2.4 ghz Antenne anschließen

Gast #2326320
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(im Voraus: ich bin kein Fachmann)

Hallo.
Ich habe mal eine Frage bezüglich eines Anschluss einer 2.4GHz Antenne.

Ich habe einen Sender mit ca 200mW und 2.4GHz und einer 3dbi Antenne mit 
IPX Stecker. Jetzt und würde gerne eine 8dbi Antenne mit SMA Stecker 
anbringen.

Soll ich einfach einen Adapter von IPX to SMA oder ein Adapter Kabel 
benutzen?
Ein Bekannter meinte dass ich auf jeden Fall ein Kabel mit Impedanz 
benutzen muss damit keine "Blindleistung" in den Sender zurücklaufen 
kann (falls man nicht zu 100% lamnda/2 trifft)

Also Adapter oder Kabel? oder ist es egal?

Vielen Dank!
Gast #2326328
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Am besten Du postest mal Links auf die alte und die neue Antenne, damit 
wir deren Fusspunktwiderstand herausfinden können. Der hängt im 
wesentlichen von der Bauform ab.

Wenn die Fusspunktwiderstände der beiden Antennen aber zufällig gleich 
sein sollten, dann sollte ein Adapter reichen.

Ein Adapter ist dennoch nicht wirklich empfehlenswert, da durch die 
Übergangswiderstände und die wenn auch geringe Verlängerung eine 
Fehlanpassung zwingend entsteht auch wenn man das häufig vernachlässigt 
(und oft auch vernachlässigen kann).
Gast #2326401
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Also die aktuelle Antenne ist nur ein Koaxialkabel mit ca 20cm länge 
(geschirmt) und die letzten 3 cm sind abisoliert. leider finde ich keine 
genauen Angaben.

Die neue wäre eine Antenne von TP-Link

http://www.tp-link.com/de/products/productDetails.asp?class=wlan&content=spe&pmodel=TL-ANT2408CL

Da die "neue" fast 30cm lang ist könnte man einfach ein 10cm langes 
Kabel benutzen und somit auf die doppelte länge kommen und dadurch keine 
Probleme mit lamnda/2 bekommen?!
ist das richtig?

Vielen Dank!
Moderator Persönliche Seite #2326447
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Nils R schrieb:
> Ich habe einen Sender mit ca 200mW und 2.4GHz und einer 3dbi Antenne mit
> IPX Stecker. Jetzt und würde gerne eine 8dbi Antenne mit SMA Stecker
> anbringen.

räusper  räusper

Auch, wenn jetzt sofort wieder welche "Blockwart" schreien werden …

8 dBi = 5,8 dBd, mit 200 mW Sendeleistung macht das 28,8 dBm (oder 760
mW) ERP bzw. 31 dBm (1,25 W) EIRP.  Nach welcher Allgemeinzuteilung
möchtest du damit noch legal arbeiten können?  (Von Amateurfunkbetrieb
gehen ich eingedenk deiner einleitenden Worte "ich bin kein Fachmann"
mal nicht aus.)
Gast #2326623
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> Auch, wenn jetzt sofort wieder welche "Blockwart" schreien werden …

Korrekt muss es natürlich "Blockleiter" heissen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Struktur_der_NSDAP


> 8 dBi = 5,8 dBd, mit 200 mW Sendeleistung macht das 28,8 dBm (oder 760
> mW) ERP bzw. 31 dBm (1,25 W) EIRP.  Nach welcher Allgemeinzuteilung
> möchtest du damit noch legal arbeiten können?

Vielleicht möchte TO sein W-LAN ja gar nicht im Wirkungsbereich unserer 
Bundesnetzagentur betreiben. Deshalb hier einige Hinweise:

Die neue 8dBi-Antenne ist laut Link zum direkten Anschluss an den 
W-LAN-TRX vorgesehen, also ohne Zuleitungskabel. Mit dem genannten 
Adapter dürfte es problemlos funzen.

Will man die Antenne jedoch abgesetzt betreiben, so muss man am 
Antennenfusspunkt für ein elektrisches Gegengewicht sorgen. Zum Beispiel 
durch ein Alublech. Idealerweise mit einem Radius von Lambda, also etwa 
12,5cm bei 2,4GHz. Nicht vernachlässigen sollte man die Kabeldämpfung, 
die vom Antennengewinn abzuziehen ist. 50-Ohm Koaxkabel mittlerer 
Qualität liegt in der Grössenordnung von etwa 0,5-0,6dB/m/2,4GHz.
Gast #2326689
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ok vielen Dank für die Hinweise!

Gauleiter schrieb:
> Die neue 8dBi-Antenne ist laut Link zum direkten Anschluss an den
> W-LAN-TRX vorgesehen, also ohne Zuleitungskabel. Mit dem genannten
> Adapter dürfte es problemlos funzen.

D.h. also die Länge spielt in diesem Fall keine Rolle?
Die alte Antenne ist ca nur halb so lang.



Gauleiter schrieb:
> Will man die Antenne jedoch abgesetzt betreiben, so muss man am
> Antennenfusspunkt für ein elektrisches Gegengewicht sorgen. Zum Beispiel
> durch ein Alublech. Idealerweise mit einem Radius von Lambda, also etwa
> 12,5cm bei 2,4GHz. Nicht vernachlässigen sollte man die Kabeldämpfung,
> die vom Antennengewinn abzuziehen ist. 50-Ohm Koaxkabel mittlerer
> Qualität liegt in der Grössenordnung von etwa 0,5-0,6dB/m/2,4GHz

Also heißt das dass ich auf jeden Fall ein elekt. Gegengewicht brauche 
wenn ich ein Kabel benutze? Wie sieht ein elekt. Gegengewicht bei einer 
Stabantenne aus?

Vielen Dank für die Antworten.
PS: Ich mach nix illegales. Ich werde das System nur in entsprechender 
Umgebung benutzen!

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