Quarz Einbaurichtung

OP #2327815
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Hallo,
ich baue mir gerade ein Modul zu RTC zusammen. Ich orientiere mich dabei 
an folgendem Schaltplan:

http://tronixstuff.wordpress.com/2010/05/28/lets-make-an-arduino-real-time-clock-shield/

Zum Einsatz kommt ja bei einem Uhren-Modul immer irgendein Quarz.

Frage: ist es egal wie herum ich den Quarz einbaue? Ich kann nämlich 
keinerlei Markierung an dem Bauteil finden, es sind auch beide Beide 
gleich lang.

  Grüße,
      Kai
Gast #2328162
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Hi, Kai,

> Frage: ist es egal wie herum ich den Quarz einbaue?

Im Prinzip ja: Sowohl elektrisch, als auch mechanisch.

Auf die Mechanik muss man erst achten, wenn Mikrofonie stören könnte.
Bisher ist mir das aber nur von Radargeräten her bekannt, die für 
feinste Dopplerunterscheidung feinstes Seitenbandrauschen brauchen.

Ciao
Wolfgang Horn
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2328167
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Johann schrieb:
>> Könnte mir außerdem jemand sagen, welch Aufgabe der Kondensator in
>> dieser Schaltung hat? Wozu ist er notwendig?
> er hält Spikes auf der Betriebsspannung von Bauteil fern.
Das ist nur die halbe Wahrheit...

Der Kondensator heißt Stützkondensator, weil er die Stromversorgung des 
angeschlossenen ICs im ns-Bereich stützt. Er heißt Entkoppelkondensator, 
weil er die IC-Versorgung von der Board-Versorgung enkoppelt, und er 
heißt Blockkondensator, weil er Störungen in beide Richtungen abblockt.

Der Hintergrund ist der, dass ein uC bei jedem Quarztakt etwas macht 
(und nur dann). Und dieses "etwas" braucht Strom zum Umschalten der 
beteiligten Flipflops. Und dieser Strom, der nur ein paar ns lang 
fließt, wird vom Stützkondensator bereitgestellt. Deshalb muß der auch 
auf kürzestem Weg und niederohmig (niederimpedant) an das IC (Vcc UND 
Gnd) angeschlossen sein.
OP #2328402
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Hallo Lothar,
danke für die Beschreibung. So etwas ähnliches habe ich mir bereits 
gedacht, aber warum diese Stütze durch den Kondensator? Der IC bekommt 
doch direkt seine Spannung von 5V via Pin 8. Kann ich den Kondensator 
auch so verstehen, dass er dazu dient Spannungsschwankungen 
auszugleichen? Auch wenn ich es nicht vorhabe: Würde es prinzipiell 
(auch wenn ggf. Fehler durch Spannungsschwankungen auftauchen) auch ohne 
den Kondensator funktionieren, oder würde die Schaltung dann überhaupt 
nicht mehr lauffähig sein?

  Grüße,
      Kai
#2328416
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Kai N. schrieb:
> Hallo Lothar,
> danke für die Beschreibung. So etwas ähnliches habe ich mir bereits
> gedacht, aber warum diese Stütze durch den Kondensator? Der IC bekommt
> doch direkt seine Spannung von 5V via Pin 8. Kann ich den Kondensator
> auch so verstehen, dass er dazu dient Spannungsschwankungen
> auszugleichen? Auch wenn ich es nicht vorhabe: Würde es prinzipiell
> (auch wenn ggf. Fehler durch Spannungsschwankungen auftauchen) auch ohne
> den Kondensator funktionieren, oder würde die Schaltung dann überhaupt
> nicht mehr lauffähig sein?
>
>   Grüße,
>       Kai

Also ich hab in meinem µC anfängen 16 AVR in die ewigen Jagtgründe 
geschickt weil ich den Kondensator vergessen hab!
Zu den Spannungsschwankungen:
Kommt ganz drauf an, wie groß diese Spannungsschwankungen sind, 1ms 
wirst du sicher nicht überbrücken können, nicht wenn der I2C aktiv ist!

julian
Gast #2328693
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Julian R. schrieb:
> Also ich hab in meinem µC anfängen 16 AVR in die ewigen Jagtgründe
> geschickt weil ich den Kondensator vergessen hab!
> Zu den Spannungsschwankungen:

Behaupte mal die wären auch mit den Kondensatoren kaputt gegangen! 
Irgendwas hast du damals (oft) falsch gemacht (außer die C`s vergessen 
zu haben).

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