Da ich es jetzt mit der Trickserei und dem
"Sich-aus-der-Verantwortung-Stehlen" vieler Personalabteilungen und
Firmen aber auch Dienstleistern so richtig satt habe, starte ich jetzt
mal folgende Aktion:
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Beispiele von Firmen, die Bewerbungkosten erstatten / nicht erstatten.
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Damit das übersichtlich bleibt, BITTE KEINE DISKUSSON. Schreibt ein
konkretes Beispiel und erklärt es, aber bitte spammed nicht den thread
zu.
Ich denke, dass das nicht zu aggressiv gegen die Firmen ist, hier Namen
zu nennen, jedenfalls dann nicht, wenn es stimmt.
Ich fange mal konkret an:
Siemens München, erstattete 2. Klasse / 30 Cent.
Audio AG Ingolstadt, erstattet nach eigener Aussage angebl. 30 Cent/km
Siemens Erlangen, erstattete AUF NACHFRAGE schließlich 30 Cent./km
Hays AG München für Festanstellung in München (Hays temp): NULL!
K-tronik in Garchig, für unbekannten Kunden, NULL!
TechConnect NBG für Festanstellung München NULL!
Vispiron für BMW AG in temp. Festanstellung NULL!
Bevor es jemand einwirft: JA! ich habe es gemerkt, die Dienstleister
zahlen generell nix, obwohl sie auch für eine feste Anstellung suchen.
Es geht mir bei der Geschichte im Übrigen weniger um das Geld, sondern
a) um das Verhalten, sich um übliche Dinge herumzudrücken
b) darum, dass sie, wenn sie nichts bezahlen müssen, alles und jeden
einladen
Dingolfinger schrieb:> a) um das Verhalten, sich um übliche Dinge herumzudrücken> b) darum, dass sie, wenn sie nichts bezahlen müssen, alles und jeden> einladen
Das gilt allgemeinverbindlich für JEDEN Dienstleister.
Halt dich von denen fern, dann hast du das Problem nicht.
Kläre Reisekosten vor der Reise ab.
Bei Power-Personal hab ich auch keine Reisekosten bekommen
und einen Job wollten die mir auch nicht geben. Die suchen
noch immer, schon über ein Jahr und sogar mit Nachschlag
durch eine weitere Sachbearbeiterin. Nur über meine Leiche
sehen die mich noch mal wieder. Drecksladen in einem Drecksland.
Folgende Firmen haben mir innerhalb der vergangenen zwölf Monate
Fahrtkosten in voller Höhe meiner Auslagen (in einem Fall sogar mit
einem ordentlichen Plus zu meinen Gunsten ;)) erstattet:
- Ferchau (Zentrale in Gummersbach)
- Stryker GmbH (Freiburg)
- Delphi (Headhunter aus Hamburg)
- InterSearch Deutschland GmbH (Headhunter aus Düsseldorf)
Ansonsten bin ich noch nie auf meinen Anreisekosten zwecks
Vorstellungsgesprächen sitzen geblieben.
Linde AG in München, erstattet in Höhe von 2xICE Ticket 2ter Klasse für
die Strecke
Dräger in Lübeck, Erstattungsformular ausgefüllt aber nie was bekommen !
ehemalige VDO Babenhausen: Beworben und dort gewesen, nichts erhalten,
wurde irgendwie vergessen und gar nicht angesprochen.
ABB, Mannheim: wurde damals bezahlt, soweit ich mich errinnere
Roche Diagnostics, Mannheim: Nichts bezahlt, auch nicht angesprochen
worden
Dingolfinger schrieb:> die Dienstleister> zahlen generell nix
Holla?
Wenn ich eingeladen werde, zahlt selbstverständlich der "Gastgeber",
wenn er nicht ausdrücklich einer Fahrtkostenübernahme widerspricht. Das
ist IIRC auch irgendwo gesetzlich verankert, mit Bahn 2.Klasse oder 30
Cent/km.
Ab ein paar hundert Entfernungskilometern sind Leihwagen und Sprit mit
der Kilometerpauschale bezahlbar. Ggf auch Abendessen oder Übernachtung.
Und sollte mal einer auf die Erstattungsverweigerung hinweisen, wäre bei
mir sofort Funkstille.
BTW: DEKRA Neckarsulm (Verleiher) erstattet Fahrtkosten.
Fahrfreudige Grüße!
Ein kleiner Laden Sondermaschinenbau mit 10 Angestellten bei
Siegburg/Bonn, 160km Entfernung, zahlte mir saftige 55Ct./km direkt aus
dem Portemonnaie, der Chef persönlich gleich mitten im Gespräch. Die
Firma kann ich nicht nennen, zu klein. Das war bis jetzt die Krönung.
Es müssen doch Bewerbungskosten für die Firma steuerlich absetzbar sein.
Denn ich verstehe nicht, wie sonst ein Firmenchef einem Unbekannten
einen mehr als reichlichen Batzen Erstattung auszahlen kann. Haben viele
von denen keine Ahnung, oder einfach keine Lust auf die Formalitäten?
Hildebrandt Maschinenbau (HiMa) in Mannheim, etwas über 200km
Entfernung:
100 Punkte, zahlten 36Ct. PKW je gefahrenem km sofort nach dem Gespräch
aus der Firmenkasse bar an mich aus. Ganz von selbst, ungefragt. Ich
hatte aber den Reisekostenantrag vom Amt für den Notfall dabei.
Elektrobit in München, 550km Entfernung: Zahlten 18Ct./km nach
schriftlicher Beantragung nachträglich. Immerhin die Hälfte der
tatsächlichen Kosten.
Valeo in Bietigheim, 350km Entfernung: Zahlten 18Ct./km nach
schriftlicher Beantragung nachträglich. Immerhin die Hälfte der
tatsächlichen Kosten.
Rowa in Kelberg (Eifel), 80km Entfernung: Keine Erstattung, ich fragte
auch nicht, nahm es wegen kurzer Distanz auf die eigene Kappe.
KÜS im Nordsaarland, 60km Entfernung: Assessment-Center, zahlten
Fahrtkosten (Höhe weiß ich nicht mehr), gestalteten ein fürstliches
Sterne-Mittagsmenü und Verpflegung über den Tag, ist im Saarland oft
üblich.
Perschau Frankfurt, 230km Entfernung: Keine Erstattung, füllten aber den
Antrag fürs Arbeitsamt aus.
Perschau Saarbrücken, 100km Entfernung: Keine Erstattung, füllten aber
den Antrag fürs Arbeitsamt aus.
EDM in Gummersbach, heißen heute vermutlich Backup, 250km: Keine
Erstattung. Auch eine Kundenvorstellung in 500km Entfernung, ebenfalls
keine Erstattung. 1500km voll auf eigene Kosten. Es war noch meine
unerfahrenere Anfangszeit, wo ich mich zu solchen Fragen kaum traute,
und von nirgend wo her Erfahrungswerte hatte. :-(
Dann gab es in letzter Zeit verstärkt Dienstleister in etwa 500km
Entfernung, die gleich in der Einladung Reisekosten ablehnen. Da reise
ich dann auch nicht hin. Auch nicht mit Druck und Drohungen, egal von
wo.
Den schlimmsten Fall hatte ich erst kürzlich: Eine Einladung eines
Personaldienstleisters in 300km Entfernung völlig ohne Stellenangebot.
Und dem Vermerk, daß Fahrtkosten nicht erstattet werden. Mit einer
Drohung, mich bei der Arbeitsagentur zu melden, wenn ich den Termin
nicht bestätige und nicht erscheine. Den Namen nenne ich noch nicht,
vielleicht später mal.
Das sind mal ein paar Auszüge aus meinem Programm.
@Ich:
Genügen meine Ortsangaben zu deiner Frage letztens, was ich will, ob ich
zu bequem wäre, und nur zu Hause was suche??? Nach einer Weile
(Halb-)Gratisreisen Deutschlandreisen ist die Reisekasse einfach
abgebrannt. So einfach ist das.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Nach einer Weile> (Halb-)Gratisreisen Deutschlandreisen ist die Reisekasse einfach> abgebrannt. So einfach ist das.
Man muss nicht hunderte Kilometer auf eigene Kosten anreisen.
Firmen, die soviel als Gehalt zahlen, das sich ein kleines möbliertes
Zimmer vor Ort lohnt sollte es geben, wenn diese auch eine Ausnahme
sind.
Wilhelm Ferkes schrieb:
Dahlem, +- ein oder zwei Ortschaften in der Nähe, als deine
Heimatstadt würde ich mal vermuten und das deckt sich
mit deinen km-Angaben. Brauchst dich deswegen aber
nicht schämen, selbst wenn es nicht stimmt.
MAN Nutzfahrzeug München:
- Anreisekosten gibt es nur (teilweise) wenn man danach fragt
- Erstattet nicht die volle Kosten,
- bei mir nur etwa 70%
BMW München:
+ problemlos die gesamte Bewerbungskosten übernommen.
Linde A, München, vorgestellt für Zeitarbeit von Silver Atena - 30 Cent
für die Fahrt innerhalb Münchens. Für die Fahrt von meinem Wohnort nach
München sei der Vorsteller zuständig , der aber hatte nur Achselzucken.
MTU Karlsfeld: Vorgestellt von TechConnect für Zeitarbeit - nichts
bekommen. Auch vom Vermittler nicht. Hätte eh nicht gepasst. Wollten
wohl nur mal schauen, wer da so kommt. Klar, den Herrn Abteilungleiter
von der MTU kostet es ja keine Zeit.
Siemens AG München, vorgestellt für Zeitarbeit von OSB AG München -
Fahrtkosten sollten gfs übernommen werden, wurden sie aber dann nicht.
Keiner weiss was
Euro Engineering AG: Zahlt von sich aus nichts, hatte aber auch nicht
mehr gefragt, weil ich eh dort war. War mir dann egal. Zu deren Kunden
bin ich dann aber nicht mehr gefahren.
Michael S. schrieb:> Dahlem, +- ein oder zwei Ortschaften in der Nähe, als deine> Heimatstadt würde ich mal vermuten und das deckt sich> mit deinen km-Angaben.
Wie kommst du auf Dahlem? Liegt 1km hinter der Landesgrenze RP schon in
NRW, etwa 80km von mir nördlich.
Ich schrieb:> Man muss nicht hunderte Kilometer auf eigene Kosten anreisen.
Nee, die Sache ist für mich inzwischen auch lange klar. Aber wie du oben
gesehen hast, sind Entfernungen von hier aus immer etwas größer.
> Firmen, die soviel als Gehalt zahlen, das sich ein kleines möbliertes> Zimmer vor Ort lohnt sollte es geben, wenn diese auch eine Ausnahme> sind.
Ausnahme eben, habe sowas in brauchbarer Konstellation noch nicht
gefunden.
Ich für meinen Teil bin ja auch zu was bereit. Siehe oben, wo ich schon
überall war. Möchte nur kein Geld zur Arbeit mit bringen, sondern
welches verdienen.
Apropos Arrangement von Unternehmen: Die Post zahlte mir in den 1970-er
Jahren 80% des Lehrlingswohnheimes in 180km Entfernung zur Heimat. Das
kostete monatlich über 500DM, gegenüber 160-250DM Nettogehalt. Es wäre
für mich sonst üüüüüüberhaupt gar nicht im geringsten zu bewältigen
gewesen. Das war ja für beide auch eine Win-Win-Situation: Ich finde in
meiner Gegend keine Leute, und bekomme aber gute Leute aus weiter
Entfernung. Die sponsere ich dann eben, damit sie nicht nach 3 Tagen die
Lust verlieren, weil sie überhaupt nie einen Pfennig in der Tasche
haben. Ist doch klar. Sie wollten das Geld nie zurück haben, und wir
hatten als Fremde aber auch soziale Entbehrungen. Letztendlich hatte ich
aber dort auch eine solide gute Ausbildung.
Nicht nur die Post, auch die Bahn und private größere Unternehmen wie
Telenorma gingen mit ihren Azubis gleich gut um. Wir waren ja eine
kleine Clique Azubis aus meiner Gegend, die am Wochenende nach Bonn und
Köln reisten, und uns in der Bahn trafen.
Bei Rohde & Schwarz in München gabs bei Praktikumsvorstellungsgespräch
Ticket 2. Klasse gezahlt.
Wenns zeitlich passt ist auch Mittagessen dabei, war aber leider erst
nachmittags da:)
Schon einige Zeit her, aber vielleicht doch noch interessant:
- Testo Lenzkirch, volle Kosten erstattet
- Solutronic (damals noch bei Nürtingen), nur auf Fristsetzung volle
Kosten erstattet
- Frunel Karlsruhe, keine Kostenübernahme
- embedded projects GmbH Augsburg (jaja - die hier den Shop
betreiben!),keine Kostenübernahme trotz mehrerer hundert km Weg,
Erinnerungen und Fristsetzung - fand ich einfach nur dreist...
Ebm Pabst: 30ct/km 200km+ 1Strecke
Schaeffler/INA: 30ct/km 200km+ 1 Strecke (sehr sehr lange gebraucht die
Auszahlung)
Deutsche Bahn: ICE-Ticket 2. Klasse + 1 Hotelzimmer Halbpension +
Mittagessen in der Kantine[nicht schlecht, aber auch nichts besonderes]
Alle oben genannten freiwillig, ohne nachhaken
Barmenia: nichts <20km
Vor 2010:
Conti Temic Nürnberg, Fahrtkosten in voller Höhe
Conti VDO Regenburg, leider nichts
Siemens Automation Europakanal Erlangen, nichts
Siemens Medizintechnik, Erlangen, Hofmannstrasse, nichts - zahlen aber
angeblich, man hätte fragen sollen
IQ Nürnberg, nichts
Ferchau Nürnberg, nichts
Liebherr Lindau über Ferchau, nichts
Liebherr Lindau über Personalvermittlung,
Nach 2010:
Micro Design Reine, Mannheim, voll Kostennübernahme
ABB Mannheim, voll Kostenübernahme
ZF Friedrichshafen, Fahrkosten Bahn
Es hängt wohl viel davon ab, ob gesucht wird ;-)
@Wilhelm Ferkes:
Du hast natürlich recht, daß die Angaben fehlen. Hier nochmal der
Nachtrag:
- Testo < 100km
- Solutronic > 150km
- Frunel < 100km
- embedded projects > 400km
- Karl Storz Endoskope < 100km
Alles vor 2010. Und hier nochmal ein Nachtrag zu 2011:
- öffentliche Hochschule, FH < 100km: keine Kostenübernahme
- kleiner Dienstleister < 100km: keine Kostenübernahme und
keinerlei Rückmeldung zur Stelle trotz vollmundigem
Profi-Gehabe -> einfach abstoßend solche Buden
Wilhelm Ferkes schrieb:> Wie kommst du auf Dahlem? Liegt 1km hinter der Landesgrenze RP schon in> NRW, etwa 80km von mir nördlich.
Noch 80km weiter südlicher? Man, da hab ich mich wohl ganz schön
verhauen.
Dann ist das ja nicht mehr so weit nach Trier. Ist da Jobmäßig nix
zu finden? Lt. Google scheint das nur eine mittlere Kleinstadt mit
knapp über 100000 Einwohnern zu sein. Du hast es wirklich nicht leicht.
Michael S. schrieb:> Dann ist das ja nicht mehr so weit nach Trier. Ist da Jobmäßig nix> zu finden? Lt. Google scheint das nur eine mittlere Kleinstadt mit> knapp über 100000 Einwohnern zu sein. Du hast es wirklich nicht leicht.
So ist es. Irgendwo zwischen Mosel, Luxemburg und Bitburg befinde ich
mich. Kann den genauen Ort nicht nennen, zu klein.
Es gibt hier alle 50km mal ein einzelnes Unternehmen, was passen könnte.
Und die habe ich auch schon alle durch, teils mehrfach. Da ist ja auch
nicht ständig Bedarf, und besonders nicht gerade dann, wenn ich
erscheine. Dann gibt es hier auch Uni und FH, und ich schätze mal, man
hat da bei seltenerem Bedarf dann doch lieber Absolventen als Menschen
Ü50. Vor allem, weil unter den Absolventen auch immer welche sind, die
einen der Betriebe kennen, durch Praktikum, Nebenjob, Nachbarn, Familie,
Vitamin B eben.
Für ein großes Unternehmen in Prüm meldete sich im Oktober 2010 die
Arbeitsagentur bei mir, ich solle mich doch noch mal dort bewerben. Sie
würden jetzt wirklich mit den Händen ringen, und suchten schon bei der
Arbeitsagentur. Weil der freie Markt leer gefegt wäre. Nun ja, wie so
oft, die Eingangsbestätigung bekam ich noch. Auf das Ergebnis warte ich
heute noch. Haben auch immer schön die Stellenangebote auf ihrer
Homepage.
Luxemburg zündet auch nicht: Im Engineering wird grundsätzlich
fließendes bzw. verhandlungssicheres Französisch verlangt, bzw.
Dreisprachigkeit mit Englisch und evtl. Deutsch. Da beziehen sie lieber
Belgier und Franzosen, aus ihren anderen Grenzregionen, die das schon in
der Muttersprache haben.
Oder schau dir das südlicher gelegene Saarland an. Es steht oft
wirtschaftlich an letzter Stelle der alten Bundesländer, etwa gleich mit
ein paar Ex-DDR-Ländern.
Irgendwo hier in der Region hatte ich auch den letzten Job. Natürlich
nutzte die Firma auch voll die Gelegenheit für sich, daß es in der
Region keine Wechselmöglichkeiten (Konkurrenz) gibt. Das war wohl nicht
immer so, aber in schlechteren Zeiten macht man sich diese Dinge eben
zunutze, und dreht den Angestellten langsam den Hahn ab.
Die Eifel, vielleicht hast du den Artikel mal ausführlicher gelesen. Da
steht ja schon was über die wirtschaftlichen Notlagen früherer Zeiten
drin. Ich denke, daß es hier nicht wirklich besser ist, als in einem
Land der neuen Bundesländer. Um 1750 wanderte hier die halbe Bevölkerung
nach USA aus. Die Umstände über die Gegend hier erfuhr ich auch erst
näher in den letzten 10 Jahren. Dank Internet. Zuvor konnte man sich da
kaum informieren.
Du in Hannover, da hätte ich schon mal ein paar weitere Dienstleister
anvisiert. Ist doch ne Großstadt wie Köln. Hatte Anfang des Jahres noch
ein Gespräch mit einem Bremener Dienstleister, dort gibt es wohl
reichlich Automobilbau. Das ist nur nicht so bekannt wie der süddeutsche
Raum. Benz fertigt wohl den SLK in Bremen. Auch von Marine und Schiffen
sprachen sie. Ist doch nicht so weit von dir entfernt. Sie hatten für
mich zwar keine konkrete Stellenbeschreibung, und meinten aber, daß
jemand schon irgendwie in ein Team integriert würde. Aber die waren
unfreundlich, als ich nur die Entfernung und die Modalitäten dazu
ansprach, und damit für mich erledigt.
Gibt es bei euch einen Unterschied bei den Bewerbungskosten, ob man sich
aus der Arbeitslosigkeit oder aus einem (festen) Arbeitsverhältnis
heraus bewirbt?
Ich schrieb:> Gibt es bei euch einen Unterschied bei den Bewerbungskosten, ob man sich> aus der Arbeitslosigkeit oder aus einem (festen) Arbeitsverhältnis> heraus bewirbt?
Das Jobcenter will fünf Euro für eine nachgewiesene Bewerbung zahlen.
Kommt darauf an ob du arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit
bedroht bist. Ansonsten musst du es selbst bezahlen.
Scheint eine Ermessenssache bei denen zu sein.
Für eine Bewerbungsmail wollen die 50Cent zahlen. Nur was machen,
wenn die Firmen gar nicht reagieren, also keinen Beweis liefern?
Bei der Arbeitsagentur hatte ich mal für über siebzig
Bewerbung einen Antrag gestellt wo ich sogar etwa für die Hälfte
Antworten von den Firmen als Beweis hatte. Die kamen und kamen nicht
damit rüber und auf Anfrage wurde die Zuständigkeit entweder hin-
oder hergeschoben oder die Akte war nicht auffindbar. Natürlich hab
ich nichts gekriegt, war ja klar. Ein Verwandte sollte wohl auch
angeschmiert werden, die war aber so clever und hat im AA-Büro
solange Zicken gemacht bis sie ihr Geld bekam. Das war sofort
entschieden und auch ausgezahlt worden.
Eine Bewerbungsmappe hab ich schon lange nicht mehr
und per Email hab ich nur Kurzbewerbungen, verschickt.
Dank Wilhelm Ferkes hab ich die Mappe (Tip mit Word war Gold wert)
endlich auf unter zwei Megabyte bekommen, aber eigentlich ist es
dafür ja zu spät. Im Moment überarbeite ich meine Vita und
kaschiere die mal ein wenig. Wenn ich eine Lücke lasse, gebe ich dazu
auch keine Auskunft. Also wird man mich darauf nicht festnageln
können. Dann müssen die das eben so akzeptieren oder sich zum Teufel
scheren.
Ich glaube aber nicht das das was bringt. Ich hab da schon viel
zu viel negatives mit den Firmen erlebt.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Du in Hannover, da hätte ich schon mal ein paar weitere Dienstleister> anvisiert.
Hab ich schon fast alle durch, teilweise mehrfach. Reagieren oft
nicht mal, vermutlich weil die verwöhnt sind oder Schiss haben
vor dem AGG. Das Firmen uns Ü50 ausgrenzen, hatten sich die Eurokraten
wohl nicht gedacht?
> Ist doch ne Großstadt wie Köln.
Ja, über eine halbe Million Einwohner, Volkswagen Nutzfahrzeugwerk und
zwei Continental Reifenwerke (bei dem einen war vor Jahren die
Reifenproduktion aufgelöst und heute bauen die wie blöde
Reifenproduktionsmaschinen die händeringend von der Kundschaft
verlangt werden). Dann ist hier noch das Varta-Werk von Johnson-Controls
die angeblich 200 Leute suchen, nur finde ich die 200 Jobs nirgendwo.
Hannover hat ne eigene Uni, nämlich die Leibniz-Unversität wo ich mein
Schülerpraktikum absolviert hatte und was dann auch ausschlaggebend
für die Berufswahl war. Vorlesungen in EMV hatte ich da auch mal
besucht. An sich müssten die Job-Chancen glänzend sein, aber bei
so viel Einwohnern verteilen sich die Jobs eben schnell und dann
bleibt nicht mehr viel über und passen soll es doch auch.
Klar kann ich auch VWs zusammenschrauben, aber dafür hab ich nicht
acht und ein halb Jahre Ausbildung hinter mich gebracht und so
geht es ja nicht nur mir.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Für ein großes Unternehmen in Prüm meldete sich im Oktober 2010 die> Arbeitsagentur bei mir, ich solle mich doch noch mal dort bewerben. Sie> würden jetzt wirklich mit den Händen ringen, und suchten schon bei der> Arbeitsagentur. Weil der freie Markt leer gefegt wäre. Nun ja, wie so> oft, die Eingangsbestätigung bekam ich noch. Auf das Ergebnis warte ich> heute noch. Haben auch immer schön die Stellenangebote auf ihrer> Homepage.
Die haben halt erwartet das du denen die Klinke putzt und persönlich
Kontakt aufnimmst. Das ist nicht nur bei den Firmen so bei denen du dich
bewirbst. Da gibts halt gute und schlechte, aber wer das ist, sagt dir
nicht mal kununu.de oder Jobvote.de.
Wilhelm Ferkes schrieb:> So ist es. Irgendwo zwischen Mosel, Luxemburg und Bitburg befinde ich> mich. Kann den genauen Ort nicht nennen, zu klein.
Musst du auch nicht, nicht das noch einer dich mit Anrufen belästigt.
Das wäre mir auch nicht recht.
Panzer H. schrieb:> Arbeitslosigkeit: nur Holzklasse bei der Bahn erlaubt> Abwerbung: wahlweise Abholung mit Chauffeur oder Firmenjet> Mann mann mann... B-)>
Chauffeur - super- wie heisst die Firma?
Zur Info:
Prinzipiell müssten die Firmen Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen
bezahlen.
Sicherheitshalber sollte man eine schriftliche Einladung bekommen haben,
und darin darf dies (Kostenübernahme) nicht explizit ausgeschlossen
sein.
http://www.focus.de/finanzen/karriere/bewerbung/vorstellungsgespraech_aid_119962.html
Wenn es zum Termin nicht von der Fa. selbst angesprochen bzw. erstattet
wird, so wartet man praktischerweise erstmal ab, wie sie sich
entscheiden.
Sobald aber eine Absage kommt, sollte man die Vorstellungskosten
einfordern.
Manchen Firmen brauchen 2 Erinnerungen dazu, erst eine freundliche, die
zweite dann etwas heftiger.
Bisher habe ich so immer meine Vorstellungskosten erstattet bekommen.
Erich schrieb:> Manchen Firmen brauchen 2 Erinnerungen dazu, erst eine freundliche, die> zweite dann etwas heftiger.> Bisher habe ich so immer meine Vorstellungskosten erstattet bekommen.
Den sollte man die Suppe versalzen indem man die schwarzen Schafe
publik macht.
Bei Garvens-Toledo hatte ich das mal, muss aber keine Absicht
gewesen sein. Die Dame, die damit betraut war, war so ein wenig
zickig, rechthaberisch.
Erich schrieb:> Sobald aber eine Absage kommt, sollte man die Vorstellungskosten> einfordern.
Schade. Ich hatte nur Einladungen, wo die Fahrtkosten schon im selben
Schreiben abgelehnt werden. Da kann ich wohl nichts machen.
Aber, was meinst du hier konkret mit Absage? Die Absage vor oder bereits
nach dem Vorstellungsgespräch?
Denn da gibt es gelegentlich bei mir auch noch Kandidaten, das war mir
nicht so bewußt. Zukünftig passiert mir natürlich nichts mehr, mit der
Zeit wird man mit einigen Wassern gewaschen.
Michael S. schrieb:> Das Jobcenter will fünf Euro für eine nachgewiesene Bewerbung zahlen.
Nachweis: Einige liefern ja noch eine Eingangsbestätigung oder Absage,
was man sicher verwenden könnte. Die Email irgendwie in ein PDF-Format
bringen, und ausdrucken.
Mein Berater beim Amt sagte mir schon mal unter der Hand, ich solle die
Email-Bewerbung ausdrucken, und so tun, als ob es eine Bewerbungsmappe
gewesen wäre. Das kann man kaum nachprüfen. Denn, woran läßt sich der
Unterschied zwischen Papiermappe und Email denn feststellen? Und damit
zum Kundenservice im Amt gehen, um 5€ pro Stück zu bekommen. Ich glaube,
er meinte es wirklich gut. Das mache ich auch noch mal. Was da andere
Abteilungen draus machen, ob und was ich bekomme, darauf hat er auch
keinen Einfluß.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Mein Berater beim Amt sagte mir schon mal unter der Hand, ich solle die> Email-Bewerbung ausdrucken, und so tun, als ob es eine Bewerbungsmappe> gewesen wäre. Das kann man kaum nachprüfen. Denn, woran läßt sich der> Unterschied zwischen Papiermappe und Email denn feststellen? Und damit> zum Kundenservice im Amt gehen, um 5€ pro Stück zu bekommen. Ich glaube,> er meinte es wirklich gut. Das mache ich auch noch mal. Was da andere> Abteilungen draus machen, ob und was ich bekomme, darauf hat er auch> keinen Einfluß
Hat meiner auch gesagt, mündlich natürlich.
Kann auch ein böser Trick sein um für einen kräftigen
Motivationsschub zu sorgen was sonst mit den Maßnahmen
nicht gelingt, weil wir längst gelernt haben die zu torpedieren
und zu versenken, wenn die zu doof sind. Die rufen nämlich
manchmal beim Arbeitgeber an und wenn die verlässliche
Auskünfte bekommen haben sie dich wegen Betrug am Arsch
und können evtl. sogar Stütze für Jahre zurückverlangen.
Mach das nicht, wenn man dir da ne Falle stellen kann.
Denen traue ich alles zu, nicht nur intransparente Abrechnungen
und Bescheide. Evtl. lieber dumm stellen, Antrag stellen
und nicht mehr wissen, auf welchem Weg beworben wurde.
Übrigens bekommste für zwei Monate (die letzten zwei Monate)
eines Jahres bzw. Abrechnungsabschnitts ca. 10% /Monat weniger
monatlich ausbezahlt, damit du deine Abrechnung für die Heizkosten
schnellstens anschleppst. Wird für die Neuberechnung künftiger Bezüge
gebraucht. Rückwirkend bekommste die 10% auch nicht mehr ausbezahlt.
Ist von den Kosten für Miete, Nebenkosten und Heizung nicht
nachvollziehbar und wenn du Wasser mit Gas erwärmst ziehen sie
dir auch noch 10 Euro /Monat pauschal ab. Du wirst deine helle
Freude haben.
Such dir schon mal Schwarzarbeit, damit du dann über die Runden
kommst. 100 Tacken darfste ja monatlich dazu verdienen.
Michael S. schrieb:> Die rufen nämlich> manchmal beim Arbeitgeber an und wenn die verlässliche> Auskünfte bekommen haben sie dich wegen Betrug am Arsch> und können evtl. sogar Stütze für Jahre zurückverlangen.
Nee, genau das tun sie nicht. Zumindest bei mir. Mach dir da mal keine
allzu großen Sorgen. Sie würden damit das Bewerbungsverfahren und das
Vertrauensverhältnis zwischen AG und mir ordentlich stören, oder
zerstören. Kann sein, daß sie das bei einfachen Hilfsarbeiten
Straßenfegern und Kloputzern so machen. Oder wenn ich tatsächlich mal
Hartz anmelden gehe, daß die Fesseln da fester angezogen werden.
Ansonsten füttere ich im Augenblick so ziemlich alle Affen, nämlich mit
Affenfutter. Das bleibt nicht aus.
> Such dir schon mal Schwarzarbeit, damit du dann über die Runden> kommst. 100 Tacken darfste ja monatlich dazu verdienen.
Schwarz darf ich natürlich so viel verdienen, wie ich will. Wenn ich
denn mal schwarz gehe. Die Tendenz steht nicht schlecht. Da
interessieren keinen 100 Tacken, auch keine 1000. Laß dich von niemandem
ins Bockshorn jagen. Man muß schauen, wo man bleibt, wenn man nicht Gras
fressen will.
> Übrigens bekommste für zwei Monate (die letzten zwei Monate)> eines Jahres bzw. Abrechnungsabschnitts ca. 10% /Monat weniger> monatlich ausbezahlt,
Ja, das ist sehr übel alles, böse...
MAN Nutzfahrzeug zahlt nur die Entfernungspauschale, gestaffelt nach
100Km. Wer 2x 180km für die Einreise braucht bekommt aber nur 2x100Km
gezahlt und das auch nur unwillig!!!!
Audi Ingolstadt erstattet ohne dass ich das angesprochen hatte die
Fahrtkosten fuer ein 2. Klasseticket mit der Bahn vom Wohnort nach
Ingolstadt. Auch aus dem Ausland. Super Audi! Stand Januar 2014.
nicht MAN Nutzfahrzeug schrieb:> MAN Nutzfahrzeug zahlt nur die Entfernungspauschale, gestaffelt> nach> 100Km. Wer 2x 180km für die Einreise braucht bekommt aber nur 2x100Km> gezahlt und das auch nur unwillig!!!!
Und bei 200km gibts dann die Staffel ab 200km, oder für 500km die
Staffelungsstufe 5?
Geht doch noch. Dann bleibt man auf dem Kostenbereich "um die Haustür
herum" sitzen, und solche Strecken unter 100km fuhr ich auch schon auf
eigene Kosten, ohne da groß Wind drum zu machen.
Es sind ja nicht immer nur 199 oder 299 oder 399km, sondern vielleicht
auch 101 oder 201 oder 301km.
Alex schrieb:> Audi Ingolstadt erstattet ohne dass ich das angesprochen hatte die> Fahrtkosten fuer ein 2. Klasseticket mit der Bahn vom Wohnort nach> Ingolstadt. Auch aus dem Ausland. Super Audi! Stand Januar 2014.
2. Klasse erstattet per Reisekostenantrag auch die Arbeitsagentur und
das Jobcenter, wenn ein Arbeitgeber überhaupt nicht zahlen will. Es gibt
sogar noch eine Übernachtung mit Verpflegung inclusive.
Alles in allem ist es aber erbärmlich, wenn man sich gerne mit Toast und
Ketchup oder leeren Händen gegenüber Bewerbern wertschätzend zeigt.
Fast alle großen Firmen erstatten mehr oder minder vollständig
kostendeckend, einige wenige Dienstleister auch, KMUs erstatten in 95
von 100 Fällen überhaupt nicht, selbst wenn sie über Headhunter suchen.
Öffentlicher Dienst auch mau.
Wer sich aus einem Job raus bewirbt, bleibt auf seinen Fahrtkosten
hocken. Arbeitsuchende dürfen die Kosten über den Steuerzahler
zurückholen, wenn sich überhaupt ein Unternehmen erbarmt diese
einzuladen.
Es lebe der deutsche Fachkräftemangel.
Scheiß Inflation und Progression schrieb:> Fast alle großen Firmen erstatten mehr oder minder vollständig> kostendeckend, einige wenige Dienstleister auch, KMUs erstatten in 95> von 100 Fällen überhaupt nicht, selbst wenn sie über Headhunter suchen.
Ich sprach wegen Fahrkosten auch schon Vermittler an. Die regelten das
immer, ohne Ausnahme.
Elektrolux in München im Jahr 2009:
17,5 Ct. pro gefahrenen km. Das ist schon an einer sehr haarigen Grenze.
Die Rechnung und Kontoauszug mit der Überweisung habe ich hier liegen,
falls mir jemand blöd kommen möchte.
Es waren 1100km.
Na ja, immer noch besser als nix, und es waren bei mir eigentlich noch
die Guten.
Außer Elektrolux kann ich mit nichts prahlen. Bei KMU und Dienstleistern
gab es ja nix.
Maxim Dallas in München waren knauserig, laberten aber maximal, die
füllten mir nur den Reiseantrag der Arbeitsagentur aus.
Na ja, so endet der bundesweite Reisewille dann irgendwann.
mac schrieb:> ich habe bald bei Volkswagen VG. und die haben mir geschreiben, dass Sie> mir meine Kosten nicht erstatten werden.>> Was denkt ihr?
Dann bist du wohl auch kein ernstzunehmender Kandidat.
ferkinator schrieb im Beitrag #3668023:
> und du wolltest bei keiner der Firmen anfangen?
Dann hätte der Wilhelm ja nicht hin fahren müssen.
Firmen, die da nicht Verantwortung übernehmen, Bewerber achten bzw.
respektieren und sich nicht an den Reisekosten beteiligen, kann man
links liegen lassen. Die Personaler wollen nur kostenlos spielen um
intern ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen, um selbst
ihre Jobs zu behalten. Wenn der Job wichtig wäre und der Aufwand der
Firma Geld kosten würde, bekäme das alles eine andere Wertschätzung.
Kostenlos und billig wird auch genauso geschätzt.
mac schrieb:> ich habe bald bei Volkswagen VG. und die haben mir geschreiben,> dass Sie mir meine Kosten nicht erstatten werden. Was denkt ihr?
Eigentlich ist die Sache klar:
Wenn DU dich bei denen bewerben willst (Initiativbewerbung), sind die
nicht verpflichtet, etwas zu erstatten, lediglich die
Bewerbungsunterlagen zurückzuschicken.
Wenn sie dich hingegen zur Bewerbung einladen, übernehmen sie
selbstverständlich auch die Kosten. Ob First Class Flug oder Holzklasse
in der Bahn zeigt dir, wie wichtig du ihnen bist.
Sie können da aber auch schreiben, daß du ihnen nichts wert bist. Na
dann eben nicht.
http://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/regelungen-zur-kostenuebernahme-67090.aspx
MaWin schrieb:> Wenn DU dich bei denen bewerben willst (Initiativbewerbung), sind die> nicht verpflichtet, etwas zu erstatten, lediglich die> Bewerbungsunterlagen zurückzuschicken.
Blödsinn!
Aus Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufwendungsersatz
"
Aufwendungsersatz im Rahmen eines Auftrags
Gemäß § 670 BGB sind innerhalb eines Auftrags dem Beauftragten vom
Auftraggeber Aufwendungen zu ersetzen, die der Beauftragte zur
Erreichung des Zwecks, zur Vorbereitung, zur Förderung oder als
Nachwirkung des Auftrags hat.
"
Ein VG ist ein Auftrag!
Marx W. schrieb:> Ein VG ist ein Auftrag!
Den Du aber ablehnen darfst, wenn Du kannst.
"Aufgrund der Vielzahl der Bewerber, können wir Ihnen keine Fahrtkosten
erstatten."
Wenn die sooo viele Bewerber haben, haben die wohl keinen
Fachkräftemangel und können auf mich verzichten.
PS: Die Fahrtkosten hätten Basis 30cent/km ca. 12Euro betragen.
MaWin schrieb:> Ob First Class Flug oder Holzklasse> in der Bahn zeigt dir, wie wichtig du ihnen bist.> Sie können da aber auch schreiben, daß du ihnen nichts wert bist. Na> dann eben nicht.
2.Klasse Bundesbahn, den letzten Kilometer Taxi sollte drin sein.
Super-Ings. dürfen auch mehr erwarten.
Marx W. schrieb:> Aufwendungsersatz im Rahmen eines Auftrags>> Gemäß § 670 BGB sind innerhalb eines Auftrags dem Beauftragten vom> Auftraggeber Aufwendungen zu ersetzen, die der Beauftragte zur> Erreichung des Zwecks, zur Vorbereitung, zur Förderung oder als> Nachwirkung des Auftrags hat.
Interessante Sache. Wie sieht es mit Vorverhandlungen aus? da zahlt der
AG nie was!
> Ein VG ist ein Auftrag!
oder es ist eine Vorverhandlung.
Rein rechtlich ist die Sache klar: Eine Firma hat die Kosten zu
erstatten, wenn sie zum Vorstellungsgespräch einlädt. Dazu gibt es auch
ein höchstrichterliches Urteil.
https://www.jurion.de/Urteile/BAG/1988-06-29/5-AZR-433_87
Das Problem dabei ist, dass man den Rechtsweg beschreiten müsste, wenn
die Firma sich weigert die Kosten zu erstatten. Vermutlich setzen manche
Firmen hier darauf, dass der Bewerber von einer Klage absieht, auch wenn
er diese sehr wahrscheinlich gewinnen würde.
Mark Brandis schrieb
> Rein rechtlich ist die Sache klar: Eine Firma hat die Kosten zu erstatten, >
wenn sie zum Vorstellungsgespräch einlädt.
also Urteile von 1988 hier anzuführen grenzen schon ein wenig an
Nostalgie oder eher derzeit fehlenden Bezug.
Wenn das damailge BAG das damals so entschieden hat, sind die
Begründungen dafür > § 670 BGB + § 164 wohl sehr dürftig gewesen!
Noch dazu war die Ursache zu dem Urteil eine ganz andere >
Unternehmensberater als Personalfuzzi.
In dem Fall hätte ich als Richter wohl auch so entschieden.
Hier geht es aber um was ganz anderes, zu ganz anderen Zeiten.
> Das Problem dabei ist, dass man den Rechtsweg beschreiten müsste, wenn die >
Firma sich weigert die Kosten zu erstatten. Vermutlich setzen manche
> Firmen hier darauf, dass der Bewerber von einer Klage absieht, auch wenn> er diese sehr wahrscheinlich gewinnen würde.
In welcher Welt lebst denn du bitte, weil man seine Vorstellungskosten
nicht von der Fa. erstattet bekommt rennt man zu Gericht?
Und begründen würdest du das mit dem Urteil da oben?
Ein besseres Bsp. von Weltfremdheit gibt es wohl nicht.
1.- hat der Bewerber damit einen Einblick in die Firma erhalten, konnte
sich also vor Ort ein Bild davon machen. Wenn das so schlecht war, kann
er sich ganz sicher schnell entscheiden, denn einen späteren nochmaligen
Bewerbungsversuch macht der sicher nicht mehr. Also Klage vor dem AG
oder?
2.- sollte die Fa. vllt. doch interssant für einen späteren nochmaligen
Versuch sein, was ja durchaus möglich wäre, schießt man sich mit der
eigenen Sturheit dann wohl selber ins eigene Knie.
Noch dazu muß man unterscheiden ob man seine Vorstellungskosten nicht
doch irgendwie anders umgelegt, also von der Steuer > EK oder vom Amt >
JC erstattet bekommt.
Was ja wohl für alle "Einlader" und AG die einfachste Ausrede darstellt!
@ Marx W.
welchen Auftrag mit welchem Ergebnis hat denn der Bewerber erfüllt,
deiner Meinung nach?
Wenn er für den Einlader als zukünftigen AG nicht von Interesse ist, war
das wohl eine Luft-Nr.?
Der § 670 ist für den Fall ein ziemlicher Gummi-§, welchen jedes Gericht
wohl eher abweisen würde.
Elo schrieb:> 1.- hat der Bewerber damit einen Einblick in die Firma erhalten,
meistens sieht der nur einen Personalfuzzi in einem Büro und nichts von
der Firma. Ein paar geschönte Geschäftszahlen vielleicht.
Wenn eine Firma keine Bewerbungskosten erstattet, ist sie knauserisch
und dort arbeite ich nicht. Denn das ist genau die Sorte, die einen
Billigheini sucht.
Elo schrieb:> also Urteile von 1988 hier anzuführen grenzen schon ein wenig an> Nostalgie oder eher derzeit fehlenden Bezug.
Das Urteil ist nach wie vor gültige Rechtsprechung. Es würde nur dann
seine Relevanz verlieren, wenn die zugrunde liegenden Gesetze sich
geändert hätten. Das ist meines Wissens nach nicht der Fall.
> Wenn das damailge BAG das damals so entschieden hat, sind die> Begründungen dafür > § 670 BGB + § 164 wohl sehr dürftig gewesen!> Noch dazu war die Ursache zu dem Urteil eine ganz andere >> Unternehmensberater als Personalfuzzi.
Ändert an der Sache gar nichts. Das Gericht hat in der Urteilsbegründung
extra auf diesen Sachverhalt hingewiesen.
> In dem Fall hätte ich als Richter wohl auch so entschieden.> Hier geht es aber um was ganz anderes, zu ganz anderen Zeiten.
Es gibt keine Verjährungsfrist für Gerichtsurteile.
> In welcher Welt lebst denn du bitte, weil man seine Vorstellungskosten> nicht von der Fa. erstattet bekommt rennt man zu Gericht?
Es reicht oftmals schon, schriftlich auf die Rechtslage hinzuweisen. Die
Unternehmen wissen sehr wohl, dass sie nach geltendem Recht und Gesetz
vor Gericht den Kürzeren ziehen würden. Sie machen es nur deshalb so,
weil sie sich ausrechnen, dass die Gegenseite mit einiger
Wahrscheinlichkeit darauf verzichten wird ihre Forderung durchzusetzen.
> Und begründen würdest du das mit dem Urteil da oben?
So funktioniert nun mal Rechtsprechung. Hast du dich mit dem Thema mal
beschäftigt?
> Der § 670 ist für den Fall ein ziemlicher Gummi-§, welchen jedes Gericht> wohl eher abweisen würde.
Gerichte weisen keine Paragraphen ab. Sie können ausschließlich nach
geltendem Recht und Gesetz urteilen. Bei Existenz eines Präzedenzfalls,
noch dazu von der höchsten Instanz die es in diesem Fall gibt, werden
andere Gerichte sich selbstverständlich auf diese Präzedenz berufen.
Markus Wagner schrieb:>> Ein VG ist ein Auftrag!> oder es ist eine Vorverhandlung.
Ein reguläres Arbeitsverhältnis ist ein Dienstverhältnis im Sinne des
BGB.
Deshalb ist auch die Vorverhandlung über ein solches Dienstverhältnis
ein Auftrag.
Elo schrieb:> welchen Auftrag mit welchem Ergebnis hat denn der Bewerber erfüllt,> deiner Meinung nach?
Den Auzftrag, sich persönlich bei seinen möglichen zukünftigen
Dienstherrn vorzustellen.
@ Mark ,
> Es gibt keine Verjährungsfrist für rechtsgültige Gerichtsurteile.
das sagt ja auch niemand, nur es gibt aber wohl Grundsatzurteile, wozu
dieses wohl eher nicht zählen dürfte > denn nach
Amtlicher Leitsatz:
1. als Prinzip
und
2. als besonderen Umstand, welcher ja wohl nicht prinzipiell bei jeder
Bewerbung so gegeben ist!
> Es reicht oftmals schon, schriftlich auf die Rechtslage hinzuweisen.
damit bist du bei denen sofort auf der schwarzen Liste, und die spricht
sich garantiert schnell herum
> Die Unternehmen wissen sehr wohl,
dass ohne Sie in der Wirtschaft und im öffentl. Leben bald Ebbe in DE
wäre,
> dass sie nach geltendem Recht und Gesetz vor Gericht den Kürzeren ziehen >
würden.
eher dass es sowas noch nie in den Landen hier transparent gegeben hat,
dein Bsp. hat keinen Allgemeingültigkeitswert!
> Sie machen es nur deshalb so, weil sie sich ausrechnen,
dass Sie immer am längeren Hebel sitzen, auch wenn sie mal vor Gericht
gezogen würden und dabei auch verlieren würden,
wen juckt das dort in der Firma wirklich? max. den Chef, weil er einen
seiner MA zu Gericht schicken müßte, was dabei rauskommt ist dem doch
egal.
> dass die Gegenseite mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf verzichten> wird ihre Forderung durchzusetzen.
weil das Gericht den Sachverhalt vllt. wegen Geringfügigkeit abweisen
würde?
> So funktioniert nun mal Rechtsprechung.
Wie Rechtsprechung funktioniert, kannst du mit dem Urteil WC´s
tapezieren, das hängt von so vielen Faktoren ab, die willst du ganz
bestimmt nicht alle ausprobieren und kennenlernen!
> Hast du dich mit dem Thema mal tatsächlich beschäftigt?
ja mehr als ein Mal, und mehr als 3x zu der Erkenntniss, dass es sich
nicht lohnt wegen solcher Mätzchen vor Gericht zu streiten.
Wenn der AG einen guten RA dafür engagiert, geht dem Streitsüchtigen
garantiert eher die Puste aus, und der sucht ja eigentl. eine
Anstellung, und keinen Zeitvertreib vor Gericht.
Von dem Lehrgeld dafür mal ganz zu schweigen, darum kümmert sich nämlich
kein Arbeitsgericht!
> Bei Existenz eines Präzedenzfalls, noch dazu von der höchsten Instanz> die es in diesem Fall gibt,
das kannst du ganz schnell mal vergessen, vor dem Amtsgericht zählt
sowas absolut nicht, und den RA will ich sehen, der das zu Felde führt.
Da macht der sich ja selbst überflüssig!
Sich selbst verteidigen, oder allein-Kläger - viel Spaß vor den
Amtsgerichten in DE - da wirst du als mündiger und findiger Bürger nicht
als solcher wahrgenommen > Klüngelei aller Orten.
> werden andere Gerichte sich selbstverständlich auf diese Präzedenz> berufen.
wem willst du das bitte erzählen? Ein Gericht muß man dazu zur
Anerkennung von Präzedenzfällen erst mal bringen oder zwingen, das
schafft aber nicht der Bewerber als Alleinkläger, garantiert nicht!
@ Einspruch euer Ehren (Gast)
zeig mir mal die Firma welche derzeit anders verfährt, die Firmen haben
schon mehr Aufwand wenn Sie eine Personalfirma damit beauftragen, und
dies machen die sicherlich nicht aus Nächstenliebe oder Geiz.
> Wenn eine Firma keine Bewerbungskosten erstattet, ist sie knauserisch> und dort arbeite ich nicht. Denn das ist genau die Sorte, die einen> Billigheini sucht.
aus welcher Berufswelt kommst du denn - Beamtenstatus oder Staatsdiener?
@ Marx W.
> Ein reguläres Arbeitsverhältnis ist ein Dienstverhältnis im Sinne des> BGB.> Deshalb ist auch die Vorverhandlung über ein solches Dienstverhältnis> ein Auftrag.
Ja auch du würdest es wohl versuchen, damit deinem zukünftigen AG ggü.
so zu argumentieren?
Die Anbahnung von Auswahlverfahren sprich Bewerbungen sind im
Geschäftsleben Müßigkeiten und Ballast.
Jeder Handwerker oder techn. Dienstleister wird zur Abgabe von Angeboten
kostenfrei genötigt! Tut er das wie du oder Mark nach § 670, bekommt er
wohl so schnell oder nie wieder Aufträge - kapiesche?
> Den Auzftrag, sich persönlich bei seinen möglichen zukünftigen> Dienstherrn vorzustellen.
seinen zukünftigen DH steht doch wohl noch gar nicht fest,
der Fleischbeschau kostet den zukünftigen DH ja so schon genug Aufwand
und Arbeit, der lacht in aller Regel nur darüber und wünscht dir dann
einen schönen weiteren Bewerbungsweg,
Noch dazu war das eine Einladung, verbunden mit einem Wunsch, dem du
nachkommen kannst, aber nicht mußt.
Mensch Leute, wie seid Ihr zu Euren Jobs damals gekommen? Doch nicht mit
den Weisheiten die Ihr hier darlegt?
Wem soll das helfen, den Bewerbern eher nicht - Realität von
Weltfremdheit zu trennen ist das A und O in jedem Job.
Oder soll ich mal ein Stellenangebot hier darlegen, da könnt Ihre Euch
alle samt die Zähne dran ausbeißen, und kommt nicht zum eigentlichen
Punkt.
@ Pendagron
Elo
> Ich habe Angst, auf meine Rechte hinzuweisen.
So, meinst du, dass dies der kurz gefasste Inhalt meiner "ellenlangen"
Ausführungen ist?
Zitate ersparst du dir aber gerne, deshalb bist du auch so kurz daher!
Dann bist du auf dem Holzweg, nur Dummköpfe und Dickschädel streiten
sich um des Rechts, und dem was den niederen Gehaltsklassen angeblich
zu- oder frei steht Willen.
Realisten sind Idealisten mit Lebenserfahrung, man muß sich nicht
laufend den Kopf einschlagen und gegen Türen rennen die ganz anders
aufgehen.
Dazu gibt es auch viele Lebensweisheiten: so z.B. eine ganz wichtige
"Gott gib mir die Kraft das zu erkennen was sich nicht ändern lässt"!
Noch mal - das Thema hieß: "welche Firma erstattet" und nicht wie
bekomme ich von jeder Firma meine Bewerbungskosten wie ersetzt!
Wenn die Antwort aus Erfahrungen dazu lautet, von fast keiner, oder
vllt. abhängig vom Bildungsgrad oder Qualifikationsstand, dann muß man
das vllt. auch mal so erkennen können!
Hier in den Kreisen des Forums wird es keine Manager oder Führungskräfte
in der Position geben, die unbedingt dazu an der Diskussion ihre
Möglichkeiten und Erfahrungen dazu kund tun wollen.
Aber ebend nur meine Erfahrungen und damit Meinung. Ganz sicher aber
nicht meine Ängste. Die darf sich jeder selber durch sein Lehrgeld
verdienen.
Marx W. schrieb:> Blödsinn!
Oje oje oje, Marx. Aufwendungsersatz gibt es nur, wenn die aufgefordert
wurdest zu kommen, nicht wenn du selbst mal vorbeikommst
(Initiativbewerung).
Mark Brandis schrieb:> Das Urteil ist nach wie vor gültige Rechtsprechung.
Ja, daher ergänzen heute manche Arbeitgeber die Einladung um den
Ausschluss des Kostenersatzes, denn das alte Urteil galt NICHT, wenn im
Vorherein Vereinbarungen getroffen wurden, auch einseitige Bekundungen.
Da braucht man dann nicht hingehen, es sei denn, das Amt übernimmt die
Kosten.
Normalerweise steht in der Einladung, wie die Reisekosten erstattet
werden (z.b. 30ct pro km oder Bahnticket). Fehlen diese Hinweise, kann
man immer noch vorher nachfragen bevor man sich in Unkosten stürzt.
Aus meiner bisherigen Erfahrungen, kann ich sagen dass ca. 90% der
Unternehmen Reisekosten erstattet haben, auch die im Forum unbeliebten
Ingenieurdienstleister.
wurst schrieb:> auch die im Forum unbeliebten> Ingenieurdienstleister.
Die Dienstleister erstatten zu 100% nix!
Die weisen vllt. noch auf die Möglichkeit hin vom Amt die Kohle zu
bekommen!
MaWin schrieb:> Oje oje oje, Marx. Aufwendungsersatz gibt es nur, wenn die aufgefordert> wurdest zu kommen, nicht wenn du selbst mal vorbeikommst> (Initiativbewerung).
Wer eingeladen wird von der Firma, hat den Anspruch auf die Erstattung
der Aufwendungen. Was anderes ist es wenn man von einen Vermittler an
eine Firma vermittelt wird. Da geht die Initiative vom Vermittler
(Arbeitsamt, oder sog. "Headhunter") aus.
Deshalb erstattet ja auch das Amt in solchen Fällen auf Antrag die
Reisekosten!
Die Leistungen von der Bundesagentur hat der Eingeladene mit seinen
Versicherungsbeiträgen bezahlt,
und diese Leistungen sind in der Höhe beschränkt, und eine kann
Bestimmung.
Oft werden im Fahrpreisbereich von 15 Euro keine Erstattungen
vorgenommen,
dass heißt für einen Harz IV Empfänger 3 Tage hungern.
Zitat:
Wer eingeladen wird von der Firma, hat den Anspruch auf die Erstattung
der Aufwendungen.
Stimmt so nicht immer, da die Formulierung auf der Einladung das
ausschließt.
So seht dort etwa:" Wenn sie mal Lust haben, kommen Sie irgendwann mal
vorbei und bringen uns ein Frühstück mit. "
Gruß
Mensch Mayer,
Ist doch ganz einfach, wenn die keine Reisekosten übernehmen wollen
bleibe ich zu Hause.
So kann man Leihbuden, Sklavenhändler und Seelenverkäufer ausfiltern.
Ich fahre doch keine 300 Km um Leute kennenzulernen und mir dumme
Sprüche
anzuhören.
Diehl BGT Defence hat für ein Praktikum von sich aus die Fahrtkosten und
eine Hotelübernachtung bezahlt. Die Anfahrtstrecke war etwa 300 km mit
der Bahn.
Zocker_21 schrieb:> Mensch Mayer,>> Ist doch ganz einfach, wenn die keine Reisekosten übernehmen wollen> bleibe ich zu Hause.>> So kann man Leihbuden, Sklavenhändler und Seelenverkäufer ausfiltern.>> Ich fahre doch keine 300 Km um Leute kennenzulernen und mir dumme> Sprüche> anzuhören.
Jau!
Interessant wäre zu wissen, ob es einen Unterschied macht, ob man sich
aus der Arbeitslosigkeit heraus beworben hat oder aus einem festen Job.
Arbeitslose können diese Kosten ja beim Amt gelten machen.
Leute im Job zeigen bei dem Thema eher den Mittelfinger.
Rahmschnitzel schrieb:> IAV Gifhorn:>> ICE Ticket 2. Klasse, komplett erstattet innerhalb von 2 Wochen>> Bosch:>> ICE Ticket 2. Klasse + 4* Hotelzimmer für eine Nacht (Anreise > 600 km),> komplett erstattet innerhalb von 3 Wochen
Aus Neugier:
Hattest Du da einen Job, arbeitslos oder Absolvent?
Jetzt weis ich warum man Promovieren sollte!
Ich mal wieder schrieb:> Rahmschnitzel schrieb:>> IAV Gifhorn:>>>> ICE Ticket 2. Klasse, komplett erstattet innerhalb von 2 Wochen>>>> Bosch:>>>> ICE Ticket 2. Klasse + 4* Hotelzimmer für eine Nacht (Anreise > 600 km),>> komplett erstattet innerhalb von 3 Wochen>> Aus Neugier:> Hattest Du da einen Job, arbeitslos oder Absolvent?Rahmschnitzel schrieb:>> Waren Bewerbungen direkt nach der Promotion.
Ohne den Daktarie hätte er wohl auf dem Bobbycar hinrutschen müssen!
Cha-woma M. schrieb:> Rahmschnitzel schrieb:>>>> Waren Bewerbungen direkt nach der Promotion.>> Ohne den Daktarie hätte er wohl auf dem Bobbycar hinrutschen müssen!
Deshalb meine Frage.
Wäre klasse, wenn man dazuschreiben würde, aus welcher Situation man
sich vorstellt und ggf. wie weit man angereist ist.
Rick M. schrieb:> Wäre klasse, wenn man dazuschreiben würde, aus welcher Situation man> sich vorstellt und ggf. wie weit man angereist ist.
Firma in Bayern, die ich nicht nennen darf:
500,- pauschal als Kompensation für project kickoff und Verhandlung an 2
Tagen inklusive 2 Übernachtungen. Projekt kam nicht zustande, womit ich
rechnete, weil es sich abzeichnete, das der geplante Eigenbau der
Komponte zu teuer kommt und doch gekauft wird. Ich hatte das vorher so
verhandelt, weil ich nicht 2 Tage investieren und auf den Kosten sitzen
bleiben wollte.
So habe ich wenigstens die Reisekosten und die Zeit dafür wieder drin.
Wenn Firmen das nicht bereit sind zu zahlen, müssen sie ihre Sachen eben
selber machen oder jemanden holen, der es nötig hat, kostenlos in
Vorleistung zu treten.
Markus W. schrieb:> Firma in Bayern, die ich nicht nennen darf:
Macht nix.
Markus W. schrieb:> 500,- pauschal als Kompensation für project kickoff und Verhandlung an 2> Tagen inklusive 2 Übernachtungen.
War das kostendeckend?
Markus W. schrieb:> So habe ich wenigstens die Reisekosten und die Zeit dafür wieder drin.
Warst Du nun - arbeitslos, im Job oder Freiberufler?
Rick McGlenn (rick-nrw)
Cha-woma M. schrieb:
> Rahmschnitzel schrieb:>>>> Waren Bewerbungen direkt nach der Promotion.>> Ohne den Daktarie hätte er wohl auf dem Bobbycar hinrutschen müssen!> Deshalb meine Frage.> Wäre klasse, wenn man dazuschreiben würde, aus welcher Situation man> sich vorstellt und ggf. wie weit man angereist ist.
Sehe das wie Zocker, was soll der Thread hier bitte bringen, eine
Tabelle wo man sich bewirbt, wenn man seine Kosten zum VG wieder haben
möchte?
Ich bewerbe mich dort wo ich Chancen auf einen guten Job mit guter
Bezahlung in der Region oder in DE wie weltweit habe!
Wenn mir der Einladenende dann doch etwas blöd oder abgehoben im VG
daher kommt, bleibt man easy und legt dem sein Schreiben zur Bestätigung
der terminlichen Wahrnehmung der Einladung der Firma vor und lässt sich
das bitte gegenzeichnen.
Damit hat man alle Chancen die Kosten, auch wenn nötig, wieder
reinzuklagen.
Der Thread ist doch etwas sehr weltfremd, ich bewerbe mich doch nicht
dort wo andere ihre Anfahrt zum VG bezahlt bekamen! Aber gut jeder wie
er meint!
Statistik ist die arme Wissenschaft, aus Zahlen Urteile abzuleiten.
Niemand schrieb:> Ich bewerbe mich dort wo ich Chancen auf einen guten Job mit guter> Bezahlung in der Region oder in DE wie weltweit habe!
Gute Einstellung!
Eine gute Firma mit guter Bezahlung zahlt doch wohl in der Regel
Bewerbungskosten.
Niemand schrieb:> Der Thread ist doch etwas sehr weltfremd, ich bewerbe mich doch nicht> dort wo andere ihre Anfahrt zum VG bezahlt bekamen! Aber gut jeder wie> er meint!
Ich bewerbe mich eher NICHT, wenn diese Firma KEINE Fahrtkosten zahlt.