Hallo,
ich habe mal bei einem Discounter solche Kleinteilboxen gekauft.
Jetzt würde ich nochmal so ein paar hundert davon brauchen, um meine
Sammlung elektronischer Kleinteile zu sortieren.
Wo mag es solche geben?
Hallo,
meist sind die Fächer leider zu groß (SMD, einzelne bedrahtete
Halbleiter) oder auch zu klein (größere Elkos, Elektromechnische
Bauteile).
Auch wird dir wohl der Preis für mehrere hundert Boxen nicht gefallen.
Mit den nötigen Geld könnte man dann schon einige größere Projekte mit
Gehäuse und vom Platinenservice hergestellter "Edelplatine" durchziehen
(natürlich nur im Hobbybereich wo keine Entwicklungs und Lohnkosten
anfallen).
mfg
"Praktiker"
Praktiker schrieb:> meist sind die Fächer leider zu groß (SMD, einzelne bedrahtete> Halbleiter) oder auch zu klein (größere Elkos, Elektromechnische> Bauteile).
Aber zu 80% passen sie trotzdem. Und besser drei Viertel der Bauteile in
diesen Kisten sortiert, als alles in einem Schuhkarton... ;-)
Pollin: "Werkstattbedarf", z.B ab dem Blatt 10, 11... Nr 510 103...
Achte auf Bruchfestigkeit, also kein Bakelit o.Ä. das platzt schnell.
Bei sehr kleinen Teilen wie SMD muß der Deckel satt auf den Abteilwänden
aufliegen. Wenn nicht liegend transportiert, rutschen ansonsten die
Teile raus und vermischen sich.
Stilfrage... aufrechte Schubladenmagazine, besonders mehrere, sehen mMn
in allem ausser einer dedizierten Werkstatt einfach nur gräßlich aus;
solche flachen Sortierkästen lassen sich zumindest unauffällig in einen
Schrank stapeln - und sind beim Umräumen oder -ziehen weit
pflegeleichter in der Handhabung :)
Für einige Sachen (DIP-ICs usw auf Antistatikschaum*) sind auch die
Weltron-Ordnereinlagen (zB bei Conrad, leider recht teuer!) recht
elegant. Für schweres Schüttgut ist das Risiko doch zu gross dass die
unerwartet aufgehen.
Der einzige Nachteil bei all diesen Lösungen: Man braucht zum Öffnen und
Durchsuchen wesentlich mehr Fläche auf dem Tisch.
SMT-ICs kann man halbwegs gut auf Karton verwahren, Stanniolpapier oder
dünnen Antistatikschaum unter das IC und dieses mit Klebstreifen
fixieren.
Ansonsten hat Conrad auch einfache Sortierkästen ab ca. 1 Euro.
*empfiehlt sich nicht nur für CMOS wenn Plastikkästen im Spiel sind.
Für Ramschteile (ausgebaute Motoren, Lautsprecher, unübliche
Steckverbinder und Bedienelemente) nehm ich einfach Faltkörbe voller
Gefriertüten im Keller (ist auch weit schneller mal ausgemistet als lose
Teile).
Andy D. schrieb:> ine, besonders mehrere, sehen mMn> in allem ausser einer dedizierten Werkstatt einfach nur gräßlich aus;
Das ist mir aber neu...
Andy D. schrieb:> solche flachen Sortierkästen lassen sich zumindest unauffällig in einen> Schrank stapeln - und sind beim Umräumen oder -ziehen weit> pflegeleichter in der Handhabung :)
Habe ich auch, finde ich aber weit unpraktischer...
Frage: Soll das eine klinisch saubere Umgebung werden, top aufgeräumt,
kein Bauteil am Tisch und alles in den verschlossenen Kästen veräumt?
Ich habe mir bei Aldi sechs solche Schubladenmagazine für 8€ das Stück
geholt. Die haben jeweils 32 Schubladen, die sich mit Platsikkarten in
drei Segmente unterteilen lassen. Dazu noch eine große Schublade. Alle
meine Teile finden darin Platz (E12 in THT/1206/0805, Keramik THT/SMD,
ELKO, Folie, eine Menge ICs, Transistoren, Dioden, LCDs, LCD-Module,
Spulen, Steckverbinder, Traffos, Platinen, Meterstäbe und und und).
Man muss nur lange genug warten können. Das war damals kurz vor
Weihnachten.
Hi, P.P.
die billigsten habe ich mir von Aldi und Lidl geholt, da war aber noch
Kartoffelsalat drin und andere Waren.
Für irgendwelche Sußigkeiten habe ich auch was gesehen, war mit aber zu
ekelig. Schade, dass mein Doppelbock in so unhandlichen Flaschen
abgefüllt verkauft wird...
Für größere Mengen oder Gegenstände verwende ich Schuhkartons. Die Damen
freuen sich, wenn ihnen jemand die Entsorgung abnimmt.
Ciao
Wolfgang Horn
Andy D. schrieb:> Stilfrage... aufrechte Schubladenmagazine, besonders mehrere, sehen mMn> in allem ausser einer dedizierten Werkstatt einfach nur gräßlich aus;
Das mag schon stimmen. Wenn man die Schubladen aber beschriftet, sind
sie zumindest für Widerstände und Kondensatoren einfach praktischer,
weil man nach einem bestimmten Wert nicht so lange suchen muss. Für
grössere Teile habe ich eine Weile lang die bereits erwähnten 1000g
Kartoffelsalat/Rote Grütze-Behälter gesammelt. Sie sind recht stabil,
stabelbar, und man kann sehen was drin ist, da sie zumindest an zwei
Seiten durchsichtig sind. Wenn einem diese Sachen zu hässlich aussehen,
kann man sich ja im nächsten Möbelmarkt einen passenden Schuhschrank
dafür aussuchen.
Gruss
Harald
Das Teil von Conrad ist wahrscheinlich mit Polystyrol-Schubkästen, das
ist einfach nur eklig, zerkratzt schnell und quietscht.
Bei Opi gibts rote Sortimentskästen mit PP-Schüben, die sind ganz nett
und kosten deutlich weniger.
"Frage: Soll das eine klinisch saubere Umgebung werden, top aufgeräumt,
kein Bauteil am Tisch und alles in den verschlossenen Kästen veräumt?"
Nein, aber wenn sich Werkplatz und Homeoffice oder Wohnzimmer einen Raum
teilen sollte die Möglichkeit bestehen in annehmbarer Zeit Ordnung zu
schaffen ;)
> Nein, aber wenn sich Werkplatz und Homeoffice oder> Wohnzimmer einen Raum teilen> sollte die Möglichkeit bestehen> in annehmbarer Zeit> Ordnung zu schaffen ;)
Ich befürchte, da gibt es nur 2 vollkommen unterschiedliche Lösungen
> in annehmbarer Zeit
grosse Kiste, alles vom Tisch reinschieben und zuklappen.
> Ordnung zu schaffen ;)
Eher nicht die grosse Kiste, dafür Einräumzeiten wie im
Briefmarkenalbum.