Elektronenröhren

#2335029
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In dem Franzis-Lernpaket werden interessanterweise russische 
Batterieröhren verwendet.Diese erfordern keine hohe Anodenspannung und 
funktionieren trotzdem zufriedenstellend.Unsere ehemaligen russischen 
Besatzer hab mir bei ihren Abzug netterweise viele Röhren 
dagelassen.Darunter etliche leistungfähige Senderöhren welche sich bei 
Funkamateuren hoher Beliebtheit erfreuen.Z.B die GI 7 (ein Nachbau der 
Wehrmachtsröhre LD 7 ) sowie auch die GU 50,ein Nachbau der LS 50.
#2335051
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"Unsere ehemaligen russischen Besatzer hab mir"

Hattest Du Deine eigenen Privatbesatzer? ;)


Für den uneingeweihten Mitleser: Batterieröhre und Niederspannungsröhre 
bzw niederspannungstaugliche Röhre sind nicht das gleiche.

Eine DL92 ist zB eine Batterieröhre: Bezieht im Sinne des Erfinders 
Heizstrom aus einer 1.5 Volt Zelle und den Anodenstrom aus einer 
Batterie die wirklich eine ist, bei 90 Volt. Wird sinnvoll nicht bei 12V 
funktionieren, zumindest nicht für den vorgesehenen Zweck.

ECH83 oder EF98 z.B. sind Niederspannungsröhren; die sind so konstruiert 
dass man alles an eine 6V oder 12V Fahrzeugbatterie anklemmen kann, bei 
entsprechender Schaltung.

Eine PC86 ist eigentlich eine ganz normale Röhre, ausgelegt für 175V an 
der Anode und 300mA Heizstrom bei 3.8V; dieser Typ lässt sich aber oft 
brauchbar mit 12V an der Anode nutzen
Gast #2335064
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Hallo,

ja ich habe schon einige einfache LW/MW/KW Empfänger mit Röhren 
aufgebaut. Teilweise "konventionell" teilweise auch mit den schon 
angesprochenen Batterieröhren (aber aus einer "etwas" günstigeren Quelle 
- wurden fast verschenkt bevor das Netz die Nachfrage erhöht 
hatte...)und Spannungversorgung durch eine Schaltung mit den 34063.
Ist eigentlich fast noch einfacher als mit Halbleitern, aber 
letztendlich nur aus Bastelleidenschaft entstanden da der Wirkungsgrad 
wahrscheinlich auf den Niveau einer Dampflok liegt, aber genau wie diese 
von Begeisterten mit viel Aufwand betrieben werden genauso viel Spass 
kann es machen auch heute noch mit Röhren zu basteln.

Für den HF Endstufenbau im Amateurfunkbereich haben die Elektronenröhren 
auch heute noch ihre Berechtigung, zwar kann mittlerweiler die Leistung 
locker mit Halbleitern erzeugt werden, aber diese sind wesentlich 
Empfindlicher bei Fehlbedinungen und recht teuer.
Während die Elektronenröhren zu den ehr billigen Teilen bei einer HF 
Endstufe zählen kann es sein das ein passender Sockel teuerer als die 
Röhre ist.
 Hier mal einige Nette Links

http://www.jogis-roehrenbude.de/
http://elektronik-bastelbude.de/roehrenexp.htm
http://www.qsl.net/dk3wi/Roehrenaudion1.html
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Borngraeber-Anodenbatterie-Ersatz/Anod-batt.htm

mfg

   Benni
#2336066
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Hallo Vakuum,
könntest Du nicht erst einmal sagen was Du konkret willst?

Natürlich gibt es hier im Forum eine Reihe von Leuten die allein alt 
genug sind und sich damals, als es nur Germanium - Leistungstransistoren 
gab, eher zwangsläufig mit Röhren beschäftigt haben. Es war damals eben 
die Spitzentechnologie.

Sagt Dir der Name "Radio Rim" etwas? Und Herkules oder Organist?

Oder kommst Du von der Retro-Seite und schwärmst vom weichen Klang der 
Röhre?
Gruss Klaus.
#2336917
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Ja.

Eine Endstufe für Amateurfunk (Kurzwelle) mit einer RS 1003.
Den Sockel selbergebastelt mit den Dingern im Innern von Lüsterklemmen.
Versorgung 600 V DC aus einer Verdopplerschaltung ohne Trafo.
Ein- und Ausgänge über je 2 Kondensatoren als DC Blocker.

Hat gut funktioniert, ca. 180 W out bei 10 W in.

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