Printantenne für DCF77

Gast #2338736
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Morgen,

denkbar ist es schon. Man benötigt aber relativ viele Windungen und um 
den Ferritkern kommst du nicht herum. Die gibt es aber zum Aufschnappen 
auf Leiterplatten -> siehe DCDC Wandler.

Warum möchtest du das auf der LP machen? Fertigungskosten senken?
Gast #2338738
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Hallo,

bei DCF handelt es sich um einen Langwellensender mit 77,5kHz.
Da wirst Du um eine Ferritantenne nicht herumkommen.

Du kannst auch davon ausgehen, dass diverse Uhrenhersteller etc. dies 
schon längst vorgemacht hätten (schon aus Kostengründen), wenn dies so 
einfach möglich wäre.

Gruß
Gast #2338830
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Morgen zusammen,

Danke für die raschen Antworten!

Sinn der Sache ist eine verbesserte Fertigbarkeit, da die Ferritantenne 
im Gehäuse für die Montage nicht gerade optimal ist und es geht wie fast 
immer auch um die Kosten.

> Du kannst auch davon ausgehen, dass diverse Uhrenhersteller etc. dies
schon längst vorgemacht hätten (schon aus Kostengründen), wenn dies so
einfach möglich wäre.

Da hast du vollkommen recht => Daher ist eine Umsetzung mit mit 
moderaten Aufwand auszuschließen.

> Die gibt es aber zum Aufschnappen
auf Leiterplatten -> siehe DCDC Wandler.

Das klingt auch sehr interessant. Gibt es fertige Ferritantennen für 
DCF77 zum einschnappen oder sogar smd bestücken?


Grüße
Markus
Gast #2338975
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Hans schrieb:
> Nein, es gibt nur diverse Ferritkerne die man durch eine Leiterplatte
> durchstecken kann. So Sieht das dann aus.

die aber meist so konstruiert sind, dass es eben nur eine möglichst 
geringe Ein-/Ausstrahlung gibt. Gerade das möchte man ja aber bei einer 
Antenne haben..

Grüße
Christian
Gast #2339066
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Hi, Markus,

> ist es möglich eine DCF77 Empfangsantenne als Printantenne auszuführen?
Ein Exemplar hat gut funktioniert - allerdings:
1. Die Antenne war ein Drahtstück an einem Schwingkreis,
2. Darauf eine FET-Vorstufe.
3. Dann noch mal eine LC-Kombination als Tiefpass,
4. Dann gewaltige Verstärkung.
5. Standort Dannenberg an der Elbe.

Hat hervorragend funktioniert mit dem kleinen :-) Nachteil - Hand in der 
Nähe des Drahtstücks verstimmte den Kreis und bewirkte erhebliche 
Phasenverschiebungen.
Der
FET brauchte auch allein mehr Strom als ein Pollin-Modul.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2339279
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Als Anregung: Es gibt ja auch Armbanduhren mit DCF-Empfänger. Wie sind 
dort die Antennen ausgeführt? Ein dicker Ferrit kommt dort ja nicht 
wirklich in Frage, da kein Kunde sich eine schwere Uhr kaufen würde.
Gast #2339699
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Hi, tom,
> Als Anregung: Es gibt ja auch Armbanduhren mit DCF-Empfänger. Wie sind
> dort die Antennen ausgeführt? Ein dicker Ferrit kommt dort ja nicht
> wirklich in Frage.

Ach, das Gehäuse ist auch nicht viel leichter.
Schau Dir die Patente an - da besteht auch mal das ganze Gehäuse aus 
Ferrit und das Patentwürdige ist die  Anbringung einer Spule, die 
außerhalb dieses Ferrits sein muss, aber trotzdem unsichtbar ist und 
geschützt vor Kratzern.

Ciao
Wolfgang Horn

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