Auch ein 10mA FI schützt nicht vor Dummheit. Es spricht aber schneller
an wenn er Gelgenheit zum Auslösen bekommt. WENN einer 2 blanke Drähte
in die Steckdose steckt, müssen noch lange keinen 10 mA über den
Schutzleiter zum Auslösen fließen aber er könnte schon tod sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstromschutzschalter
Da kann man doch auch einen zwischensteckbaren Personenschutzschalter
nehmen (DI-Schalter) und sich das Gebastel an der Verteilung sparen?
Habe so ein Ding schon lange für den Bastelplatz (irgendwie lande ich
immer wieder in schönen, FI-losen Altbauwohnungen ;)...
> Ja, weil der spätestens bei 10mA auslöst, der 30 mA löst frühestens bei> 15 mA aus swiw.
Bei wesentlich höheren Fehlströmem könnTen auch beide reagieren (was
z.B. bei losen Schrauben im Blechgehäuse durchaus vorkommen kann).
Moin
ich würde keine FI in Reihe schalten.
Wenn Du Pech hast, summieren sich die Fehler Ströme bis ins Quadrat und
Du hast das Gegenteil erreicht was Du wolltest.
Den Arbeitsplatz mit einen extra FI , getrennt von sonstigen
Stromkreisen, zu sichern, halte ich schon für sinnvoll.
Ein FI schützt aber nur gegen Berührung mit dem Netz.
Gruß HolgerR
HolgerR schrieb:> Moin> ich würde keine FI in Reihe schalten.
Würde ich auch nicht.
> Wenn Du Pech hast, summieren sich die Fehler Ströme bis ins Quadrat und
Warum sollte sich hier etwas quadratisch summieren?
> Du hast das Gegenteil erreicht was Du wolltest.
Stimmt wieder!
> Den Arbeitsplatz mit einen extra FI , getrennt von sonstigen> Stromkreisen, zu sichern, halte ich schon für sinnvoll.
Ich auch
> Ein FI schützt aber nur gegen Berührung mit dem Netz.
Aha, ich dachte ein FI kann auch ansprechen, wenn in einem Gerät
unerlaubte Leckströme gegen Masse fließen. Da muss ich gar nix berühren.
>>> Gruß HolgerR
Gruß Michael K-Punkt
@HolgerR beeinflussen sich FIs gegenseitig, zB weil der Stromwandler
irgendwie als Gleichtaktdrossel wirkt, oder redest Du evtl von einem
FehlerSPANNUNGSschutzschalter der den Strom auf dem PE misst?
Andy D. schrieb:> FehlerSPANNUNGSschutzschalter der den Strom auf dem PE misst?
DAS hat der Fehlerspannungsschutzschalter noch nie getan und wird es
auch zukünftig nicht tun.
Na, hochohmig sollte ein FU-Schalter besser nicht sein, sonst
unterbricht er ja die Erdung. Also muss er wohl über den Strom gehen.
Wohlgemerkt: FU (heutzutage nicht mehr im generellen Einsatz), nicht FI!
FU Wird auch für
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerspannungsschutzschaltung verwendet,
und meine Vermutung war dass Holger dieses Prinzip mit dem des FI
verwechselt hat.
FU ist auch noch eine Abkürzung für eine wohlbekannte Unmutsäusserung.
Andy D. schrieb:> Na, hochohmig sollte ein FU-Schalter besser nicht sein, sonst>> unterbricht er ja die Erdung.
Insbesondere, weil der Fehlerspannungsschutzschalter nicht in der PE
Leitung sitzt, gell.
> Also muss er wohl über den Strom gehen.
Allein weil da schon SPANNUNG ein Wortbestandteil ist, muß Dir da
eigentlich DEIN Irrtum bewußt werden.
Ob eingeschleift oder Hilfserder ändert nichts daran dass da ein
Elektromagnet drin wirkt, und da sind Ströme entscheidend. Dass da eine
Spannung als Ansprechkriterium definiert ist ändert da auch nichts
dran.
Andy D. schrieb:> Ob eingeschleift oder Hilfserder ändert nichts daran dass da ein> Elektromagnet drin wirkt, und da sind Ströme entscheidend.
vorher:
> sonst unterbricht er ja die Erdung.
Dann:
> Dass da eine Spannung als Ansprechkriterium definiert ist ändert da> auch nichts dran.
Du laberst Dir echt einen Mist zurecht.