Ist Pre-emphasis und De-Emphasis das gleiche?

Gast #2344329
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Michael Roek schrieb:
> Wow....genau das sagte Joerg!
> Sowas wie Du heisst bei uns "Dipfelesscheisser" oder auf Deutsch
> "Korinthenkacker".
>
>
> Gruss
>
> Michael

Schmal, auf die Uhrzeiten der Beiträge. Die beiden haben wahrscheinlich 
gleichzeitig an ihrer Antwort getippt...


Back to Topic:  Das verstehe ich nicht ganz. Ich dachte, durch die 
Pre-Emphasis versucht man, die Verzerrungen des Kanals so zu 
Kompensieren, dass das eigentliche Signal unverzerrt am Empfänger 
ankommt. Also idealerweise beim Senden die inverse Übertragungsfunktion 
des Kanals auf das Signal anwendet. Warum braucht man dann am Empfänger 
eine De-Emphasis?
Gast #2344433
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Zumindestens bei NBFM "verzerrst" das Signal so bei Senden so, das du 
die Nachteile des Übertragungskanales kompensierts, sprich den 
Frequenzgang so legst, das die typischen Problem sich nicht so stark 
auswirken. Ergo ist das Signal am Empfänger verzerrt und muss wieder 
entzerrt werden, damit es dem Orginal besser entspricht, als wenn man 
nichts macht.

Das selbe gab es früher für die Audioaufnahme auf Kassetten (Dolby), 
dort hast du bei der Aufnahme verzerrt und bei der Wiedergabe entzerrt.

Gruß Andreas
Moderator Persönliche Seite #2344610
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Klaus schrieb:
> Ich dachte, durch die
> Pre-Emphasis versucht man, die Verzerrungen des Kanals so zu
> Kompensieren, dass das eigentliche Signal unverzerrt am Empfänger
> ankommt.

Nein, steht doch im Wikipediaartikel.  Man erreicht nur ein besseres
Signal-/Rauschverhältnis damit, aber verzerrt ist das Signal, deshalb
muss man es wieder entzerren.
Gast #2348369
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Ohne jetzt in Wiki usw. reinzugucken, würde ich folgendes behaupten:
Pre-Emphasis: man verstärkt die höheren Frequenzanteile.
De-Emphasis: man dämpft die tieferen Frequenzanteile.
Mit dem gesunden Verstand würde ich behaupten, dass beides unabhängig am 
Ein- oder Ausgang gemacht werden kann. Ziel ist besseres Auge zu 
bekommen (vorausgesetzt die Empfindlichkeit stimmt beim Auswerten des 
Signals).
#2349583
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Es geht um die Erhöhung des Störabstandes, bzw bessere Ausnutzung des 
Dynamikbereiches im Übertragungskanal.

Sowohl bei Musikübertragungen als auch bei Bildübertragungen sind im 
Originalsignal die hohen Frequenzen mit viel geringere Pegel vorhanden 
als bei niedrigen Frequenzen.  Somit ist der Störabstand bei hohen 
Frequnezen viel schlechter.

Deswegen hebt man auf der Senderseite die hohen Frequenzen an ( 
preemphasis ) und senkt die hohen Frequenzen auf der Empfängerseite um 
den gleichen Betrag wieder ab ( Deemphasis), um über alles einen 
weiterhin linearen Frequenzgang zu erhalten. mit dem Absenken auf der 
Empfängerseite senkt man auch gleichzeitig das hochfrequente Rauschen 
ab.

Üblicherweise wird bei der Preemphasis die Zeitkonstante des RC Gliedes 
angegeben mit der die hohen Frequnzen angehoben werden. Es muss 
natürlcih auf beiden Seiten die gleiche Zeitkonstante realisiert sein.
Bei UKW Rundfunk sind es 50 usek.


Ralph Berres

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