Markus Horbach (dasrotemopped) schrieb:
> Ich benutze zum Belichtungsfoliendruck einen iP3600.
> Der hintere
> Papiereinzug ist präzise genug und eine A5 Folie 2x einzuziehen und
> doppelt zu drucken damit die Folie absolut lichtdicht ist.
Verwende ebenfalls dem ip3600. Doppelt auf eine Folie drucken habe ich
so noch nicht probiert. Ich verwende die Zweckform 2503. Eine Folie
allein erschien mir nicht lichtdicht genug, da die Lichtdurchlässigkeit
ähnlich der war des Gespanns Papier + Pausklar (zumindest bezogen auf
die Schwarzflächen, ansonsten ist die Folie natürlich
lichtdurchlässiger) im direkten Vergleich war. Habe also zwei Folien mit
exakter Ausrichtung bei Durchlicht übereinander mit Tesaband verklebt
und damit meine Versuchsreihe durchgezogen. Hat super geklappt. Obwohl
das Thema Unterstrahlung bei mir trotz ordentlichen Abstands zu meiner
Überraschung auftrat. Musste also den Abstand zu den UV-Röhren deshalb
noch etwas vergrößern. Dann aber waren die Ergebnisse einfach super und
der Belichtungsspielraum deutlich größer, als noch mit der
Papier-Belichtung (die aber für sich auch funktionierte).
Aktuell viertele ich meine Folien. Damit lassen sich sehr preisgünstig
Belichtungsvorlagen herstellen, vorausgesetzt das Layout passt noch
drauf. Der Drucker zieht über den hinteren Einzug wunderbar diese
kleinen Folienstücke ein (und sie kommen auch wieder heraus ;)).
> Besondere
> Einstellungen im Treiber sind nicht notwendig ausser die Papiergrösse
> und die Papierquelle.
Also mit den Standard-Einstellungen drucke ich nicht. Die sind zwar
grundsätzlich schon recht gut, liefern aber nicht die beste Auflösung.
Sieht man auf Pspier, wenn man sich Siemens-Sterne und kleine Schriften
druckt im direkten Vergleich.
> Der doppelte Druck geht in 2 von 3 Fällen gut (für
> 200 um Leiterbahnen), etwas Übung beim Folien einlegen und die
> Papierführung einzustellen vorrausgesetzt.
Bei geschnittenen Folien (Scherenschnitt) hätte ich da Bedenken, ob die
Deckung da noch hinhaut. Aber man müsste es mal ausprobieren. Im Moment
habe ich dafür jedoch keinen wirklichen Bedarf, denn die Doppelfolien
funktionieren perfekt.
> Der Ausdruck ist übrigens
> hygroskopisch, man muss spätestens nach einem Tag die Folie wegwerfen,
> da die Tinte verläuft.
Also bei mir verläuft absolut gar nichts. Ich habe die Zweckform mit der
original Canon-Tinte bedruckt. Meine Folien sind jetzt einige Tage alt
und noch 1A. Ich schütze sie allerdings auch vor Staub. Sie sind
zwischen zwei Acrylglasplatten gelagert, mit denen ich auch belichte. Da
die Folien mir am Anfang trotz Trocknungszeit noch etwas zu klebrig
waren und mir die Staubanhauftung etwas zu schaffen machte, habe ich sie
mit etwas Paraffinöl abgewischt. Das hat das Problem beseitigt.
> Direkt nach dem Druck lasse ich die Folie in
> einem Luftstrom eines Luftentfeuchters trocknen, damit die Folie nicht
> an der Platine klebt und verschmiert.
Ich lasse sie einfach einen Tag trocknen. Mit warer Luft geht da aber
bestimmt auch was.
> Gruß,
Gruß zurück