Falk Brunner schrieb:
> Klar, weil solche LEDs ja auch vollkommen unempfindlich gegen
> Übertemperatur und falsche Lötprofile sind . . .
Das Löten der Leds ist auch nicht komplizierter als das von anderen
SMD-Bauteilen. Aber natürlich kann man aus allem eine Wissenschaft
machen.
Die LED´s, die ich auf diese Art u. Weise verlötet habe, tun alle noch
ihren Dienst. Abgesehen davon waren zu dem Zeitpunkt, zu dem ich meine
ersten XM-L Leds verlötet habe, hier in Deutschland noch gar keine
Platinen erhältlich (jedenfalls nicht bei den paar großen
LED-Spezialisten).
Wenn man das erste Mal einen Lötkolben in der Hand hat, wirds natürlich
nicht funktionieren. Mit ein bischen Gefühl gehts problemlos.
Herdplatte hab ich übrigens auch schon verwendet. Sobald das Lötzinn
geschmolzen ist, auf die benachbarte kühle Herdplatte legen und gut is.
Mit dem Lötkolben gehts aber einfacher und schneller. Nach höchstens 10
sec. is die Platine fertig. Mit dem Lötkolben hab ich aber bisher nur
Platinen mit jeweils 1 LED verlötet. Bei mehreren LED´s auf derselben
Platine ist die Herdplatte vermutlich besser geeignet. Aber auch da ist
eine "Lötdauer" von weniger als 10 sec. problemlos machbar. Ich hab
dabei allerdings die Temperatur der Herdplatte mit einem IR Thermometer
kontrolliert.
Geschrottet hab ich bisher nur eine LED. Das war beim Test einer KSQ.
Der ist etwas aus dem Ruder gelaufen und deswegen wurde die LED zu heiß.
Dadurch wurde die Linse etwas eingetrübt. Also auch beim Testen
unbedingt auf ausreichende Kühlung achten, oder gleich einen Dummy
verwenden.
Gruß