Guten Tag,
ich habe eine LED Lichterkette, die über den Netzstecker von 230 V Ac
auf 24 V transfomiert wird. Danach gehts noch durch nen Gleichrichter.
Das Problem ist, dass die LED dauerhaft leuchtet, wenn der Stecker drin
ist.
Ich würd diese nun gerne über nen Schalter an und aus schalten können.
Das ist an sich kein Problem, bekomme ich hin.
Aber ich möchte zusätzlich das ganze noch über einen Fototransistor
laufen lassen.
Wenn Licht im Zimmer oder draußen an ist, soll die Kette ausgehen. Wenn
es dunkel genug ist, dann soll sie wieder angehen.
Jetzt weiß ich nur nicht, wie die Schaltung aufgebaut werden muss, so
bewandert bin ich in dem Gebiet nicht.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Es handelt sich um einen BP 103 Fototransistor mit 3 Anschlussbeinchen.
Hoffe ihr könnt mir helfen
Danke
Gruß Marco
Nennt sich Dämmerungsschalter und bestaht schon aus mehr Teilen als
bloss einem einzelenn Photostransistor.
Der von Pollin
http://www.pollin.de/shop/downloads/D810142B.PDF
ist direkt einsetzbar an 12V, wenn du das Relais gegen einen 24V Typen
austauscht.
Es dürfen aber nicht viel mehr als 24V sein, denn der LM358 geht ab 32V
vielleicht kaputt.
Hab ich richtig gesehen, dass ich das nen Fotowiderstand nehme und kein
Fototransistor?
Wäre das denn auch mit nem Transistor einfacher lösbar, oder muss ich
das mit so ner Dämmerungsschaltung machen?
Danke
> Wäre das denn auch mit nem Transistor einfacher lösbar
Es ist mit einem einzelnen Transistor gar nicht lösbar,
irgendie komme ich mir wie eine automatische Ansage vor,
und du darfst davon ausgehen, daß der billige Bausatz schon
eine billige Lösung darstellt. Die wären ja blöd, wenn es
anders besser und billiger ginge, ihnen würde ja Gewinn
entgehen.
Ich bin mir bewusst, dass es mit einem einzelnen Transistor nicht
funktioniert.
Mit einfacher meine ich, weniger Bauteile, leichtere Schaltung?
Evlt nur mit Widerständen, nem Relais und fertig.
Das war gemeint.
Ansonsten werd ich das Bauteil nachbauen. Falls es nicht teurer ist, als
das fertige Bauteil.
Also muss ich dann nur das Relais tauschen, gegen eins das 24V abkann?
> Mit einfacher meine ich, weniger Bauteile, leichtere Schaltung?
Mann für wie blöd hältst du die Elektronikentwickler ?
Noch ein bichen billiger und damit noch ein bischen schlechter ?
Geht laut Ruskin immer.
Verzeih mir, dass ich mich da nicht so auskenne.
UNd es gibt Schaltungen, wo zum Beispiel Bauteile drin sind, um
Stabilität zu erreichen etc pp.
Ich brauche nur nen Fototransistor als Schaltelement, mehr nicht. Aber
nun gut, werd ich das Bauteil nehmen, das oben vorgeschlagen wurd.
Danke und auf wiedersehen.
die wirklich einfachste version besteht aus 4 bauteilen.
fotowiderstand + 2*R + Relais + standart Transe
und evtl. noch ein poti um den ganzen schmarn einstellen zu können.
Das "Problem" ist, dass ich hier nen Fototransistor liegen habe.
Gibt es die Schaltung mit nem Fototransisotr überhaupt, so wie ich sie
haben möchte, oder ist dies nicht machbar?
Oder wäre der Aufwand zu groß mit einem Fototransistor?
Danke nochmals
Was wäre denn am Ergebnis schlecht, wenn ich den Transistor nur zum
Schalten brauche?
Verstehe noch nicht, was schlecht daran sein kann.
Schaltet er nicht zuverlässig oder wie?
Bitte um Erklärung, wie gesagt, habe nicht ganz soviel Ahnung davon,
nahe zu gar Keine
Schlecht ist z.B. ein Dämmerungsschalter,
wenn du nicht einstellen kannst wie dunkel es sein soll wenn er an geht,
oder wenn er jedesmal bei unterschiedlicher Helligkeit schaltet.
Ganz schlecht ist er, wenn er einschaltet weil es zu dunkel ist und
gleich wieder auschaltet weil ja nun die LEDs leuchten und es wieder
heller machen, weil es dann blinkt.
Schlecht ist auch, wenn Bauteile belastet werden weil sie nicht voll
durchschalten und daher grössere Bauteile verwendet werden müssen die
mehr aushalten aber teurer sind.
Schlecht ist auch, wenn das Ding zwar einstellbar ist, aber auf Grund
der schlechten Kennlinie der Einstellbereich so unlinear ist, daß er
nicht zum Erwarteten passt.
Die Pollin-Schaltung ist die Standardschaltung.
Die funktioniert auch mit Temperatur oder Spannung, kann als
Helligkeitsschalter oder Dämmerungsschalter verdrahtet werden,
und die Bauteile gehören zum billigsten was normalerweise da ist.
Für die Lichterkette ist ein Relais nicht zwinged notwendig,
es täte auch ein MOSFET, aber bis man dir das beigebracht hat,
ist ein 24V Relais einfacher.
Es gibt ganz viel, was die Elektroniker bedenken, wenn sie den
Bausatz gerade so anbeiten. Dazu kann auch gehören, welche
Bauteile übrig sind und schnell billig weg sollen. Es wird
beispielsweise der LDR verwendet, weil er im Dunklen zwar
hochohmig wird, aber nicht so hochohmig wie ein Phototransistor,
und im Hellen zwar niederohmig ist, aber nicht so niederohmig
wie ein Phototransistor, so daß der Einstellbereich mit dem LDR
besser ist als mit einem Phototransistor, für den man dann auch
einen besseren OpAmp bräúchte, der einen geringeren Reststrom hat,
also wieder teurer ist als der LM358.
Natürlich könnte für spezielle Anwendungsfälle die Schaltung
vielleicht noch ein kleines bischen abgespeckt werden, aber
es lohnt nicht, für solche Anwendungsfälle noch einen Bausatz
zu produzieren.
All das bedenkt der Elektroniker, aber er hat nicht vor,
es dir Bauteil für Bauteil zu erklären.
Marco schrieb:> Was wäre denn am Ergebnis schlecht, wenn ich den Transistor nur zum> Schalten brauche?> Verstehe noch nicht, was schlecht daran sein kann.> Schaltet er nicht zuverlässig oder wie?
Ein Fototransistor ist ein Sensor, aber kein Schalter. Das heisst,
er liefert je nach Helligkeit einen unterschiedlich grossen Strom.
Wieviel, steht im Datenblatt. Einen solchen Sensor kann man zur
Steuerung eines Schalters verwenden; allein ohne Zusatz kann er
nicht schalten. Dazu sind die Ströme, die er liefert zu gering.
Gruss
Harald