>Ich versteh nicht ganz, wieso man den IC2/B als nicht inventierenden
>Komperator mit einem Hysteresewiderstand von 1M Ohm versehen hat.
Wenn sich die Eingangsspannung am "+" Eingang von IC2b dem Umschaltpunkt
nähert, würde ohne Hysterese der Ausgang von IC2b instabil und würde
wild anfangen hin- und herzuspringen. Der 1M Hysterewiderstand bewirkt
nun eine Mitkopplung und bewegt die Eingangsspannung am "+" Eingang aus
dem Gefahrenbereich, sobald der Ausgang umschaltet. Wenn sich die
Eingangsspannung also von unten dem Umschaltpunkt nähert, wird sie durch
die Mitkopplung nach oben aus dem Gefahrenbereich gezogen. Nähert sich
die Eingangsspannung dagegen von oben dem Umschaltpunkt, so zieht die
Mitkopplung die Eingangsspannung zusätzlich nach unten. Diese
Mitkopplung verstärkt also das, was den Umschaltvorgang ursprünglich
eingeleitet hat und stabilisiert das Schaltverhalten.
HildeK hat dir ja schon vorgerechnet, daß diese Mitkopplung wie ein
zusätzliches Signal von 5mV wirkt. Das heißt, erst, wenn sich die
Eingangsspanung um mehr als diese 5mV wieder in die andere Richtung
ändert, schlägt der Komparator wieder um.
Ich kenne jetzt den Einsatzzweck deiner Schaltung nicht genau, aber für
meinen Geschmack ist die Hysterese mit 5mV etwas sehr klein. 50mV wäre
vielleicht sinnvoller. Dazu müßtest du R4 auf 10k vergrößern.
>Elektronik ist wohl echt kein einfaches Fach für nen Anfänger wie mich.
Einfach Machen und täglich Dazulernen, fleißig wie ein Eichhörnchen.
Dann mekrst du ganz schnell, daß da plötzlich Leute sind, die ja weniger
wissen als du...