Hallo,
kennt jemand ein gut funktionierendes Script um LaTeX Quelltext in
normaln Text umzuwandeln damit ich die Rechtschreibung in Libre Office
prüfen kann?
Hab mir für 20€ die erweiterte Rechtschreibprüfung von Duden gekauft.
Problematisch könnte sein das ich nicht eine tex Datei habe sondern die
einzelnen Kapitel meiner Diplomarbeit über
\include{Inhalt/Einleitung}
\include{Inhalt/Ausgangspunkt}
usw. einbinde.
Hab schon ein paar Tools ausprobiert aber die meckern da z.B. rum das
\begin{document} nicht gefunden wurde usw.
Die Programme die PDF direkt in .doc oder OO umwandeln haben schon
allein mit der erkennung von Leerzeichen zwischen ganz normalen Wörtern
Probleme und außerdem brauche ich keine Formatierung oder Bilder sondern
nur Überschriften, Text und Aufzählungen.
jemand ne Idee?
Wenn Copy&Paste vom PDF in einen Texteditor deiner Wahl nicht
funktioniert, so erstellst Du bereits mit LaTeX ein fehlerhaftes PDF.
Wörter, die so nicht kopiert werden können wirst Du auch mit der
Suchfunktion deines PDF-Viewers nicht finden können.
Was kannst Du denn nicht kopieren? Wörter mit Umlauten und Ligaturen?
Dann wird dir wahrscheinlich schon das Einfügen der folgenden Zeile in
deine Präambel weiterhelfen:
\usepackage[T1]{fontenc}
warum nicht einfach die rechtschreibkorrektur von latex nutzen? für die
richtigen fehler (also nicht nur typos und eventuelle
rechtschreibschwäche) musst du eh selber gründlich das endergebnis, am
besten gedruckt, lesen. vorteilhaft ist natürlich noch der ein oder
andere zweitkorrekturleser
Rufus Τ. Firefly schrieb:> fragelalage schrieb:>> warum nicht einfach die rechtschreibkorrektur von latex nutzen?>> Welche Rechtschreibkorrektur magst Du da meinen?
bei meinem editor a-spell oder k-spell (oder so ähnlich)
detex extrahiert reinen Text eus einer .tex-Datei. War ursprünglich
als Spellchecker-Interface gedacht.
dvi2tty wandelt eine .dvi-Datei in formatierten ASCII-Text um. Dabei
bleiben natürlich Silbetrennungen erhalten, was dem Spellchecker evtl.
Schwierigkeiten bereitet.
catdvi tut das Gleiche, arbeitet aber wahlweise auch mit anderen
Zeichencodierungen (UTF-8, Latin1 usw.), so dass auch Umlaute u.ä.
richtig ausgegeben werden.
Es gibt noch ein paar mehr von der Sorte, die ich aber selbst noch nie
benutzt habe.
>> warum nicht einfach die rechtschreibkorrektur von latex nutzen?>Welche Rechtschreibkorrektur magst Du da meinen?
gedit von Gnome geht doch recht gut, und soweit ich mich erinnere ging
Kile von KDE vor Jahren auch gut. Aber es gibt sicher noch viele andere.
Das ist dann aber nicht "die Rechtschreibprüfung von LaTeX", sondern die
des verwendeten Editors. Ein, wie ich finde, nicht zu unterschlagender
Unterschied.
>Das ist dann aber
Ja, aber die Meisten halten hier noch nicht mal Milli und Mega
auseinander, siehe die beliebten mHz. Oder sie wollen die "Amper
hochskillen" usw. Daher können und wollen die meisten hier nicht
zwischen TeX/LaTeX selbst, einem Editor oder einer Entwicklungsumgebung
wie Kile unterscheiden. Sorgfältige Erklärungen spare ich mir daher
meist. (Wer hier nach LaTeX fragt will es auch gar nicht wirklich genau
wissen, denn für TeX gibt es ja spezielle Foren.)
Stefan Salewski schrieb:> Ja, aber die Meisten halten hier noch nicht mal Milli und Mega> auseinander
Wenn man auf der Ebene argumentiert, kann man auch gleich darauf
hinweisen, daß doch Windows die Rechtschreibprüfung übernehmen kann.
Oder der Computer, einer ist's doch immer.
Tut mir leid, aber so ein Hinweis ist komplett nutzlos.
Und warum überhaupt auf die Rechtschreibung achten?! Wie ich hier schon
lernen durfte müssen Ingenieure eh nicht schreiben können sondern nur
den "crazy shit" zusammenstückeln können =)
Warum kannst Du nicht die Latex Quelltexte zur Rechtschreibkorrektur
verwenden? Die Rechtschreibhilfe könnte man ja anlernen das sie die
Standardquelltextwörter für ok befindet und nicht anmeckert. Ist zu
Beginn wahrscheinlich etwas Arbeit, aber Rechtschreibkorrekturen laufen
ja sowieso auf Handarbeit hinaus da man alles noch mal prüfen muss
Mike Litoris schrieb:> Hab mir für 20€ die erweiterte Rechtschreibprüfung von Duden gekauft.
Sinnvoller wäre es natürlich, diese so "aufzubohren" (ich vermute
mal, dass das eine shared lib ist oder dergleichen), dass man deren
API von außen ohne LibreOffice anzapft. Dann kannst du das statt
beispielsweise des normalen ispell in deinen LaTeX-Editor einklinken
und auf diese Weise die notwendigen Änderungen direkt im Editor
machen.
Hi, danke erstmal für die Antworten
1. Direkt aus dem PDF kopieren geht relativ brauchbar, was mich etwas
stört ist das Kopfzeile, Fußzeile und der Text aus Grafiken auch mit
kopiert werden. Wenn jetzt eine Zeile umgebruchen wird über eine Seite
stehen dann erstmal 3 Zeilen "Müll" dazwischen. Die Dudenkorrektur prüft
angeblich auch Satzbau oder wenn in Sätzen unnötige Wiederholungen
vorkommen und schlägt Alternative Wörter vor und so ein kram.
2.von Detex habe ich mal die version mit GUI für Windows ausprobiert
aber die hat nicht Funktioniert.(ich glaube wegen dem \include{}
3. mit Quelltext kopieren und LO die Wörter beibringen ist IMO auch
nicht so die Ideallösung.
Hatte bis jetzt noch keine Zeit weiter zu probieren aber in spätestens 2
Wochen muss ich meinem Prof. ne Korrekturversion schicken also werd ich
bis dahin alles nochmal probiert haben.
Ich hab hier auch den Kile mit Rechtschreibprüfung am laufen. Er
verwendet wohl hunspell und funktioniert so wie man das aus Office
gewohnt ist- er markiert automatisch falsche/unbekannte Wörter direkt im
Latex-Quelltext und ignoriert den tex-Code. Grammatikfehler findet er
glaub nicht.
Wie man deine Duden-Korrektur in Kile zum Laufen kriegt, weiss ich
allerdings nicht.
3. mit Quelltext kopieren und LO die Wörter beibringen ist IMO auch
nicht so die Ideallösung.
Ist nicht sooo viel arbeit und hat den Vorteil, dass du nach der
Korrektur zurückkopieren kannst.
Ich mache es jetzt mit opendetex über die Konsole. Funzt super, auch
include Befehle gehen ohne Problem.
Die Rechtschreibprüfung bzw. Grammatikprüfung von Duden kann ich
wärmstens weiter empfehlen, ich hab fast in jedem 2. Satz was drin was
mir TeXworks nicht angezeigt hat!
Hauptsächlich Kommasetzung oder einen Buchstaben zu viel/wenig oder
falsch bei Artikeln und Bindewörtern. Auch ab und zu mal Groß- und
Kleinschreibung, was TeXworks auch nicht erkannt hat, weil es das Wort
sowohl in groß als auch in klein gibt. Muss aber dazu sagen, dass ich
mich bis jetzt eher auf den Inhalt als auf die Rechtschreibung
konzentriert hab.^^