Gast
#2378631
hi, Ich beschäftige mich derzeit mit der Optimierung eines Klassifikationssystems mit 12 Parameter ... wobei ich jeweileis 4 unabhängig voneinander behandeln kann. Derzeit verwende ich das Gradientenverfahren da irgendwie alle anderen Verfahren Signalkenntniss oder sogar Modelkenntnis voraussetzen. D.h ich gehe folgendermaßen vor : 1.) ... probieren eines Schritt µ1 für jeden Parameter (mit einer Anfangsschrittweite und Ermittlungs der Kostenfunktion (Zusatzinfo: einmaliger Durchlauf benötigt ca. 1/2 h) 2.) Ermittlung des neg. Gradienten -> -(neue Kosten - alte Kosten / Parameterschritt) -> d.h implizite Annahme eines linearen Models ! 3.) Berechnung des neuen Parametersatzes mit: p_neu=p - µ2 * grad(f(p)); Setzte ich die Schrittweite zu gross an ... konvergiert die Optimierung nur schlecht, umgekehrt gehts richtig schleppend und ich bleibe womöglich in einems lokalen minima stecken. -> Gibt es hier Methoden zur Schrittweitenbestimmung die "nicht von Signalstatistik bzw. Modellkenntniss ausgehen" ?! Bin für jeden Tipp dankbar ! lg Peter