Gast
#2380436
Hallo zusammen, habe schon mehrere doppelseitige Platinen (Basismat. Bungard) erfolgreich geätzt (scharfe Konturen, 8 mil, Unter- und Oberseite ausreichend deckend), heute geht es auf ein Mal nicht mehr. Ich arbeite mit: - Transparentpapier mit Taschentechnik, Laserdrucker, Tonerverdichter - Belichter von Reichelt (Proma), Belichtungszeit 3 min - Entwickler NaOH, 15 - 20 g/l, in etwa Zimmertemperatur - Entwicklungszeit ca. 1 min Hab am Anfang auch eine Belichtungsreihe gemacht. Optimale Zeit war bei ca. 3 bis 4 Min. Aber auch bei mehr als 5 Min. blieb der Photolack noch auf der Platine. Heute sah aber das Ergebnis nach dem Entwickeln in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich aus. Stellenweise sehr kontrastreich, stellenweise entweder verschwommen bis fast gar kein Lack mehr. An der Belichtungsmaske wird es wohl nicht liegen, habe zwei Versuche gemacht, die "schlechten" Stellen tauchen bei diesen Versuchen jeweils an unterschiedlichen Stellen auf, die Vorlage kann ja nicht an einer Stelle einmal gut und einmal schlecht sein. Das sieht mir eher danach aus, dass ich mit der Belichtungszeit schon genau an der Grenze bin. Beim zweiten Versuch unterschieden sich die beiden Seiten der gleichen Platine voneinander. Was aber dagegen spricht ist, dass früher diese Belichtungsdauer in Ordnung war und in der Belichtungsreihe sogar noch bei 5 Min. der Lack noch drauf blieb. Allerdings stammt die Belichtungsreihe noch von den Platinen aus der früheren Bestellung (Reichelt). Was meint ihr? Ist es euch schon passiert, dass sich das Ergebnis beim Entwickeln bei gleich bleibender Vorgehensweise verschlechtert hat? Kann Bungard-Basismaterial so unterschiedlich sein? Danke für die Antworten!