PCB 386 Dongle-Problem

Gast #2385097
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>Hat jemand eine Lösung für den Defekt des Dongle bei OCAD PCB 386 ?

Ich habe noch die PCB386+ Version inkl. Dongle. Verkauf/Verleih geht 
nicht, da noch ältere Layouts ggf. zu redesignen sind. Ich könnte ggf. 
Deine .bd1 Dateien bearbeiten, falls das das Problem ist.
Gast #2388587
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Derzeit laufen unsere Dongle noch. Wir haben Lizenzen fuer die 
Windows-Versionen bis 10.5. Danach haben wir aus verschiedenen Gruenden 
das Maintenance beendet.

Selbstverstaendlich geht eine Konversion der alten Projektdaten auf die 
Windows-Versionen. Aber:
- selbst bis zu Version 10.5 war aus unserer Sicht das Arbeiten mit der 
DOS-Version   effizienter, manche Funktionen wurden nie nach Windows 
portiert
- die Stabilitaet der Windows-Versionen war bis zu unserer letzten 
Version eher   maessig, "soft-crashes" mit auto recover haeufig, konnte 
man prima in den logfiles  sehen ...
- bei einer Konversion gibt es erhebliche Nacharbeit und jede Menge 
DRC-Fehler, die     dann erst zu korrigieren sind, bevor man guten 
Gewissens das portierte Design   weiter verwenden kann
- bei mehreren 100 Designs die doch teilweise weiter gepflegt werden 
muessen, ist  der Aufwand und auch das Risiko nicht unerheblich

Lustigerweise waren Nachfolge-Versionen wie z.B. die Unison-Suite 
unverdongelt. Es geht es um eine Absicherung, falls einmal der Dongle 
aussteigt. Die exakte Version ist PCB386  V2.22H vom 8. Mai 1996.

So verstaendlich der Schutz gegen Raubkopierer ist, der Wert der mit 
Tools erstellten Projekte und des darin enthaltenen Knowhow ist ein 
Vielfaches dessen, was die Tools kosten. Was passiert, wenn der 
Hersteller pleite geht, wenn der Lizenzserver abliegt oder eingestellt 
wird oder wenn halt die Hardware eines Dongles versagt ... Sprich wenn 
die Arbeit von Jahren nicht mehr verfuegbar ist ...

Andere Tool-Hersteller haben irgendwann einmal ihre alten Versionen 
freigegeben, d.h. entdongelte Versionen ins Netz gestellt. Das waere 
doch echter Support !
Gast #2388627
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OldSW schrieb:
> So verstaendlich der Schutz gegen Raubkopierer ist, der Wert der mit
> Tools erstellten Projekte und des darin enthaltenen Knowhow ist ein
> Vielfaches dessen, was die Tools kosten. Was passiert, wenn der
> Hersteller pleite geht, wenn der Lizenzserver abliegt oder eingestellt
> wird oder wenn halt die Hardware eines Dongles versagt ... Sprich wenn
> die Arbeit von Jahren nicht mehr verfuegbar ist ...

Das ist doch eine Frage mit der man sich VOR Anschaffung einer solchen 
Software beschaeftigt.
Wenn man zur Ueberzeugung kommt, dass man keine Alternative (sprich 
nicht gedongelte Software) am Markt bekommt, so muss eigentlich auf feur 
genau die oben genannten Gruende ein Plan B auf dem Tisch liegen:
- Entweder Designs in die Tonne klopfen, oder zumindest ein bis zwei 
Dongles (Lizensen) in den Schrank legen.
Wenn die Schere Lizenskosten / Designwert so weit wie beschrieben 
auseinanderlaeuft ist es ein schwerer Fehler keinen Ersatz eingekauft zu 
haben.

Alternativ haette die Entscheidung aber auch auf einen Hersteller ohne 
Zwangsverdongelung / Freischaltung etc. ausgehen sollen. Wenn Kunden die 
Kroete schlucken, warum sollte der Hersteller von seiner Vorstellung 
eines gut geschuetzten Produktes abruecken?

Gruss
Vanilla
Gast #2388903
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zum Beitrag von Vanilla:

- urspruenglich wurde das CAD-Tool durch die Kundenstruktur vorgegeben, 
damit gab es keine Freiheitsgrade
- da spaetere Windowsversionen keine Hardlocks mehr hatten, sondern 
Freischaltkodes bestand die Hoffnung, dass irgendwann mal die 
Windowsversion hinsichtlich Nutzen an die DOS-Version herankommen wuerde 
und die Konvertierung etwas schmerzfreier wuerde und dies ohne Dongle
- leider war dies nicht der Fall, mit ein Grund das Maintenance zu 
beenden
- heute arbeiten wir auch mit anderen Tools
- die Frage Lizenzserver / Dongle etc. ist schon lange ein KO-Kriterium 
bei der Beschaffung von Tools - WENN man Alternativen hat
- wenn man Tool-Lieferanten gut kennt, bzw. lange Zeit brav die Wartung 
bezahlt, dann gibt es durchaus auch mal Sonderloesungen ohne Dongle, 
aber natuerlich nicht von US-Grossfirmen

zum Beitrag von pegel:

- die Seite war bereits bekannt, orcad.zip ergibt leider einen Fehler 
beim entzippen
- die IMZ-Files sind vermutlich irgend ein Floppy-image ? Welches Format 
?
- welches der vielen downloads ist denn gemeint ?
Gast #2389142
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OldSW schrieb:
> Lustigerweise waren Nachfolge-Versionen wie z.B. die Unison-Suite
> unverdongelt. Es geht es um eine Absicherung, falls einmal der Dongle
> aussteigt. Die exakte Version ist PCB386  V2.22H vom 8. Mai 1996.

Es gab mW auch PCB386 ohne Dongle für den US-Markt. Da war das wohl in 
den 90zigern zeitweise verboten(?) Das H steht vermutlich für 
Hardwarelook.

Ansonsten bin ich bei Dir. Eines der besten Layoutprogramme seiner Zeit. 
Kann auch heute noch mithalten. Super Bedienung, durchdachte Funktionen, 
sehr praxisnah. Wenn ich da an Eagle denke... Es gibt inzwischen selbst 
Treiber für Full-HD Auflösung.

Kennst Du die Group? http://tech.groups.yahoo.com/group/OldDosOrcad/
Gast #2389179
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Hallo Mat,

super Tip mit OldDosOrcad - Danke.

Eagle ist etwas eigen, aber hat auch seine Vorteile:
- preisguenstig
- super Support per email
- die Scriptsprache bietet tolle Moeglichkeiten

- liegt mir mehr als die Windows-Versionen von OrCAD, aber kommt an 
PCB386 nicht ran

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