Alex schrieb:
> Im Rahmen meiner Diplomarbeit muss ich einen Mikrocontroller ein
> analoges Signal in MHz bereich abtasten. Das Signal wird von einen
> Beschleunigungssensor geliefert.
Was ist das für ein Beschleunigungssensor? Die wenigsten
Beschleunigungssensoren sind überhaupts in der Lage die Werte im MHz
Bereich auszugeben.
Dann muss man wissen wie das Signal vorliegt. Als Spannung, Strom,
Impuls, wenn ja in welchen Wertebereichen. Für eine analoge
Digitalisierung gilt immer das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem
Das Abtasttheorem besagt, dass ein kontinuierliches, bandbegrenztes
Signal, mit einer Minimalfrequenz von 0 Hz und einer Maximalfrequenz
fmax, mit einer Frequenz größer als 2 x fmax gleichförmig abgetastet
werden muss, damit man aus dem so erhaltenen zeitdiskreten Signal das
Ursprungssignal ohne Informationsverlust, aber mit unendlich großem
Aufwand, exakt rekonstruieren oder – mit endlichem Aufwand – beliebig
genau approximieren kann.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-Abtasttheorem]
Beschleunigungssensoren rauschen. Das heißt man braucht gute Filter. Die
realisiert man heutzutage mittels DSP in der Software. Das heißt du
solltest dich je nach Anforderung mit DSPs beschäftigen. Einen billigen
und einfachen Einstieg bieten dsPICs von Microchip. An der oberen Grenze
für Hobbybastler, Studenten, etc. finden sich beispielsweise Blackfin
DSPs und Konsorten.
Alex schrieb:
> Wie kann ich dieses Signal abtasten und die Schwingweite (positive
> Spitze zur negativen Spitze) messen?
Das ist relativ einfaches DSP (im Vergleich zu den
Standart-Mikrocontroller-Hobbyprojekten ist das allerdings eher eine
sehr gehobene Klasse).
Du musst dich in jedem Falle intensiv mit DSP und vor allem Filtern
(eines der DSP-Hauptgebiete) beschäftigen. Dazu finden sich
erfahrungsgemäß einige gute Bücher (Bibliothek).
Erzähl mal ein bisschen um das Projekt herum. Was genau du mit den
Sensoren bzw. Werten machen möchtest und was genau du für einen Input
(Output von den Sensoren) hast. Dann kann man da helfen.