Hi, wenn ich innerhalb der EU Elektronik verkaufen möchte, laufe ich ja automatisch in das Problem der Entsorgung, sprich für D muss ich mich beim EAR registrieren und für die zukünftig irgend wann mal anstehende Entsorgung der Hardware bezahlen. Das gilt spannenderweise in jedem Fall, also auch dann, wenn ich nur an gewerbliche Kunden verkaufe. Allein die nackte Anmeldung beim EAR ist dabei schon so teuer, dass sie Kleinserien komplett unmöglich macht. Aber: wie ist die rechtliche Lage, wenn ich meine Hardware nicht verkaufe, sondern gegen eine einmalige Mietgebühr verleihe - zusammen mit der Verpflichtung, dass der Mieter sie nach Ende der Nutzung wieder an mich zurück geben muss? Wäre das ein Ausweg aus dieser Kostenfalle?
Nein, an solche Schlupflöcher ist natürlich gedacht worden. Aber für Kleinserie und vor allem B2B gab es meines wissens relativ günstige Konditionen.
Von EAR selbst nicht, aber von take-e-way. Auch nicht geschenkt, für Kleinunternehmer aber derzeit die einzige Möglichkeit, solange sich nicht genügend davon zusammentun, um dem Monopolisten EAR rechtlich beizukommen, was sich bisher als schwierig herausgestellt hat.
Wenn so was unter dem Deckmantel des Umweltministeriums steckt dürfte Klagen schwierig sein. Macht doch in China einen Laden auf der nach D exportiert, dann können die so viele Klagen und Abmahnungen verschicken bis die grün anlaufen. Allerdings kann es passieren das dann der Zoll versucht die Geräte die hier in den Verkehr gebracht wurden zu beschlagnahmen wie die das bei Sachen machen die illegal kopiert wurden. Ansonsten dürfte nur der politische Weg Aussicht auf Erfolg bringen. Ich würde das aber nicht über die Linken (scheinbar alles Junkies) versuchen, sondern über die Piraten, wenn die jetzt langsam wachsen. Trotzdem kann es dann noch Jahre dauern.
> solange sich nicht genügend davon zusammentun, um dem Monopolisten EAR >
rechtlich beizukommen,
Mal davon abgesehen, ob ich EAR gut finde oder auch nicht, aber das
System kann nur funktionieren, wenn es ein einziges Zentralregister
(Monopol)gibt.
Denn ansonsten würde sich jeder Inverkehrbringer damit herausreden, dass
er beim jeweils anderen Register gemeldet ist.
Das Entsorgungssystem wurde so konstruiert, dass es keine vordergründig
zu erkennenden Schlupflöcher gibt und das ist auch gut so.
Und die Kosten für die Registrierungsbürokratie werden eben an den
Verursacher adressiert und ausnahmsweise diesmal nicht an die
Allgemeinheit.
Seitdem die Getränkebüchsen zwangsbepfandet wurden, liegen sie und die
PET-Flaschen jedenfalls nicht mehr massenweise in der Gegend herum.
Das mal so als Denkanstoß.
Sebastian E. schrieb: > Von EAR selbst nicht, ... Doch, die Härtefallregelung. Siehe auch: http://www.mittelstandswiki.de/wissen/Elektro-_und_Elektronikger%c3%a4tegesetz
Bernd G. schrieb: > Seitdem die Getränkebüchsen zwangsbepfandet wurden, liegen sie und die > PET-Flaschen jedenfalls nicht mehr massenweise in der Gegend herum. > Das mal so als Denkanstoß. Dafür kommen jetzt die pfandfreien Büchsen aus dem Ausland zu uns.
Nichts gegen ein Zentralregister, aber die Implementation ist leider Schrott. Die Kosten sollten schon irgendwie proportional zur produzierten Menge laufen.
Bernd G. schrieb: > Seitdem die Getränkebüchsen zwangsbepfandet wurden, liegen sie und die > PET-Flaschen jedenfalls nicht mehr massenweise in der Gegend herum. Und wo ist dann der Pfand auf ESL und Radios? Das ganze EAR ändert leider nichts dran, dass der Verbraucher das Zeug trotzdem bestenfalls in der Hausmülltonne und schlechtestenfalls in der Landschaft entsorgt. Früher kamen Fernseher und PC mit zum Sammelmüll und wurden dann entweder zweitverwertet oder abgeholt und an die Recyclingstellen weitergegeben. Jetzt sollen die Leute ihren Elektroschrott selbst zum Wertstoffhof bringen, aber wo bitte ist die Motivation dafür? Ich hab mit schon überlegt, ob ich hier ne lokale Sammelstelle für Elektroschrott für die umliegenden Dörfer mache. Aber wenn ich Pech hab, kann ich den dann nicht abgeben, weils zu viel wird und dann heisst es vielleicht, das wäre nicht mehr haushaltsüblich. Ne sorry, EAR ist vielleicht nett gemeint, aber für Verbraucher als auch Kleinerzeuger schlecht gemacht.
Nicht meckern - ändern! Michael hat ganz Recht: Bei den Piraten eintreten, Kompetenzteam "ElektroG" aufbauen und kommunizieren. Oder vere beitreten und dort mitmachen. Wenn das keiner macht ... tja Chris D.
Getreu dem Piratenwahlspruch: Alles klar machen zum ändern. Kurswechsel Elektroaltgerätegesetz. Timm Thaler schrieb: > Ich hab mit schon überlegt, ob ich hier ne lokale Sammelstelle für > Elektroschrott für die umliegenden Dörfer mache. Aber wenn ich Pech hab, > kann ich den dann nicht abgeben, weils zu viel wird und dann heisst es > vielleicht, das wäre nicht mehr haushaltsüblich. Gibts bei euch keine kommunalen Wertstoffhöfe?
Chris D. schrieb: > Nicht meckern - ändern! > > Michael hat ganz Recht: > > Bei den Piraten eintreten, Kompetenzteam "ElektroG" aufbauen und > kommunizieren. > > Oder vere beitreten und dort mitmachen. > > Wenn das keiner macht ... tja > > Chris D. Leider fehlt mir inzwischen der Glaube, dass sich hier im Betonland irgendwas ändern lässt.
>Leider fehlt mir inzwischen der Glaube, dass sich hier im Betonland >irgendwas ändern lässt. Die Gesetze sind so verworren, da hilft nur ein Kahlschlag (Revolution) mit dem das gesamte System vom Grund auf erneuert wird. Wenn die Piraten dem System gefährlich werden könnte, dann wäre sie schon lange verboten oder unterwandert mit Mitgliedern aus CDSCSUSPDFDPGrüne.
Markus Müller schrieb: > Wenn die Piraten dem System gefährlich werden könnte, dann wäre sie > schon lange verboten Eine Partei ohne Programm und ohne Ziele muß keiner fürchten. Deswegen werden sie von den Medien hofiert und schöngeredet. Sollten sie tatsächlich in nächster Zeit eine Rolle spielen, dann kauft man die Mandatsträger einzeln ein - die werden noch billiger zu haben sein, als der billigste SPDler...
Uhu Uhuhu schrieb: > Markus Müller schrieb: >> Wenn die Piraten dem System gefährlich werden könnte, dann wäre sie >> schon lange verboten > > Eine Partei ohne Programm und ohne Ziele muß keiner fürchten. Deswegen > werden sie von den Medien hofiert und schöngeredet. Sollten sie > tatsächlich in nächster Zeit eine Rolle spielen, dann kauft man die > Mandatsträger einzeln ein - die werden noch billiger zu haben sein, als > der billigste SPDler... Glaube ich eher nicht und ich halte auch nichts von Verschwörungstheorien. Die Leute, mit denen ich geredet habe, sind da durchaus aus Überzeugung und würden viel lieber z.B. ihre Unternehmen voranbringen. Im Übrigen wird dort in den Foren tatsächlich mal diskutiert. H.joachim Seifert schrieb: > Leider fehlt mir inzwischen der Glaube, dass sich hier im Betonland > irgendwas ändern lässt. Wenn ich mir anschaue, wie schnell die Piraten hochgekommen sind, dann ist mein Glaube wieder bestärkt worden: viele in diesem Land sind die ewig gleichen Gesichter leid, ebenso die ewiggleichen Floskeln. Es wird Zeit, dass wieder die Idee im Mittelpunkt steht, nicht die Person. "Tut mir Leid, davon habe ich keine Ahnung." - der ehrlichste Satz in der Politik seit langem. Zum ElektroG: So wild ist der Gesetzdschungel dort nicht - eigentlich im Gegenteil. Das ElektroG besteht nur aus ein paar Seiten, auch die weitergehenden Verordnungen sind nicht viel Papier. Wie gesagt: das Parteiprogramm wird immer wieder neu ausdiskutiert. Bringt das auf die Tagesordnung - gerade bei den Piraten sind viele technikaffine Leute, die da zumindest ein Ohr für haben. Diskutiert über ein Pfandsystem oder sonst eine neue Lösung - Freigrenze von 1 Tonne oder sowas. Mit "bringt eh alles nichts" oder "sind eh alle gekauft" ändert man natürlich wenig bis gar nichts. Will man etwas verändern, muss man etwas tun. Chris D.
>kauft man die Mandatsträger einzeln ein
Juhu, wir leben in einer freien Marktwirtschaft, da kann man alles
kaufen, auch die Demokratie (und die so abändern wie es den Käufern
passt).
Michael S. schrieb: > Ansonsten dürfte nur der politische Weg Aussicht auf Erfolg > bringen. Ich würde das aber nicht über die Linken (scheinbar > alles Junkies) versuchen, sondern über die Piraten, wenn die > jetzt langsam wachsen. Trotzdem kann es dann noch Jahre dauern. Das nenne ich doch mal dümmliches Politikgesülze: erst gibst du stumpf irgend welche Bild-Parolen wieder, dann verweist du mich auf eine Partei, die zwar Potential hat, aber sicher frühestens in 20 Jahren da ist, wo sie was bewegen kann (siehe die Grünen, da waren es mal eben so 30 Jahre). Zu dem Kommentar kann ich nur eins sagen: epic fail!
Satz K. schrieb: > dann verweist du mich auf eine > Partei, die zwar Potential hat, aber sicher frühestens in 20 Jahren da > ist, wo sie was bewegen kann (siehe die Grünen, da waren es mal eben so > 30 Jahre). Da wäre ich mir nicht so sicher. Information verbreitet sich heute sehr viel schneller als vor 30 Jahren. Wenn die Etablierten so wie bisher weitermachen, dann sitzen die Piraten im nächsten Bundestag. Und das Schöne ist: man kann überall mitmachen :-) > Zu dem Kommentar kann ich nur eins sagen: epic fail! Würde ich nicht sagen. Wer etwas ändern will, muss etwas tun. Chris D.
Chris D. schrieb: > Glaube ich eher nicht und ich halte auch nichts von > Verschwörungstheorien. Du kennst den Unterschied zwischen einer Verschwörungstheorie und einer Prognose? > Im Übrigen wird dort in den Foren tatsächlich mal diskutiert. Tipp: Informiere dich mal über die Geschichte der Grünen - die fingen auch als heterogener Haufen von Idealisten an, wurden von den Medien hochgequatscht und als sie dann wider aller Hoffnung der Erbhofbauern nicht in der Versenkung verschwanden, arrangierte man sich mit ihnen, schmierte einzelne - Beispiel Özdemir - und als sie schließlich zusammen mit der SPD die Bundeswehr ganz offiziel in den ersten völkerrechstwidrigen Angriffskrieg geschickt hatten, wurden sie als vollwertiges Mitglied des Machtkartells aufgenommen - wie das bei Verbrecherbanden so üblich ist, ist Aufnahmebedingung, daß der Bewerber mit der Begehung eines Verbrechens beweist, daß er es ernst meint. Von ihrem linken Flügel hatten sie sich schon lange vorher im Unfrieden getrennt... Also: Alles schon mal dagewesen. Der Unterschied: Die Piraten sind keine Ökos, sondern Computerfreaks - da ist das Umsturzpotential eher noch geringer, als bei den Körnerfressern... Markus Müller schrieb: > Juhu, wir leben in einer freien Marktwirtschaft, da kann man alles > kaufen, auch die Demokratie (und die so abändern wie es den Käufern > passt). Ein afghanisches Sprichwort lautet: Einen Afghanen kann man mieten, aber nicht kaufen. In D. herrschen etwas andere Sitten, aber wir sind ja auch zivilisiert.
Uhu Uhuhu schrieb: > Chris D. schrieb: >> Glaube ich eher nicht und ich halte auch nichts von >> Verschwörungstheorien. > > Du kennst den Unterschied zwischen einer Verschwörungstheorie und einer > Prognose? Durchaus. Dass sich sowieso alle Mandatsträger kaufen lassen und auch die neuen korrupt sind, ist kaum eine Prognose, sondern Ersteres. > Also: Alles schon mal dagewesen. Der Unterschied: Die Piraten sind keine > Ökos, sondern Computerfreaks - da ist das Umsturzpotential eher noch > geringer, als bei den Körnerfressern... Umsturz halte ich sowieso für Blödsinn - will dort auch kaum einer. Von innen heraus verändern ist wesentlich einfacher. Aber dazu muss man eben etwas tun. Kritisieren kann jeder - besser machen nur wenige. > Ein afghanisches Sprichwort lautet: Einen Afghanen kann man mieten, aber > nicht kaufen. Doch, die kriegst Du billig - der Verkauf von Kindern an Gutbetuchte ist in Afghanistan leider keine Ausnahme :-( > In D. herrschen etwas andere Sitten, aber wir sind ja auch zivilisiert. Glücklicherweise. Chris D.
Michael S. schrieb: > Gibts bei euch keine kommunalen Wertstoffhöfe? Doch klar, 15km in der nächsten Stadt und gut versteckt. Was glaubst Du fällt den Leuten leichter: Die ESL beim Einkaufen mitzunehmen und extra einen Abstecher zum Wertstoffhof zumachen, der dann schon zu hat; oder die ESL einfach in der Hausmülltonne zu versenken? Wertstofftonne heisst das Stichwort, aber das dauert noch min. 10 Jahre, bis sich dahingehend was tut. Uhu Uhuhu schrieb: > Grünen ... als > vollwertiges Mitglied des Machtkartells aufgenommen Ja, leider. Aber vorher haben sie viel erreicht, was ohne sie nicht erreichbar gewesen wäre. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, die Capitalistische Union Deutschlands hätte irgendwelche Anstalten zu Verbesserung der Lebensbedingungen ohne entsprechenden Druck eingeführt? Das ist wie mit der Linken. Klar muss man die nicht mögen, aber ohne den sozialen Gegendruck der Linken wären wir in Bereich Sozialstaat schon viel weiter abgedriftet als jetzt schon. Und deswegen brauchen wir jetzt den Druck, den die Piraten erzeugen. Selbst wenn sie nicht mitregieren, werden sie die anderen zwingen, sich mit den bisher ignorierten oder einseitig wirtschaftlich betrachteten "neuen" Medien auseinandersetzen müssen.
Chris D. schrieb: > Durchaus. Dass sich sowieso alle Mandatsträger kaufen lassen und auch > die neuen korrupt sind, ist kaum eine Prognose, sondern Ersteres. Willst du damit behaupten, ich würde den Piraten vorwerfen, sie seinen bereits gekauft? Oder glaubst du nur den Unterschied zu kennen? > Umsturz halte ich sowieso für Blödsinn - will dort auch kaum einer. Wenn an den bestehenden Verhältnissen ernsthaft was geändert werden soll, dann wird man schon ziemlich radikal rangehen müssen. > Von innen heraus verändern ist wesentlich einfacher. Tja, das haben schon andere behauptet. Damals hieß das "Marsch durch die Institutionen". Das waren solche Gestalten, wie Joscha Schmierer, Daniel Cohn-Bendit, bei denen dieser Marsch auf wohldotierte Posten führte, aber die früheren Ideale - sofern sie überhaupt ernsthaft welche hatten - restlos verloren gegangen sind. Es war aber eine tolle Tarnung für den zielstrebigen Marsch in die Karriere... >> Ein afghanisches Sprichwort lautet: Einen Afghanen kann man mieten, aber >> nicht kaufen. > > Doch, die kriegst Du billig - der Verkauf von Kindern an Gutbetuchte ist > in Afghanistan leider keine Ausnahme :-( So ist das Sprichwort nicht gemeint. Das bezieht sich auf stolze Afghanen, nicht auf Straßenköter. >> In D. herrschen etwas andere Sitten, aber wir sind ja auch zivilisiert. > > Glücklicherweise. Vorsicht Ironie... Timm Thaler schrieb: >> Grünen ... als >> vollwertiges Mitglied des Machtkartells aufgenommen > > Ja, leider. Aber vorher haben sie viel erreicht, was ohne sie nicht > erreichbar gewesen wäre. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, die > Capitalistische Union Deutschlands hätte irgendwelche Anstalten zu > Verbesserung der Lebensbedingungen ohne entsprechenden Druck eingeführt? Und wenn du mal nachforschst, was sie alles verhindert haben, indem sie deutlich ernsthaftere Alternativen/Bunten Listen das Wählerpotential abgruben, um "schlimmeres zu verhindern", das auch gerne mal mit Gewalt mindestens gegen Sachen an den Hotspots, dann relativiert sich diese Triebkraft des Fortschritts... Sie haben mehr verhindert, als vorangetrieben. > Das ist wie mit der Linken. Klar muss man die nicht mögen, aber ohne den > sozialen Gegendruck der Linken wären wir in Bereich Sozialstaat schon > viel weiter abgedriftet als jetzt schon. Oh je, die "Linke"... Wollte sie ernsthaft was, außer an der Macht beteiligt zu sein, dann wäre sie längst verboten. Die Türkei ist in dieser Beziehung um 50% fortschrittlicher, als die BRD: dort gibts drei sozialdemokratische Parteien, die sich gegenseitig bekriegen und die Stimmen abjagen, um sich so selbst neutralisieren...
Uhu Uhuhu schrieb: > Sie haben mehr verhindert, als > vorangetrieben. Gibts auch Konkretes oder nur Behauptungen?
Z.B. die Bunte Liste in Freiburg. Und nicht zuletzt etliche Linke, die sich bei den Grünen verausgabten und letztlich nur rausgemobbt wurden, nachdem man sie nicht mehr als linke Wahllockvögel benötigte.
Ist ja hier wieder ganz schön ins Politische abgedriftet und vom Thema meilenweit entfernt. Müsst ihr euch langweilen.
>ganz schön ins Politische abgedriftet
EAR ist ein politisch grünwahnwitziger quatsch hoch 10 mit dem primären
Ziel alle Kleinfirmen und 1-Mann Start-Ups gleich im Keim zu ertränken.
Daher ist das Thema nicht abgedriftet sondern hat das Übel voll
getroffen.
Markus Müller schrieb: > Daher ist das Thema nicht abgedriftet sondern hat das Übel voll > getroffen. Alles was über Blödzeitungs-Niveau hinaus geht, wird von manchen Leuten eben nicht verstanden. Und wenn auch noch eine Allergie gegen Gewerbetreibende, Selbständige und Freiberufler ins Spiel kommt, ist sowieso Hopfen und Malz verloren...
Uhu Uhuhu schrieb: > Alles was über Blödzeitungs-Niveau hinaus geht, wird von manchen Leuten > eben nicht verstanden. Sagt ausgerechnet der der mit Stammstischparolen von "den da oben" vom Leder zieht...
Jörg S. schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Alles was über Blödzeitungs-Niveau hinaus geht, wird von manchen Leuten >> eben nicht verstanden. > Sagt ausgerechnet der der mit Stammstischparolen von "den da oben" vom > Leder zieht... Nicht alles, was du nicht verstehst, oder nicht verstehen willst ist blöd.
Jörg S. schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Alles was über Blödzeitungs-Niveau hinaus geht, wird von manchen Leuten >> eben nicht verstanden. > Sagt ausgerechnet der der mit Stammstischparolen von "den da oben" vom > Leder zieht... Vor allem gibt es (genügend) Stammtischbrüder, die anstatt mal zu versuchen das Große, Ganze ein wenig im Blickfeld zu behalten sich minutiös an jedem Detailfurz abarbeiten und garantiert das Haar in der Suppe JEDER Institution finden, ob die Partei heißt, EAR, Rentenversicherung oder sonstwie spielt dabei überhaupt keine Rolle. Da hat jeder verloren, der irgendwie ins Licht tritt und mitgestalten möchte. Rührt wahrscheinlich von einer Art Medienphobie her. Wer sich meldet oder was sagt noch dazu wenns populär erscheint ist verdächtig. Kennen wir übrigens noch aus der Schulzeit, aus Klassen die das Leistungsniveau nicht immer zur Zufriedenheit der Lehrkraft erfüllten. Wenn da einer einmal zu oft mit dem Finger schnalzte, aber sonst nicht gerade durch rotzige Sprüche auffiel, dann wetzten bereits diejenigen die Klingen, die ansonsten nichts auf der Pfanne haben, nach dem Motto, an dem arbeiten wir uns jetzt ab. Armseelige peinliche chose, das ganze.
Uhu Uhuhu schrieb: > Chris D. schrieb: >> Durchaus. Dass sich sowieso alle Mandatsträger kaufen lassen und auch >> die neuen korrupt sind, ist kaum eine Prognose, sondern Ersteres. > > Willst du damit behaupten, ich würde den Piraten vorwerfen, sie seinen > bereits gekauft? Nein, ich habe nur Deine Aussage bewertet: Uhu Uhuhu schrieb: > Eine Partei ohne Programm und ohne Ziele muß keiner fürchten. Deswegen > werden sie von den Medien hofiert und schöngeredet. Sollten sie > tatsächlich in nächster Zeit eine Rolle spielen, dann kauft man die > Mandatsträger einzeln ein - die werden noch billiger zu haben sein, als > der billigste SPDler... Du gehst also davon aus, dass sie käuflich sind. Ebenso wie die SPD-Leute. Und das bestreite ich. Ganz einfach. Und ja: das geht für mich stark in Richtung "Verschwörungstheorie". (mal davon abgesehen haben die Piraten selbstverständlich Ziele und auch ein Programm. Muss man einfach mal lesen.) >> Umsturz halte ich sowieso für Blödsinn - will dort auch kaum einer. > > Wenn an den bestehenden Verhältnissen ernsthaft was geändert werden > soll, dann wird man schon ziemlich radikal rangehen müssen. Es gibt radikal und radikal. Nur eines der beiden hat mit Gewalt zu tun. >> Von innen heraus verändern ist wesentlich einfacher. > > Tja, das haben schon andere behauptet. Was andere behauptet haben, kann den Piraten ziemlich egal sein. >>> In D. herrschen etwas andere Sitten, aber wir sind ja auch zivilisiert. >> >> Glücklicherweise. > > Vorsicht Ironie... Schon klar - aber meine Aussage war durchaus ernst gemeint. Wie dem auch sei: Zum ersten Mal hat jeder die Chance, direkt mitzumachen - er benötigt nur einen Internetzugang. Und wenn die Umsetzung einer Basisdemokratie mit Hilfe des Internet gelingt, dann wäre das schon etwas vollkommen Neues. Und wenn sich da eine Gruppe findet, die bzgl. EAR mal Öffentlichkeit schaffen würde (wenn z.B. 1000 Mitglied werden und dann entsprechend abstimmen), dann kann sich da durchaus etwas ändern. Es ist ja schon jetzt so, dass die Etablierten mit dem Thema Internet und Sperrung deutlich anders umgehen - immer mit den Piraten im Rücken, die sonst ruckzuck Stimmen klauen. Insofern helfen da Vergleiche mit der Anfangsphase etablierter Parteien nicht, weil die Voraussetzung alleine in der Kommunikation heutzutage ganz andere sind. Chris D.
Chris D. schrieb: > Du gehst also davon aus, dass sie käuflich sind. Du irrst. Ich freue mich über jeden, der es nicht ist. Nur leider haben die vergangenen Jahrzehnte recht deutlich gezeigt, daß man nicht davon ausgehen kann, daß sie nicht käuflich sind. > Ebenso wie die SPD-Leute. Dafür gibt es nicht nur ein Beispiel. Ein ziemlich übles ist dieses hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13514429.html http://de.wikipedia.org/wiki/Flick-Aff%C3%A4re Interessant an diesem Fall ist, daß sich auch CDU/CSU- und FDP-Funktionäre schmieren ließen. Die waren allerdings ganz deutlich teurer, als die Herrschaften Sozialdemokraten. (Auch bemerkenswert ist, daß Wikipedia die Zahlungen an SPDler nicht aufführt - der heilige Willy Brandt war mit 20.000 DM dabei.) Wenn du ein wenig deine Lieblingssuchmaschine bemühst, wirst du weitere finden... Zumindest hart an der Grenze zur Korruption ist z.B. auch das Verhalten des Ex-Bundeskanzlers S. Stichworte: Maschmeyer, Gazprom Käuflichkeit heißt übrigens nicht unbedingt, daß Geld fließt. Es können durchaus auch gute Gelegenheiten für "vielversprechende" Persönlichkeiten, oder ähnliches sein, die deren Karriere befördern. Özdemir ist ein Paradebeispiel dafür. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,206839,00.html Der Herr wurde bekanntlich nach seinen Rücktritten im Europaparlament zwischengelagert, bis Gras über die Geschichte gewachsen war. Das hatte für ihn zudem den Vorteil, daß er dort für gepflegtes Nichtstun mit reichlichen Möglichkeiten, neue Beziehungen zu knüpfen, mehr als fürstlich "entlohnt" wurde... > Zum ersten Mal hat jeder die Chance, direkt mitzumachen Zum ersten mal? Aus deiner persönlichen Sicht mag das stimmen, zeigt dann aber lediglich, daß dein Zeithorizont ziemlich kurz ist und du keine Anstalten gemacht hast, aus den Fehlern derer zu lernen, die früher vergeichbares erlebt haben. > er benötigt nur einen Internetzugang. Na ja, das geht auch ohne Internet...
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