Gast
#2398695
Hallo, ich denke gerade über folgendes nach. In unserer Firma werden Geräte mit Bleiakkus ausgestattet, die den ganzen Tag über halten müssen. Die Akkus kommen über Nacht an ein Ladegerät und man hofft immer, dass kein Vorgänger den Akku tiefentladen oder evtl. die interne Sicherung geschrottet hat, so dass man auch die volle Kapazität den Tag über mitnimmt. Das klappt leider überhaupt nicht gut. Ständig ärgert man sich mit vorzeitig leeren Akkus rum, defekte Akkus werden viel zu spät erkannt. Ich würde jetzt gerne jeden Akku mit einer kleinen Platine ausstatten, die folgende Funktionen beinhaltet: 1. Kleiner Test - ist der Akku voll? Zum Beispiel indem man einen kleinen Taster drückt und dann eine von drei LEDs leuchtet: voll, geht so voll, leer. 2. Tiefentladeschutz - bei Unterschreiten einer Spannung wird die Verbindung zwischen Akku und seiner Buchse getrennt, keine Tiefentladung möglich. Zwar kann man den Akku dann nicht mehr benutzen, dafür geht er wenigstens nicht kaputt und steht am nächsten Tag wieder zur Verfügung. 3. Überstromsicherung - Ersetzen der Schmelzsicherung durch eine rückstellbare Halbleiter-Sicherung. Ich dachte an einen kleinen Attiny mit ADC und einen High-Side-Switch. Was meint ihr? Da kann man eine Menge Funktionen integrieren. Ein Problem fällt mir gleich auf: Die Akkus haben alle nur eine Buchse, die zum Laden und Entladen im Gerät verwendet wird. Wenn ich also einen High-Side-Switch einbaue, dann muss trotzdem Strom vom Ladegerät in den Akku fliessen können. Wie macht man das? Mit Schottky-Diode überbrücken wäre eine Möglichkeit, aber dann stimmt die Ladeschlussspannung nicht mehr. Gut, die könnte man bei den Ladegeräten anpassen, wenn alle Akkus mit meiner Platine ausgestattet sind, aber die Lösung gefällt mir nicht so gut. Weiß jemand was besseres?