DS18B20 Säurefest machen?

OP #2405819
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Hallo,
gibt es bewährten Weg einen DS18B20 also Sprich ein TO-92 Gehäuse 
Säurefest (Natriumpersulfat) zu machen um damit die Temperatur eines 
Ätzbades zu überwachen? Habe schon testweise einen Sensor in 5 Minuten 
Epoxy eingehüllt. Das ging eine Woche gut, dananch was in der Mitte des 
Epoxy Kokons ein Riss und die Metallbeinchen sind angegriffen worden.
Könnte da evt. auch Lötlack SK10 funktionieren oder was soll man da 
sonst nehmen?

gruß cyblord
Gast #2405909
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Julian V. schrieb:
> Das ging eine Woche gut, dananch was in der Mitte des
> Epoxy Kokons ein Riss und die Metallbeinchen sind angegriffen worden.

Vermutlich hast du deinen eingegossenen Sensor erwärmt.
Bei Unterschieden im Temperaturausdehnungskoeffizient und zu geringer 
Elastizität des Materials kommt es dann schon mal zu Spannungsrissen.
OP #2405915
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Bastler schrieb:
> Julian V. schrieb:
>> Das ging eine Woche gut, dananch was in der Mitte des
>> Epoxy Kokons ein Riss und die Metallbeinchen sind angegriffen worden.
>
> Vermutlich hast du deinen eingegossenen Sensor erwärmt.
> Bei Unterschieden im Temperaturausdehnungskoeffizient und zu geringer
> Elastizität des Materials kommt es dann schon mal zu Spannungsrissen.

Klaro, im Ätzbad, immer wieder von 20 auf 50 Grad. Das macht sinn dass 
der Riss daher kam!.

Wo bekommt man besten Latex her?
Gast #2405960
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> gibt es bewährten Weg einen DS18B20 also Sprich ein TO-92 Gehäuse
> Säurefest (Natriumpersulfat) zu machen um damit die Temperatur eines
> Ätzbades zu überwachen?

Eventuell in Kerzenwachs vergiessen. Die Saeure die das angreift willst 
du nicht kennenlernen.

Olaf
Gast #2405987
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Ganz einfache Lösung:

Heißkleber. Ich hab damit einen Sensor seit ca 1 Jahr in einem Ätzbad 
(Natriumpersulfat) hängen.

Am einfachsten ist es das ganze erstmal grob einzuhüllen und dann 
solange erhitzen bis es fast tropft. Dann unter ständigem in drehen im 
Raum kühlen lassen das sich eine Kugel bzw Tropfen um den Sensor und die 
Anschlüsse bildet.

Gruß Andi
Gast #2406109
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Hallo,

Vorteil bei Wachs: beständig gegen die meisten Chemikalien.
Nachteil bei Wachs: schmilzt bei ca. 55°C, darüber liegt Dein Fühler 
frei.

Es gibt fertige NTC-Fühler im Kunststoffgehäuse mit Kabel zu kaufen 
(z.B. C-Apotheke). Ansonsten geht auch Silikon als Vergussmasse. Das 
arbeitet nicht bei Temperaturschwankungen und ist zudem billig zu 
beschaffen. Vielleicht hast Du ja sogar welches im Keller rumliegen. Ist 
nur mechanisch nicht so robust.
#2406121
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Matthias schrieb:
> Hallo,
>
> Vorteil bei Wachs: beständig gegen die meisten Chemikalien.
> Nachteil bei Wachs: schmilzt bei ca. 55°C, darüber liegt Dein Fühler
> frei.

Naja "echtes" Bienenwachs wird man für diesen Zweck wohl sowieso
nicht nehmen. Die meisten "Wachskerzen" sind aus Parafin mit dem
erwähntem niedrigen Schmelzpunkt. Besser geeignet wäre "Wachs" aus
Stearinkerzen. Da Stearin teurer ist, kann man diese Kerzen daran
erkennen, das das Material dransteht. :-)
Gruss
Harald
Gast #2406504
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David P. schrieb:
> Natriumpersulfat ist an sich natürlich ein Salz, im Wasser gelöst
> verhält es sich aber als Säure

In Wasser gelöst ist es immer noch ein Salz. Man informiere sich bitte 
über die Eigenschaften einer Säure, Stichwort Protonendonator.

Der Ätzprozess basiert auf der stark oxidierenden Wirkung des 
Natriumpersulfat.

Natriumpersulfat bekommt z.B. auf Dauer Gummi klar - der ursprüngliche 
Gummi-Luftschlauch war nach 1 Jahr hin. Dem grünen Aquariumschlauch 
schadet es offensichtlich nicht.
Persönliche Seite #2406512
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Julian V. schrieb:
>> Wo bekommt man denn so kleine Reagenzgläser her
>
> Geh mal in einen Supermarkt und kauf Dir Vanilleschoten. Die werden in
> etwa bleistiftdicken Glasröhren verkauft.

Ah, ein Mann der Praxis - das gefällt mir!! Warst du an der russischen 
Front?

Ein Reagenzglas aus Duran oder Pyrex ist allerdings um Welten 
bruchfester!


Der handelsübliche AQ-Schlauch dürfte standesgemäß billigst bei Aquarien 
dann PVC mit Weichmachern sein. Schlecht für die Fische, gut für 
Bakterien und Chemikalien ;-)
Persönliche Seite #2406663
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Abdul K. schrieb:
> Ah, ein Mann der Praxis - das gefällt mir!! Warst du an der russischen
> Front?

Natürlich nicht. Dann hätte ich auch vorgeschlagen, das Ding aus 
massivem Blei zu feilen, frei nach Sergej Feilowitsch, dem 
Stachanow-Helden der russischen Lokomotivfertigung, der eine komplette 
"Taigatrommel" binnen 14 Tagen aus einem großen Klotz ST37 feilen 
konnte.

> Ein Reagenzglas aus Duran oder Pyrex ist allerdings um Welten
> bruchfester!

Sicher, aber wenn das Ding nur in der Ätzbrühe rumhängen soll, ist 
Bruchfestigkeit vielleicht nicht der wichtigste Aspekt.

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