Einfaches Diodenbeispiel

Gast #2407359
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Hallo Leute,

vielleicht könnte mir jemand bei diesem einfachen Beispiel helfen.

R1 = R2 = R3
D1 bzw. D2 seien technisch ideal.



    x--------------
              |   |
              D1  R1
              |   |
              -----
              |
              R2
              |
              -----
              |   |
              |   |
              R3  D2
              |   |
    x--------------


D2 ist in Sperrichtung(kann also wegelassen werden). Dann kann man über 
einen Spannungsteiler, U1, U2, U3, UD1 berechnen. Meine Werte:

Uges   U1   U2   U3    UD1  UD2
0V     0    0    0     0    0
0.3V   0.1  0.1  0.1   0.1  0
0.9V   0.7  0.1  0.1   0.7  0 <= stimmt das?
1.2V   0.7  0.25 0.25  0.7  0
1.5V   0.7  0.4  0.4   0.7  0
1.8V   0.7  0.55 0.55  0.7  0
2.1V   0.7  0.7  0.7   0.7  0
3V     0.7  1.15 1.15  0.7  0
5V     0.7  2.15 2.15  0.7  0

Danke schon mal im Voraus.
Gast #2407382
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Nun ja, je nach der Definition von "technisch ideal". Wenn das heisst: 
Flussspannung 0.7V, ideal scharfer Knick: OK.

Zu deiner Tabelle: Zeilen 3 bis 6 sind falsch. Wieso sollte bei einer 
Gesamtspannung von 0.9V an D1 0.7V anliegen? Wie groß wäre die Spannung 
an R1 denn ohne Diode?
In der Zeile 2 hast du den Sachverhalt ja noch richtig erkannt...


@ slow: Ein passender Name...
Gast #2407398
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Danke für eure Hilfe. Bei U=0.9V, 1.5., 1.8 dachte ich, dass D1 die 
geforderten 0.7V bekommt und R1(da parallel) quasi mitreißt. Die 
Differenz also z.B. 0.2V teilen sich dann auf R2 bzw. R3 auf. Wenn R1 
nicht parallel mit der Diode wäre -> U1 = 0.3v.
Gast #2407458
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bear schrieb:
> Bei U=0.9V, 1.5., 1.8 dachte ich, dass D1 die
> geforderten 0.7V bekommt und R1(da parallel) quasi mitreißt. Die
> Differenz also z.B. 0.2V teilen sich dann auf R2 bzw. R3 auf. Wenn R1
> nicht parallel mit der Diode wäre -> U1 = 0.3v.

Was auch korrekt ist.

John Drake schrieb:
> Nun ja, je nach der Definition von "technisch ideal". Wenn das heisst:
> Flussspannung 0.7V, ideal scharfer Knick: OK.
>
> Zu deiner Tabelle: Zeilen 3 bis 6 sind falsch. Wieso sollte bei einer
> Gesamtspannung von 0.9V an D1 0.7V anliegen? Wie groß wäre die Spannung
> an R1 denn ohne Diode?
> In der Zeile 2 hast du den Sachverhalt ja noch richtig erkannt...

Völliger Blödsinn. Dein zweiter Absatz widerspricht dem ersten 
vollkommen. Wird eine Flusspannung von 0,7V angenommen, kann an D1 und 
somit R1 schlichtweg nicht mehr abfallen.

bear schrieb:
> Ist mir jetzt nicht klar. Dachte, da sie sperrt => keine Spannung.

Es bedeutet lediglich, dass kein Strom fließt, die Spannung von R3 liegt 
gemäß der Kirchhoffschen Maschenregel natürlich trotzdem an.
Gast #2407484
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Christian L. schrieb:
> Eher so hier:
>
> Uges   U1   U2   U3    UD1  UD2
>  0V     0    0    0     0    0
>  0.3V   0.1  0.1  0.1   0.1  0.1
>  0.9V   0.3  0.3  0.3   0.3  0.3
>  1.2V   0.4  0.4  0.4   0.4  0.4
>  1.5V   0.5  0.5  0.5   0.5  0.5
>  1.8V   0.6  0.6  0.6   0.6  0.6
>  2.1V   0.7  0.7  0.7   0.7  0.7
>  3V     0.7  1.6  0.7   0.7  0.7
>  5V     0.7  2.6  0.7   0.7  0.7
>
> LG Christian

fast, die letzten Beiden sind falsch,
Gast #2407487
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gaast schrieb:
> John Drake schrieb:
>> Nun ja, je nach der Definition von "technisch ideal". Wenn das heisst:
>> Flussspannung 0.7V, ideal scharfer Knick: OK.
>>
>> Zu deiner Tabelle: Zeilen 3 bis 6 sind falsch. Wieso sollte bei einer
>> Gesamtspannung von 0.9V an D1 0.7V anliegen? Wie groß wäre die Spannung
>> an R1 denn ohne Diode?
>> In der Zeile 2 hast du den Sachverhalt ja noch richtig erkannt...
>
> Völliger Blödsinn. Dein zweiter Absatz widerspricht dem ersten
> vollkommen. Wird eine Flusspannung von 0,7V angenommen, kann an D1 und
> somit R1 schlichtweg nicht mehr abfallen.

das, hat er auch nicht geschrieben.
Es kann aber durchaus weniger als 0,7 V abfallen, bei Uges 0,9V

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