MOSFET ohne Gate-Widerstand?

Gast #2408194
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Hi,

mal eine herrliche Anfägerfrage zu MOSFETs: ich möchte einen als 
Schalter in Sourceschaltung betreiben und habe eine Schaltspannung, die 
unterhalb des für meinen Typen zulässigen Maximalwertes liegt (und 
natürlich oberhalb der Schwellwertspannung).

Wikipedia: 
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9c/MOSFET_(Funktion_als_Schalter).svg/220px-MOSFET_(Funktion_als_Schalter).svg.png 
legt die Steuerspannung direkt an das Gate an. Meine Frage jetzt: sind 
MOSFETs tatsächlich so hochohmig oder muss ich einen Gate-Widerstand 
vorsehen?
Gast #2408197
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Die sind hochohmig, also isolierend, ein Widerstand Unsinn,
aber etwas mehr als die "Schwellwertspannung" darf es schon sein,
denn das ist die Spannung unter der der MOSFET garantiert aus ist,
leiten tut er erst deutlich drüber (doppelt).
Die Sollspannung steht meist im Datenblatt hinter Rdson@ xx V
Gast #2408291
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MaWin schrieb:
> Die sind hochohmig, also isolierend, ein Widerstand Unsinn,

Im statischen Betrieb schon. Im dynamischen Betrieb können erhebliche 
Strom zum Umladen der Gate-Kanalkapazität fließen.
Ein Gatewiderstand ist damit nicht Unsinn, sondern ein 
Strombegrenzungswiderstand, für den dir möglicherweise dein Treiber 
dankbar ist.
Gast #2408300
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Michael A. schrieb:
> Ein Gatewiderstand ist damit nicht Unsinn, sondern ein
> Strombegrenzungswiderstand, für den dir möglicherweise dein Treiber
> dankbar ist.

Du wirst gleich das Gegenargument bekommen, dass ein anständiger Treiber 
ne Strombegrenzung hat. Dummerweise hat die nicht jeder Treiber, aber 
das versteht MaWin nicht...

Komischerweise schreibt Semikron z.B. immer einen Mindestgatewiderstand 
vor...


Knut

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