Gast
#2408787
Hallo Leute,
ich habe eine Frage zu Regelungstechnik und zwar: angenommen ein
einfacher geschlossener Regelkreis *. Warum ergibt sich für die
Störungsübertragungsfunktion ein anderes dynamisches Verhalten als für
die normale Führungsübertragungsfunktion? Zumindest lese ich das in den
Büchern so das man einen Regler für gutes Führungsverhalten oder
Störverhalten auslegen kann. Bei Auslegung auf gutes Störverhalten
leidet das Führungsverhalten wegen weniger Phasenreserve.
*
Xe---+O----Fr------Fs------Xa
- |
|------------------
Fürhungsübertragungsfunktion: Fw = (Fr * Fs) / (1 + Fr * Fs)
Störungsübertragungsfunktion bei angenommoner Störung am
Streckeneingang:
Fz = Fs / (1 + Fr * Fs)
Wie man sieht ist der Nenner gleich. Könnt ihr mir erklären warum eine
Regelung für optimales Störverhalten anders ausgelegt wird als für
optimales Störverhalten und wieso die dann im Führungsverhalten
schlechter ist?
mfg