Hallo,
ich möchte verschiedene Objekte vor einer Bluebox fotografieren und
würde mir gerne einen Drehteller dafür bauen, der sich in 8, 32 und 64
winkel drehen lässt.
Damit meine ich das ich nur noch mien objekt draufstellen muss ein foto
machen kann, dann nur noch einen knopf drücken der teller dreht sich um
eine position weiter wieder ein foto usw.. und das brauche ich am besten
wählbar für 8, 32 und 64 winkel die möglichst exakt sind.
Da kam mir bisher nur die idee das mit photodioden und LEDs zu machen
(dort könnte man die LEDs gruppieren und je nach winkelanzahl
abschalten/ zuschalten)
das sich der teller dreht bis wieder eine photodiode erreicht, aber das
wäre ja 1) recht aufwändig 2) teuer da viele teile 3) und nicht
sonderlich genau.
Hat evtl jemand von euch eine Idee wie ich das besser machen könnte?
Ich wäre sehr dankbar für jeden tipp oder evtl hat ja jemand soetwas
selbst schon einmal gebaut :)
lg
Hallo,
ein optischer Drehgeber wäre sehr viel genauer, ist aber teuer. Am
einfachsten und billigsten wäre eine Bewegung durch einen Schrittmotor.
Dazu gibt Zillionen Threads hier.
Gruss Reinhard
Wieviele Teilungen hat ein Polygonspiegel aus einem Laserdrucker?
Mit Laserpointer oder reduzierter Laserleistung des IR Lasers aus dem
Drucker (der ja schon auf den Spiegel zielt) und zwei Photodioden zur
Lageregelung (gibt es auch schon als ein Bauteil, eben zu diesem Zweck)
sollte da was zu machen sein.
dieserfertig drehteller sieht klasse aus aber bei einem preis von 2540
euro übersteigt der meine Studentenischen Finanzmittel um ca 2500 Euro
;)
aber ich muss zugeben das ich keine Ahnung habe wie man einen
schrittmotor verbauen muss damit das richtig funktioniert?! ich gehöre
leider nicht in den elektrotechnischen bereich sondern ins Design ;)
Alles was ich weiss ist noch Schultechnisches Wissen
@ Steffen (Gast)
>aber ich muss zugeben das ich keine Ahnung habe wie man einen>schrittmotor verbauen muss damit das richtig funktioniert?! ich gehöre>leider nicht in den elektrotechnischen bereich sondern ins Design ;)>Alles was ich weiss ist noch Schultechnisches Wissen
Dann kauf dir bei Conrad einen einfachen Schrittmotortreiber und eine
C-Control.
198266 - 62
198809 - 62
Den Motor wirst du ja hoffentlich selber mechanisch verbauen können.
Dann braucht man noch ein klein wenig Programmierung der C-Control.
Wenn es billiger sein muss nimm einen ULN2803 und ein einfaches 15 Euro
AVR Board von Pollin plus einen unipolaren Schrittmotor. Billiger geht
es dann nimmer.
http://www.pollin.de/shop/dt/MzU5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/Funk_AVR_Evaluations_Board.html
MfG
Falk
> Studentenischen Finanzmittel
Dann besorge dir einen Plattenspieler,
damit hast du deinen Drehteller gratis.
> knopf drücken der teller dreht
Geht auch ohne Schrittmotor.
Einfach Blechlaschen an den Plattenteller schrauben
(ob das eine Unwucht ergibt ist egal)
|
==|) Schraube
|
\ Blechlasche (z.B. Messingblech 1 x 2cm)
\ <- press here to advance
===== Stopper
Die Blechlasche verhindert, daß der PLattenteller weiter
dreht und bietet einen präzisen Anschlag. Damit er sich
weiter drehen kann, muß die Blechlasche runtergedrückt
werden, damit sie am Stopper (der eine Schraube sein
kann die neben dem PLattenteller im Gehäuse steckt) vorbeikommt.
Die nächste Blechlasche die an nächsten drehwinkel festgeschraubt
ist kommt dann und stoppt. Bleibt die Bewegung des
Plattentellers, maximal 360 Grad: Ein ganz schlaff angetriebener
Motor würde reichen, eventuell einfach die Betriebsspannung des
Spaltpolmotors verringern durch einen vorgeschalteten Widerstand
oder bei Direktantrieb die Betriebsspannung verringern (falls
die Elektronik keinen undervoltage lockout hat).
Notfalls wickelst du um den Plattenteller einen Bindfaden,
der über eine Umlenkkrolle von einem Gewicht abgerollt wird,
das durch die Erdanziehung angezogen wird.
Seit halt erfinderisch.
Nimm wie oben beschrieben einen Schrittmotor, da brauchst du gar keine
großartige Positionserkennung, denn der Winkel pro Step ist ja
definiert.
Wird denke ich die genauste Methode bei vergleichsweise geringem Aufwand
sein.
Im Endeffekt kommt es natürlich auch noch drauf an wie groß/schwer die
Objekte eigentlich sind, dazu hast du soweit ich gesehen habe noch
nichts gesagt.
PS:
Ich spinn' ja schon weiter :)
Wenn man das ganze öfters braucht würde ich die Kameraauslösung auch
über den Controller machen, geht eigentlich mit allen Kameras die einen
Anschluss für einen externen Auslöser haben ziemlich einfach.
Einmal auf "Start" gedrückt und kurze Zeit später hat man 8, 32 oder 64
Bilder auf der Speicherkarte ohne groß was zu tun und dazu wohl recht
reproduzierbar.
Das Problem ist das ich wirklich gar keine Ahnung davon habe und dabei
komplett hilfe dann bräuchte also was bräuchte ich zu dem board noch
dazu was für einen motor das für andere chips? wie programmiere ich das
ganze?
naja das mit dem automatischen auslösen wäre natürlich genial also ich
habe eine Canon EOS 400D (ich mag das teil sehr ;) ) aber ich weiss
nicht ob man die automatisch auslösen kann :S
achja wenn würde ich das billigerere board nehmen wollen, weil ich es
wirklich nicht dicke hab ich arbeite grad in nem praktikum für wenig
geld und davion muss ich auch noch so leben :S wenn sich mir dabei
jemand annehmen würde und mir dabei helfen würde würde ich das aber
natürlich gern
professioneller machen :)
http://www.pollin.de/shop/dt/MzU5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/Funk_AVR_Evaluations_Board.html
Hi, Steffen,
> Drehteller dafür bauen, der sich in 8, 32 und 64 winkel drehen lässt.
Händisch gibts das für ein paar Euro als Zusatzgerät für Fotostative.
Such mal nach "Panorama-Bild" und auch Drehteller.
Dafür sind die fototypischen Gewinde und Buchsen schon dran.
Ciao
Wolfgang Horn
Ach, Steffen,
Erwartet hatte ich den Einwand, händisch sei zu mühsam, Du wolltest
rechnergesteuert drehen.
> ich möchte ja nicht die kamera drehen sondern ein Objekt davor ;)
Ist doch egal, bis auf die Beleuchtung, ob Du die Kamera auf ein Stativ
stellst oder das Objekt...
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo,
deine Kamera kannst du einfach mit einem 2,5 mm Klinkenstecker
fernauslösen, indem du Tip und Masse kurzschließt.
Einen Drehteller wirst du dir selbst bauen müssen, wenn das Budget so
arg begrenzt ist. Dabei gilt aber wie immer: was nichts kostet, kostet
Zeit.
Das ganze ist keine Hexerei und es wurde schon gesagt, dass sich im
Forum sehr viel zur Schrittmotorsteuerung finden lässt.
Dominik S. schrieb:> Ich spinn' ja schon weiter :)> Wenn man das ganze öfters braucht würde ich die Kameraauslösung auch> über den Controller machen, geht eigentlich mit allen Kameras die einen> Anschluss für einen externen Auslöser haben ziemlich einfach.> Einmal auf "Start" gedrückt und kurze Zeit später hat man 8, 32 oder 64> Bilder auf der Speicherkarte ohne groß was zu tun und dazu wohl recht> reproduzierbar.
Hi Dominik..ich bin gerade auf diesen thread gestoßen und das was du da
schreibst ist genau das was ich benötige..wie kann ich genau das
programmieren was du da geschrieben hast. Man beachte ich bin ein
absoluter technik-noob..aber sehr lernfähig..;)
Grüße André
André schrieb:> wie kann ich genau das> programmieren was du da geschrieben hast. Man beachte ich bin ein> absoluter technik-noob..aber sehr lernfähig..;)
Das passt nicht zusammen...
>> Man beachte ich bin ein>> absoluter technik-noob..aber sehr lernfähig..;)>> Das passt nicht zusammen...
Ja was studieren die Herren Studenten denn? Jus? Kunstgeschichte?
Germanistik? Sinologie?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass verpasst wurde genügend Lego
Technic/Fischertechnik/Meccano zu spielen...
- -
Mir gefällt der Ansatz mit dem Plattenspieler als Drehbühne.
Vllt. noch ein grosses Kettenrad vom Fahrrad drauflegen und mit etwas
federndem eine Rastnase als "Teilapparat".
Wenn das Objekt auf der Drehbühne (en: lazy susan) langsam konstant
dreht, dürfte es einfacher sein die Kamera zeitgesteuert wiederholt
auszulösen.
Tip: es müssen ja nicht alle Bilder innerhalb nur 1 Umdrehung geschossen
werden; z.B. ein Bild alle 1.125 Umdrehung ergibt nach 8 Umdrehungen
auch 8 Bilder aus 8 gleichmässig über den Kreis verteilten Winkel.
Motorenfütterer schrieb:> Mir gefällt der Ansatz mit dem Plattenspieler als Drehbühne.> Vllt. noch ein grosses Kettenrad vom Fahrrad drauflegen und mit etwas> federndem eine Rastnase als "Teilapparat".
Ja, so etwas wurde schon gemacht ;-)
Ich hab mir damals so einen Teilapparat zu Bohr- und Messzwecken aus
Schrott gebaut (siehe Foto).
Das funktioniert sogar ganz ohne Elektronik und ist auch heute noch im
Einsatz.
Vielleicht hilft das Bild dem OP ja bei weiteren Ideen.
Hallo Dominik S.,
> Nimm wie oben beschrieben einen Schrittmotor, da brauchst du gar keine> großartige Positionserkennung, denn der Winkel pro Step ist ja> definiert.
...
> Ich spinn' ja schon weiter :)> Wenn man das ganze öfters braucht würde ich die Kameraauslösung auch> über den Controller machen, geht eigentlich mit allen Kameras die einen> Anschluss für einen externen Auslöser haben ziemlich einfach.> Einmal auf "Start" gedrückt und kurze Zeit später hat man 8, 32 oder 64> Bilder auf der Speicherkarte ohne groß was zu tun und dazu wohl recht> reproduzierbar.
Du wirst es nicht glauben, auch das gibt es schon. Ich habe sowas schon
für einen Kunden realisert. Die Software macht sogar Aufnahmen in 2
Drehachsen (nach manuellem Umpositionieren des Objekts). Und man kann
eine Funktionsachse hinzufügen.
Hier gibts ein paar Beispiele von fertigen Animationen (übrigens ohne
Flash, läuft also auch auf Geräten mit Apfel ;)
http://360.ag/beispiel.html
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
Genau für solche Sachen wurde der Arduino entwickelt.
Leute die nicht löten wollen oder können und nur wenig mit programmieren
am Hut haben aber kreative Ideen verwirklichen wollen.
Walta
Ich musste grad Grinsen - das Thema erinnert zu stark an meine
Diplomarbeit von 1997. Auftraggeber war eine Werbefirma.
Quicktime VR war grad der letzte Schrei...
Die Aufgabenstellung war, eine S-Video-Kamera um ein Objekt
herumzufahren.
Das Objekt rotiert und die Kameraneigung wird angepasst.
Objektgröße bis ca. Basketball
Kameradaten:
- 3-Röhrentechnik
- 4320g
- 12000DM Neupreis
Hardware:
- je Achse ein PIC16C84 @ 4MHz
- Schrittmotoren
- Massenträgheitsmoment 17kg*m^2 (ohne saubere Beschleunigungsrampen
ging da nix)
- Gesamtmasse 70kg
- Höhe (max) ca. 2m
- Benötigtes Arbeitsvolumen: 1600 x 1000 x 2100 mm^3
PC:
- Pentium 90
- PCI Hochleistungsvideograbberkarte AV-Master von FAST
Heutzutage würde man da wohl eine DSLR rotieren lassen.
Die wiegt dann nur noch die Hälfte...