Bracuhe Beistandt bei AVR ATmegas

Gast #2411271
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Hi
Ich stehe kurz davor mir eien ATmega pogrammieradaptar zu kaufen nun 
meine Frage in dem Tutorial über die ATmegas sind verschiedene Bauteile 
aufgelistet mine Frage ist nun welche Bauteile ich brauche besonders 
welche werte mit der Toleranz und allem? Besonders die Quarze machens 
mir shcwer;)

MfG ABC
Gast #2412458
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Hast halt nur 4MHz Takt statt möglicher 16 .. 20 was auch immer der 
jeweilige AVR abkann. Bei einigen der Nicht-Ganzzahligen ist der Teiler 
fürs Baudratenregister ganzzahlig, d.h. jedes Bit wird mit 0% Fehler 
übertragen, verwendest du z.B. den 4MHz Qüarz ist der Teiler nicht 
ganzzahlig, d.h z.B (ohne nachzurechne, nur als Beispiel) 1.Bit +1%; 
2.Bit -3%, ... 4.Bit 0%,
das kann je nach RS232 Baudrate und Fehlertoleranz der Gegenstelle 
Probleme bereiten.
#2412520
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Baudratenquarz

Aber nicht alles ist Gold, was glänzt. Mit einem 14.irgendwas Mhz 
Baudratenquarz kann man jetzt zwar Baudraten gut erzeugen, dafür ist es 
aber unter Umständen wieder nicht so einfach möglich, zb mittels Timer 
bestimmte Impulsraten zu erzeugen.

Oft muss man ganz einfach Kompromisse eingehen, wobei das Problem mit 
bestimmten Impulsrate tendenziell meistens das kleinere Problem ist. 
Einen falschen Quarz, der sich nicht zur Erzeugung von Baudraten eignet, 
kann man nicht so einfach softwaremässig ausgleichen. Viele andere Dinge 
aber schon.
#2412521
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Tipps für die Auswahl:

Ganzzahlige MHz sind für die Berechnung der Schleifenzeiten, 
Verzögerungszeiten im Programm ganz praktisch, erlauben aber mit RS 232 
in manchen Fällen nur angenäherte Baudraten.

Für Umgang mit Software-USB sind oft 12 MHz notwendig, das wäre für mich 
die beste Lösung, denn da kann ich USB-Lab oder dergleichen aufbauen.

Für RS232 sind Baudrate-Quarze praktisch. Da ihre Frequenz ein 
Gemeinsames Vielfaches der Baudraten enthält, kann man die Baudraten 
genau einstellen und nicht nur annähernd, in bösen Fällen mit 2% 
Abweichung.

Je höher die Quarzfrequenz, desto größer der Stromverbrauch, aber desto 
schneller läuft das Programm.
Niedrigere Quarzfrequenz spart Strom, manchmal wird aber der 
Programmablauf zu langsam.

Obere Frequenzgrenze ist üblicherweise der Bereich der 
Grundwellenquarze, max 25MHz. Atmel bevorzugt 16MHz, tendiert jetzt aber 
zu 20MHz.
#2412534
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ABC schrieb:
> Aslo sollte ich auch gelich vlt ein paar bestellen also so 4MH 8MH 16MH

könntest du. Sind ja nur Pfennigbeträge. Jetzt 1 oder 2 mit 
dazubestellen kostet dir genausoviel, wie wenn du später nochmal Porto 
zahlen musst.

Ich würd sagen: 16Mhz und noch ein 14.7456Mz (siehe Baudratenquarz 
ganz unten) reichen fürs erste dicke. Im Zweifelsfall würde ich lieber 
den 16Mhz weglassen, der Unterschied zu den 14.7456 ist nicht so groß, 
von der Rechengeschwindigkeit her.

Stromsparen würde auf meiner Liste für mein erstes Entwicklungsboard 
erst mal ganz unten in der Liste stehen. Von daher macht es keinen Sinn, 
den µC mit angezogener Handbremse zu betreiben.
#2413188
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ABC schrieb:
> Sind diese Elkos ok für ATmegas ?
Ja. Aber das sind Kondensatoren, mit denen du der Stromversorgung noch 
einen kleinen Puffer gönnst.

Viel wichtiger sind die Stützkondensatoren für den Controller (100 nF) 
und die Lastkapazitäten am Quarz (15-22 pF).

http://www.reichelt.de/Vielschicht-bedrahtet-Z5U-20-/Z5U-5-100N/index.html?;ACTION=3;LA=444;GROUP=B3513;GROUPID=3163;ARTICLE=22986;START=0;SORT=artnr;OFFSET=500;SID=11Tro94H8AAAIAABGwNJQf8c13d0e708b820a0768f8b9aaae4fe9

http://www.reichelt.de/Scheiben/KERKO-22P/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=9281;GROUPID=3169;artnr=KERKO+22P;SID=12TrLUq38AAAIAAFbaZ9U59bc2d54564f9f3e9408da5e92d86a6c

mfg.

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