Gast
#2416992
Hi Leute, ich habe hier ein sehr kleines Piezo-Hydrophon mit sehr geringem Ausgangssignal von wenigen uV. Nach meiner Verstärkerkette habe ich im Band 0.1Hz -> 100kHz ein Gesamtrauschen von ca. 0.4Vrms simuliert. Die Betriebsspanung beträgt 3.3V. Das maximale Signal kann Vpp 3.3V besitzen bzw. 1.1Vrms (Vpp/(2*sqrt(2)) Das ergibt ein SNR von 20*log(1.1Vrms/0.4Vrms) = 8.78 dB (Faktor 3 ca.) Ich weiß, dass dies sehr gering ist. Aber mein Sensor hat eine extrem geringe Sensitivität (-220 db re V/uPa) und das Rauschen der Verstärker liegt im üblichen Bereich. Ich habe nun mehrere Fragen um dieses Signal im Bereich bis 100kHz mittels ADC aufzunehmen: 1) Sehe ich es richtig, dass ich das im Vergleich geringe Quantisierungsrauschen hier vernachlässigen kann? 2)Wie groß muss die Dämpfung für Frequenzen über der halben Abtastfrequenz fs sein? Wählt man fs bzw. dimensioniert den anti-aliasing Tiefpass so, dass bei Frequenzen > 0.5fs die Dämpfung min. 8.78dB beträgt? Das wäre für mich logisch, da dann die gespiegelten Aliasingfrequenzen im bereits vorhanden "Rauschen" untergehen. Oder liege ich falsch und wie muss man diese Sache betrachten? 3) Wenn zwischen Signal und Rauschen Faktor 3 liegt. Folgt dann daraus, dass ich theoretisch nur einen 2Bit-ADC benötige? Was wärend Gründe einen ADC mit mehr Auflösung zu vewenden, obwohl das Rauschen so groß ist. Würde mich freuen, wenn mir hier jemand auf die "Sprünge" helfen könnte :) VLG das Atom