Hannes schrieb:
> @bitvergleich
>
>>>man sieht schnell
>
> ist natürlich Übungssache.
Genau.
Das dauert auch nicht lange, bis man die Binärdarstellungen der 16
Hex-Ziffern auswendig kann, zumal es da ein paar Eselsbrücken gibt.
Alle ungeraden Zahlen haben an der Bitposition 0 logischerweise eine 1
Von den Ziffern 0 bis 9 weiß jeder welche Ziffer gerade bzw. ungerade
ist.
Die 2-er Potenzen: 1, 2, 4, 8 kennt man auch ganz schnell. Nur 1 Stück 1
Bit an den 4 möglichen Positionen.
Die Zahlen vor den 2-er Potenzen: 1, 3, 7, F sind auch einfach: lauter 1
Bits, mit wachsender Länge. F merkt man sich sowieso leicht, genauso wie
1. Bleiben nur noch 7 und 3, die man aber auch nach dem 3. mal sehen
auswendig kann.
5 und 9 sind auch so Sonderfälle, die man schnell lernt: 1 .. Anzahl 0en
dazwischen, und wieder eine 1.
A merkt man sich auch leicht. A ist dezimal 10. Zweimal "10"
hintereinander, also 1010 und schon hat man das Bitmuster für A
Lediglich B, C, D muss ich auch immer mit den Fingern abzählen, wobei
ich bei A anfange und einfach im Kopf die Binäraddition mit den
Überträgen mache.
0000 0 trivial
0001 1 trivial
0010 2 trivial, 2-er Potenz
0011 3 leicht gemerkt, die nächste ungerade Zahl nach 2
0100 4 trivial, 2-er Potenz
0101 5 immer abwechselnd
0110 6 4+2, merkt man sich leicht
0111 7 das ist 1 vor 8, also alle Bits unter '8' auf 1
1000 8 trivial, 2-er Potenz
1001 9 Symetrie, bzw. die nächste ungerade nach 8
1010 A zweimal die 10
1011 B mach ich zumindest durch Weiterzählen von A
1100 C mach ich zumindest durch Weiterzählen von A
1101 D mach ich zumindest durch Weiterzählen von A
1110 E irgendwann mal verinnerlicht, 1 vor F
1111 F trivial, Gegenteil von 0