HF Transformator wickeln

Gast #2421318
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Hallo,
ich habe versucht Transformatoren mit 3 mal 6 Windungen auf einen 
Doppellochkern zu wickeln.
Dazu habe ich drei 40cm lange Kupferlackdrähte verdrillt.
Zu meiner großen Betrübnis stelle ich nach dem Wickeln fest, das die 
Isolierung nicht wirklich gut ist, zwischen den einzelnen Wicklungen ist 
ein Widerstand von ca. 1-5k mit dem Zeigermultimeter zu messen.

Wie kann ich das am besten abstellen?
Habe ich den falschen Kupferlackdraht?
CUL 100/0,35 :: 100g Kupferlackdraht auf Spule, Ø 0,35mm

Hat jemand Erfahrung mit dem Selberwickeln?
Angehängte Dateien:
#2421321
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@  Charly Pinguin (Gast)

>Isolierung nicht wirklich gut ist, zwischen den einzelnen Wicklungen ist
>ein Widerstand von ca. 1-5k mit dem Zeigermultimeter zu messen.

Entweder misst du falsch oder du hast bei straffen Durchstecken und 
Wickeln den Lack angekratzt.

>Habe ich den falschen Kupferlackdraht?
>CUL 100/0,35 :: 100g Kupferlackdraht auf Spule, Ø 0,35mm

Klingt OK.

MFG
Falk
Gast #2421357
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Ich denke, daß der Biegeradius für den CuL zu klein sein könnte und der 
Lack deshalb so schnell beschädigt wird.

Für den 2. Versuch die 3 Drähte nicht vorher verdrillen, sondern 
parallel einbringen in den Lochkern.
Gast #2421423
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Hallo Charly !

Also diese Doppellochkerne haben die unangenehme Eigenschaft das diese 
sehr
scharfkantig sind und deshalb die Löcher entgratet werden müssen.
Nun da ferrit sehr hart ist eignet sich dafür ein HM-Mauer-Bohrer.

Weiters solltest du den Kern vor (und auch nach) dem Wickeln eventuell 
lackieren Plastik70 oder ähnliches.

Beim Wickeln die Drähte nicht verdrillen und diese sauber durchstecken 
und wenn es um die Rundung geht vorsichtig den Draht führen ohne das 
dieser an den Kernrändern reibt.

Eine andere Alternative wären die Kunststoff-Isolierbuchsen für 
TO220-Gehäuse. Die kannst du in die Löcher stecken und der Draht läuft 
dann gefahrlos durch den Kern.

Mit ein bisschen Übung geht das dann Ruckzuck !
(Hab selber schon hunderte dieser Kerne bewickelt...)

Grüße,

Stefan
Gast #2422335
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Alternativ findet man vielleicht ein Stückchen dünnwandigen 
Isolierschlauch, der stramm in die Löcher des Kerns paßt. Wenn man den 
an den Enden etwas überstehen läßt, schützt er die Isolation der Drähte 
beim Wickeln.
#2422390
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Mann O Mann. Diese Doppellochkernn gibt es seit Jahrzehnten, und sie 
werden seit dieser Zeit problemlos bewickelt, ohne die "tollen Tips". 
Man muss halt etwas Fingerspitzengefühl haben und eher dünnen Draht 
nehmen. Der auf dem Bild scheint mir zu dick. Da dort sowieso keine 
große Leistung drübergeht ist das auch voll OK. Siehe hier.

http://www.wolfgang-wippermann.de/kf12.gif

MfG
Falk
Gast #2423614
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Falk Brunner schrieb:
> Mann O Mann. Diese Doppellochkernn gibt es seit Jahrzehnten, und sie
> werden seit dieser Zeit problemlos bewickelt, ohne die "tollen Tips".

Oh Mann oh Falk, warum musst du immer so blöd rumpupsen?
Schau mal bei http://www.dokhtar-berg-hilft.de/
Schmeiss jetzt nicht die Flinte ins Korn,
die Medizin ist heute doch schon so weit,
bestimmt kann man dir auch helfen!

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