Schnüffelsonden Selbstbau

Gast #2428636
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Hallo zusammen,

ich möchte mir ein paar passive Schnüffelsonden bauen. Dazu dachte ich 
mir ganz einfach E- und H-Feld Sonden aus einem Koaxialkabel.

H-Feldsonde -> Leiterschleife zwischen Innen und Aussenleiter bilden. 
Aber warum ist hier denn der Spalt zwischen dem Aussenleiter? Wie kann 
ich die Bandbreite bzw. den Freqeunzbereich errechnen mit dem 
Durchmesser XY?

http://www.schwarzbeck.de/Bilder/hfs1546kurz.jpg

E-Feldantenne ist einfach ein Draht.

Hintergrund...ich möchte auf einer Platine "rumschnüffeln" ;-)


Denke das Problem hat jeder, der sich auf die "EVM-Jagd" macht :-) 
Möchte dazu aber kein Geld für z.B. Langer Sondensatz ausgeben...


Danke euch,
Markus
#2429073
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Das sieht ja im Prinzip wie eine kleine Loopantenne aus. Sie dürfte dann 
aber keine 50 Ohm Fußpunktwiderstand haben.

Hier Messungen von DG1SJF:
http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppelschleife.html
http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppeldistanz.html
http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppeldifferenz.html

Und irgendwo der Satz:
Bis zur Parallel-Resonanz ist die Loop induktiv, danach kapazitiv.

Das bedeutet, die Loop sollte so klein sein, daß die Eigenresonanz über 
der maximal zu messenden Frequenz liegt. Die Schleife koppelt am 
stärksten zu einem sehr nahen, parallel verlaufenden Leiter.

>warum ist hier denn der Spalt zwischen dem Aussenleiter?
Sonst wirkt die Abschirmung wie ein Kurzschluß.
Gast #2429126
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Milli Oschi schrieb:
>>E-Feldantenne ist einfach ein Draht.
>
> Das ist ganz schlecht. Zapp - und die Eingangsstufe ist zerschossen.
> Eine Isolation sollte man sich goennen.

Zwecks ESD Schaden?

B e r n d W. schrieb:
> Das sieht ja im Prinzip wie eine kleine Loopantenne aus. Sie dürfte dann
> aber keine 50 Ohm Fußpunktwiderstand haben.
>
> Hier Messungen von DG1SJF:
> http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppelschleife.html
> http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppeldistanz.html
> http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_koppeldifferenz.html
>
> Und irgendwo der Satz:
> Bis zur Parallel-Resonanz ist die Loop induktiv, danach kapazitiv.
>
> Das bedeutet, die Loop sollte so klein sein, daß die Eigenresonanz über
> der maximal zu messenden Frequenz liegt. Die Schleife koppelt am
> stärksten zu einem sehr nahen, parallel verlaufenden Leiter.


Interessante Links Bernd! Danke!

>>warum ist hier denn der Spalt zwischen dem Aussenleiter?
> Sonst wirkt die Abschirmung wie ein Kurzschluß.

Jedoch funktioniert die Variante B der Sonde auch...

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