MAC Adressen

Gast #2430850
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Hallo zusammen,

müssen alle Netzwerk-fähigen Geräte mit einer universellen MAC-Adresse 
(UAA http://de.wikipedia.org/wiki/Universally_Administered_Address) 
ausgestattet sein?
So wie ich diesen Link und diesen Link 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Locally_Administered_Address) verstehe, 
ist eine UAA Pflicht und eine LAA darf administriert werden.

Ist das richtig?
Wo würde ich dazu ein offizielles Dokument finden?
Gast #2430867
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Der folgende Text basiert nur auf meine Überlegungen entspricht also 
nicht unbedibngt der Wahrheit.

Die UAA ist eine MAC_Adresse die der Herstelle in seine Geräten 
speichert dafür wird er sich über eine Zentrale Stelle entsprechende 
MAC-Adressen gesichert haben und diese dann solang ins eine Geräte 
einspeichern bis die aufgebraucht sind und dann neue kaufe,n mieten oder 
nur registrieren. Die Zentrale stelle ist möglich damit es nicht zu 
kolisionen kommt das doch irgendwann mal 2 Stück die gleiche UAA 
bekommen.

Dem User ist es jetzt noch möglich auf wunsch die MAC_Adresse zu ändern 
und kann sich irgendeine aus den Fingern saugen die ihn gerade im Kram 
passt. Aufgrund der universelne erkennbarkeit wird nun ein BIT gesetzt 
das die neue MAC_Adresse als geändert erkennbar zeigt ansonsten ist 
alles wie zuvor nur mit dem Unterschied das dir irgendwann einmal in 
deinem Leben 2 Geräte übern weg laufen die die selbe MAC_Adresse haben. 
Und dies dann zu problemen führen könnte da z.B. der zuteielr der 
IP-Addresse nciht genau sagen kann wer früher immer seine 192.168.0.2 
war
Gast #2430896
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Hallo,

an Malefiz:
Man sollte nicht über etwas schreiben was man nicht weiss und am Ende 
MAC-Adressen noch mit IP-Adressen durcheinander bringen!!!

Jeder der ein Ethernet-Gerät in den Verkehr bringt braucht eine 
registrierte MAC-Adresse und die gibts hier entweder als OUI, OUI-36 
oder IAB.

für IAB:

http://standards.ieee.org/develop/regauth/iab/index.html

Derzeit registrierte IAB sind hier gelistet.

http://standards.ieee.org/develop/regauth/iab/iab.txt


Gruss Stefan
Gast #2430904
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Hallo Stefan,
Muss ich jetzt alle virtuellen Netzwerkkarten von meinen VM's 
registrieren lassen? Oder diese gar löschen? Mach ich mich strafbar?
Mach mal arp dann weisst Du was Malefitz meint.

Stefan
Gast #2430910
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Stefan schrieb:
> Mach mal arp dann weisst Du was Malefitz meint.

Damit bleibt trotzdem die MAC Adresse auf der ganzen Welt einmalig.

Auf Deine Fragen willst Du doch nicht wirklich eine Antwort?

Die Frage bezog sich auf MAC Adressen und nicht IP Adressen.
Den das eine hat mit dem anderen nicht zu tun.

Es gibt immer welche die Äpfel und Birnen durch einander bringen.
Persönliche Seite #2430923
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*Gst* schrieb:
> Damit bleibt trotzdem die MAC Adresse auf der ganzen Welt einmalig.

Wirklich nötig ist das aber nicht, da die MAC-Adresse nur innerhalb 
lokaler Netzwerke relevant ist.
Dort will man wirklich eindeutige Adressen haben, aber ob mein Nachbar 
in seinem LAN die gleiche MAC-Adresse verwendet wie ich in meinem LAN, 
ist vollkommen wurscht, auch dann, wenn beide LANs über einen Router mit 
dem Internet verbunden sind.
Gast #2430944
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wirklich nötig ist das aber nicht, da die MAC-Adresse nur innerhalb
> lokaler Netzwerke relevant ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkkarte
Ausstattung:

Jede Ethernet-Netzwerkkarte besitzt eine weltweit eindeutige 
MAC-Adresse, die vom Hersteller vergeben wird. Allerdings gibt es auch 
Treiber, die es erlauben, die MAC-Adresse per Software temporär zu 
ändern, wodurch Sicherheitsprobleme in einem LAN entstehen können.
Gast #2430947
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Hallo,

tut MAC Adressen und IP-Adressen nicht durcheinander bringen !!!
Jedes Ethernet fähige Gerät das in den Verkehr gebracht wird (also 
verkauft wird) braucht eine eindeutige registrierte MAC-Adresse.

Bei IP-Adressen unterscheidet man zwischen öffentlichen und 
nichtöffentlichen (also lokalen, privaten) Adressen.
Lokale, private IP-Adressen sind im wesentlichen 3 Blöcke

     10.0.0.0        -   10.255.255.255  (10/8 prefix)
     172.16.0.0      -   172.31.255.255  (172.16/12 prefix)
     192.168.0.0     -   192.168.255.255 (192.168/16 prefix)

damit kannst du in deinem Lokalen Netz machen was du willst. Sie 
sollten/dürfen aber nie ins Öffentliche Netz gehen. Geregelt ist das in 
RFC1918 ...

Wenn du "arp" mal richtig anschaust dann können einer MAC-Adresse
(== physikalische Erreichbarkeit) in deinem lokalen Netz mehrere 
IP-Adressen zugeordnet sein (aber nie umgekehrt)!

Gruss Stefan
#2430952
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Stefan schrieb:
> Man sollte nicht über etwas schreiben was man nicht weiss und am Ende
> MAC-Adressen noch mit IP-Adressen durcheinander bringen!!!
>
> Jeder der ein Ethernet-Gerät in den Verkehr bringt braucht eine
> registrierte MAC-Adresse und die gibts hier entweder als OUI, OUI-36
> oder IAB.

Hallo Stefan,

das mit dem der Pflicht für das Inverkehrbringen hätte ich gerne genauer 
gewusst. Wo steht das ?

Wenn ich eine universally administered herausgebe, muß ich über die 
Gremien gehen -klar-, aber bei locally doch sicher nicht ? Oder muß 
jedes locally adm. auch noch zusätzlich eine universally MAC habe, um 
verkauft werden zu dürfen ???

MfG,
Andreas
#2430954
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*Gst* schrieb:

> Jede Ethernet-Netzwerkkarte besitzt eine weltweit eindeutige
> MAC-Adresse, die vom Hersteller vergeben wird.

Jede gekaufte Netzwerkkarte. Auf selbstgebaute Ethernet-Interfaces mit 
beispielsweise dem ENC28J60 IC trifft das jedoch nicht zwangsläufig zu.

Es gibt m.W. kein Gesetz, dass die private Verwendung von 
Ethernet-Adressen im eigenen Netz reguliert. Da kann man also machen was 
man will und ist nicht verpflichtet, sich für Selbstbauware mit 
Ethernet-Anschluss eine Adresse zu kaufen (oder zu recyceln).
(Firma: EleLa - www.elela.de) #2430966
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Man könnte doch auch...

Man kauft sich eine Netzwerk-Karte für 2,95EUR und benutzt deren 
MAC-Adresse in seinem Gerät. Dann wirft man diese Karte einfach weg.

Somit hat man eine eindeutige MAC-Adresse und spart sich das lästige 
Anmelden. Niemand wird das jemals merken können da die MAC auf der Welt 
nicht doppelt gibt.
Gast #2430982
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Hallo,

Andreas H. schrieb:
> das mit dem der Pflicht für das Inverkehrbringen hätte ich gerne genauer
> gewusst. Wo steht das ?

Wo das genau steht müsst ihr selber recherchieren!!!

Aber: Es ist doch hinlänglich bekannt das jeder der eine Erfindung nützt 
dem Erfinder eine Lizenzgebühr bezahlen muss.
So ist das auch hier. Wer Ethernet nützt zahlt dem Erfinder (hier über 
den Umweg der Registrierung) eine Gebühr.
Gleiches gilt für viele andere Dinge, z.B. USB und, und, und

Was ihr in eurem stillen Kämmerlein macht kann niemand wissen und 
desshalb auch kein Kläger. Wenn ihr damit an die Öffentlichkeit geht 
(also was verkauft und damit Geld verdient) dann ist die Sache klar.


Gruss Stefan
#2430990
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Markus Müller schrieb:
> Man kauft sich eine Netzwerk-Karte für 2,95EUR und benutzt deren
> MAC-Adresse in seinem Gerät. Dann wirft man diese Karte einfach weg.
>
> Somit hat man eine eindeutige MAC-Adresse und spart sich das lästige
> Anmelden. Niemand wird das jemals merken können da die MAC auf der Welt
> nicht doppelt gibt.

Oder man benutzt eine beliebige (in seinem LAN eindeutige) MAC, und es 
merkt auch niemand, da die MAC nicht über den Router hinaus sichtbar ist 
...

Am besten noch locally administrated und dann ists auch noch 
standardkonform ...

Stefan schrieb:
>Wo das genau steht müsst ihr selber recherchieren!!!
Also war Deine Aussage eine Behauptung ...

>Aber: Es ist doch hinlänglich bekannt das jeder der eine Erfindung nützt
>dem Erfinder eine Lizenzgebühr bezahlen muss.
Hat leider mit dem Thema hier soviel zu tun, wie das Eierlegen ... sorry 
...

MfG,
Andreas
Gast #2430994
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Es gibt immer wieder Anfänger...
Beschäftigt euch doch mal mit dem OSI Model und frat ob eine MAC Adresse 
offiziel benötigt wird.

Referenzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse

http://de.wikipedia.org/wiki/Institute_of_Electrical_and_Electronics_Engineers

http://www.cisco.com/en/US/tech/tk389/tk689/technologies_tech_note09186a0080094c52.shtml

http://www.comconsult-research.de/reports/de/texte/ASA-Probe.pdf

Stefan schrieb:
> Andreas H. schrieb:
>> das mit dem der Pflicht für das Inverkehrbringen hätte ich gerne genauer
>> gewusst. Wo steht das ?
>
> Wo das genau steht müsst ihr selber recherchieren!!!

Kann ich nur zustimmen.

Ihr lernt fürs Leben...
Gast #2431007
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Ja, es gibt was diesbezüglich, ist aber für den Hausgebrauch nicht so 
wichtig. Ein Tipp. Mac 0x0202 + 32bit unix timestamp. Sollte dann 
problemlos
funktionieren und ist legal. Aber Achtung, diverse LAA sind bereits 
alloziert, die 0202 ist meines Wissens frei und wird explizit 
freigehalten.
Gast #2431042
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A. K. schrieb:
> Die einzigen mir bekannten globalen, routerübergreifenden Anwendungen
> einer MAC-Adresse dienen letztlich der Identifikation von Personen
> (Schnüffelei und so) und für sowas wie Programmlizenzierung.

Und was soll das?

Ich kann unter meinem Linux System meine MAC Adresse temporär ändern.

Und jetzt? Wer soll mir nun sagen das ich es war?
#2431068
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A. K. schrieb:
> Andreas H. schrieb:
>
>> Schon mal über den Rand deines Routers geguckt ?
>
> Wo jenseits ebendieses Routers ist die MAC-Adresse netzwerktechnisch
> relevant?
>
> Die einzigen mir bekannten globalen, routerübergreifenden Anwendungen
> einer MAC-Adresse dienen letztlich der Identifikation von Personen
> (Schnüffelei und so) und für sowas wie Programmlizenzierung.

Ja, genau so war meine (rhetorische) Frage gemeint, und war auf den 
Gastbeitrag von Gst (Gast) bezogen. Die lokale MAC kommt über den 
Router i.d.R. (außer in besonderen Anwendungen) nämlich nicht hinaus.

Und wie unser Kollege geschrieben hat "Ihr lernt fürs Leben...", mach 
ich immer gern, aber von dieser allgemeinen Registierungspflicht für 
Schicht 2 Geräte beim Inverkehrbringen habe ich selbst nach Promotion 
noch nichts gehört.
Gast #2431119
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A. K. schrieb:
> Die einzigen mir bekannten globalen, routerübergreifenden Anwendungen
> einer MAC-Adresse dienen letztlich der Identifikation von Personen
> (Schnüffelei und so) und für sowas wie Programmlizenzierung.

Klar, alle RFCs und ähnliche Vorschriften dienen nur denen da oben dazu, 
mündige Bürger zu unterdrücken, daher ist es Pflicht aller aufgeklärten 
Internet-Teilnehmer, möglichst oft dagegen zu verstossen.

Gruss Reinhard
Gast #2431183
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@*gst*
>> Auf Deine Fragen willst Du doch nicht wirklich eine Antwort?
natürlich nicht, ich wollte zum nachdenken anregen. Hat leider nicht 
geklappt.

>> Die Frage bezog sich auf MAC Adressen und nicht IP Adressen.
meine Antwort auch. Hättetst Du mal arp -a auf der Konsole (unter 
Windows)eingegeben hättest Du es gesehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Address_Resolution_Protocol

jeder Host führt eine ARP-Table und die hat einen Eintrag für jede 
bekannte IP-Adresse im Netzwerk-Segment. Alles andere geht ans gateway 
wird geNATet und damit ist aussen nur noch die MAC des gateway 
interessant. Es sei denn die Hosts sind direkt mit dem Internet 
verbunden.
Die sollten dann schon (im Segment deines Providers) eindeutig sein.

Stefan
Gast #2431211
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Hallo Stefan
Nö wenn Du nicht registriert bist bist Du illegal und musst Dich 
umbenennen. Oder musst dem Erfinder deines Namens was zahlen.  Aber ist 
vielleicht auch ganz gut so dann kann man uns schwerer ausspionieren!
Aber Vorsicht nicht Vor und Nachnamen durcheinanderbringen!
Stefan
#2431222
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Reinhard Kern schrieb:

> Klar, alle RFCs und ähnliche Vorschriften dienen nur denen da oben dazu,
> mündige Bürger zu unterdrücken, daher ist es Pflicht aller aufgeklärten
> Internet-Teilnehmer, möglichst oft dagegen zu verstossen.

Herrje, was für ein Theater. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man 
für den selbstgebauten Controller mit Ethernet im eigenen privaten LAN 
nicht zwangsläufig eine offizielle Adresse irgendwo kaufen oder aus 
einem anderen Adapter recyceln muss. Weil die Adresse ausserhalb des 
Netzes keine Bedeutung für die Funktion hat.

Ich kenne ein mittelgrosses Unternehmen, das sein Netz konsequent mit 
lokal administrierten Adressen betrieben hatte. Nicht aufgrund von Angst 
vor Schnüffelei, sondern weil es vor dem Zeitalter von 
Core-Routern/Layer-3-Switching Sinn ergeben konnte, in der MAC-Adresse 
das Netzsegment einzucodieren.

Ich kenne weder Vorschrift noch RFC, nach denen dies untersagt wäre. 
Immerhin ist für die MAC-Adressen ein eigener Bereich eben dafür 
reserviert.
#2431273
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Andreas H. schrieb:

> Korrekt. Und wem noch die SNA Architektur und die dortigen PUs ein
> Begriff sind weiß, daß da alle (lokalen) Adressen lokal administriert
> wurden. Warum? Tja, es ist eben nicht alles TCP/IP über Schicht 2.

Yep. In solchen Netzen war es sogar üblich, gewisse (Token Ring) Adapter 
mit absichtlich doppelt(!) vergebenen MAC-Adressen auszustatten.
Gast #2600622
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Hallo,

auch ich interessiere mich für MAC Adressen für ein Kleinseriengerät, 
das verkauft werden soll. Natürlich würde ich mir den Erwerb eines 
offiziellen Nummernblocks gerne sparen.

In diesem Thread hier kirstallisiert sich die Meinung heraus, dass lokal 
administrierte Adressen ein legaler Weg sind, um frei erfundene MAC 
Adressen legal einzusetzen.

In einem schon mehrere Jahre alten Thread 
(Beitrag "MAC-Adresse (Zufallszahl) generieren") ist die Meinung, der Erwerb 
eines 4096er Bereichs sei der einzige legale Weg.

Ich denke mal nicht, dass sich in den letzten 5 Jahren die Rechtslage 
bei der Verwaltung der Adressen geändert hat, vielmehr scheinen 
unterschiedliche Meinungen herumzugeistern.

Dass ich in einem Diskussionsforum keine rechtsverbindlichge Aussage 
kriege ist klar, aber fühlt sich jemand in der Lage, hier eine fundierte 
Aussage zu treffen? Wenn ich mir den Wikipedia Artikel 
(http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse#Besondere_Kennungen) und den 
Quellennachweis ansehe, sieht es schon so aus als dürfte man machen was 
man will, solange das zweite Bit gesetzt ist.

Wegen technischer Fehler aufgrund von Adresskonflikten habe ich keine 
Angst, ich will nur keinen Ärger mit den Herstellern anderer Geräte 
bekommen.
#2600763
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Sven schrieb:

> Dass ich in einem Diskussionsforum keine rechtsverbindlichge Aussage
> kriege ist klar, aber fühlt sich jemand in der Lage, hier eine fundierte
> Aussage zu treffen?

Die Entscheidung darüber, welche Ansichten du als fundiert ansiehst und 
welche nicht, die kann dir niemand abnehmen. Aber du selbst kannst dich 
dort umsehen, wo der ganze Zirkus herkommt. In den Standard-Doks zu 
Ethernet und TCP/IP.

> auch ich interessiere mich für MAC Adressen für ein Kleinseriengerät,
> das verkauft werden soll.

Lokal administriert heisst allerdings, dass sie vom Endkunden 
administriert wird. Nicht vom Verkäufer. Wenn du nur das Gerät 
verkaufst, nicht das Kundennetz, dann müsstest du wohl sicherstellen, 
dass ohne kundenseitige Konfiguration das Gerät sich nicht ins Netz 
einklinkt. Wenn der Kunde das freilich als Zumutung betrachten sollte 
(Reaktion "Bahnhof"), dann wär eine offizielle Adresse wohl sinnvoller.
#2600878
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Bei Kabeldeutschland sind z. Bsp. die Kundenaccounts
mit der MAC-Adresse des Kabelmodems verknüpft.
Da gibt es bestimmt keine doppelte MAC-Adresse.

Hinter dem Kabelmodem bekommt man eine öffentliche IP-Adresse.
Es versteckt sich auch nicht jeder 0815-Nutzer hinter einem Router.
Logisch hat dann der PC mit seiner MAC auch keine 192.168.0.x.

Ich habe ganz am Anfang mal den Fehler gemacht und aus Unachtsamkeit
meine Laptop-MAC in einen Kundenrouter geklont.
Mit der Laptop-MAC habe ich nie wieder direkt hinter einem Kabelmodem
eine IP erhalten.
Hatte dann immer eine PCMCIA-Karte einstecken.
Soviel zum Thema MAC-Adressenkonflikt.
Gast #2601981
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Sven schrieb:
> Ich denke mal nicht, dass sich in den letzten 5 Jahren die Rechtslage
> bei der Verwaltung der Adressen geändert hat, vielmehr scheinen
> unterschiedliche Meinungen herumzugeistern.

Meine ist völlig klar: wenn mir jemand ein Gerät verkauft und es ist 
eine "inoffizielle" MAC-Adresse drin, erstatte ich Anzeige wegen 
Betrugs. Und ich würde das auch jedem empfehlen, dem solche Fälschungen 
angedreht werden.

Selbst wenn einem garnichts einfällt, kann man immer noch eine 
Ethernetkarte für 5 Euro nehmen, die MAC kopieren und die Netzwerkkarte 
wegwerfen. Das entspricht natürlich auch nicht den Lizenzbedingungen, 
aber es ist immerhin eine gültige Adresse und auch einmalig.

Ich bin auch der Meinung, dass ein Lieferant für den Aufwand 
Schadensersatz leisten muss, wenn er unkorrekte Adressen einbaut und 
beim Kunden stundenlang der Fehler gesucht wird - man muss ja nicht von 
vornherein mit Produktfälschungen rechnen. Einem Chinesen kann das egal 
sein, den kann man praktisch nicht belangen, aber hier in Europa geht 
das sehr wohl.

Gruss Reinhard
Gast #2793323
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Hallo,

ich möchte diesen schon etwas älteren Thread doch noch einmal 
aufgreifen. Es wird hier, wenn es um Geräte geht, immer über 
Netzwerkkarten gesprochen, oder über Geräte die sich global mit dem 
Netzwerk verbinden können.

Wie sieht es aus wenn ich z.B. einen Web-Server auf µC-Basis mit sagen 
wir einem ENC28J60 oder 'nem Wiznet W5100 designed habe und nun als 
Board vertreiben möchte. So z.B. wie dieses Pollin AVR-Net-Board oder 
das Web-Board von Ulrig Radig.

Muss ich in diesem Fall auch Lizenzgeb. zahlen oder habe ich diese evtl. 
schon mit dem Chip bezahlt? Kann ich es dem Nutzer selbst überlassen die 
MAC (die er ja ohnehin im Quellcode ändern kann) festzulegen!? Was wäre 
wenn ich das Board OHNE Firmware vertreibe und dem Nutzer nur 'nen link 
gebe zu einem Firmware Download! Er müsste dann selbst die Firmware 
"fertigstellen" indem er an der richtigen Stelle eine MAC Adresse 
eingibt!?

Ist so ein Board überhaupt ein "Gerät" im klassischen Sinne?

Es wäre nett ein paar Meinungen dazu zu hören.

Vielen Dank!

Karsten
(Firma: tsx89) Persönliche Seite #2793577
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> aber ob mein Nachbar
> in seinem LAN die gleiche MAC-Adresse verwendet wie ich in meinem LAN,
> ist vollkommen wurscht, auch dann, wenn beide LANs über einen Router mit
> dem Internet verbunden sind.

Klar... Und was wäre, wenn dazu noch eine VPN übern Router + Internet 
läuft, und auf jeder Seite ist eine gleiche MAC vorhanden?
(Müsste doch auch noch gehen, oder ?)

z.B. wegen einem ENC28J60 pro Seite, der einfach die gleiche Firmware 
(Mac) hat...

IPs natürlich nicht identisch...

Gruß

/ Edit: Noch nebenbei, weiß nicht ob es erwähnt wurde:
Malefiz schrieb:
> dafür wird er sich über eine Zentrale Stelle entsprechende
> MAC-Adressen gesichert haben und diese dann solang ins eine Geräte
> einspeichern bis die aufgebraucht sind und dann neue kaufe,n mieten oder
> nur registrieren.

die Liste der vergebenen Mac´s darf doch dann vom Hersteller wiederholt 
werden (dachte ich) ??
(Firma: tsx89) Persönliche Seite #2793604
Lesenswert?

Karsten schrieb:
> Muss ich in diesem Fall auch Lizenzgeb. zahlen oder habe ich diese evtl.
> schon mit dem Chip bezahlt?

Liegt glaube ich am Chip selber, wenn er "irgendwie" ne integrierte MAC 
(bzw. Rom) zum PHY hat. "Single-chip-Ethernet" - weiß aber nicht ob 
diese dann (pro Chip) gegenüber "einzelnen erworbenen Lizenzen" oder 
ganzen Bereichen verhältnismäßig teurer sind, wenn man MACs wirklich 
"einmalig" und registriert vergeben will... ^^

Gruß

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