Hi,
Was möchtest du genau?
Zeigen das du Funkamateur bist, ODER aber zusätzlich noch etwas über
Amateurfunk in die Bewerbung hineinbringen?
Ersteres gehört zumindest für eine "technische" Stelle durchaus in die
Bewerbung. Passende Stelle ist z.B. im Lebenslauf unter den "sonstigen
Fähigkeiten/Ausbildungen". Halt wo auch der PKW Führerschein und der
Spanisch Kurs an der VHS mit aufgeführt werden.
Es ist eine durch staatliche Prüfung nachgewiesene Qualifikation, die
überraschen vielen AG im Elektronikbereich etwas sagt. Selbst wenn die
keine AFU sind.
Bei mir steht ganz lapidar: Amateurfunkzeugnis Kl. 1 (1995)
WENN ich weiß das das derjenige der die Bewerbung liest selber
Funkamateur ist auch noch das Rufzeichen, sonst lasse ich das weg.
Bei einer Bewerbung als Azubi oder Jahrespraktikant (FOS) könnte man
noch darüber nachdenken das zusätzlich mit ins Anschreiben
aufzunehmen... (...Beschäftige ich mich seit vielen JAhren auch privat
intensiv als Funkamateur mit Elektronik...)
Oder wie es auch immer gut rein passt.
In eine Bewerbung als Ing. o.ä. hat das meiner Ansicht nach ausser dem
Vermerkt im LL aber nirgendwo mehr etwas verloren.
Das Zweite, also zusätzliche erklärende Dinge zum Amateurfunk, gar der
oben zitierte Text, gehören aber definitiv NICHT in eine Bewerbung.
Entweder der LEser weiß was AFU ist - oder seine Neugier ist geweckt und
er googlelt es. Aber in deiner Bewerbung geht darum WErbung für DICH zu
machen und nicht um WErbung für den Amateurfunk
GRuß
Carsten
P.S.: Sowohl bei der Bewerbung auf meine Ausbildungsstelle als
Kommunikationselektroniker im JAhr 97 als auch bei meiner letzten
Bewerbung vor kurzem wurde ich explizit darauf angesprochen das dies aus
sicht des AG ein deutlicher Pluspunkt ist.
Da ich in beiden Fällen wenige Minuten später den Job hatte wird es wohl
auch stimmen. ;-)