Hallo,
ich wollte euch mal fragen, ob die beiden Widerstände (Rc = 30 Ohm und
Rb = 860 Ohm) richtig dimensioniert sind.
Durch die IR-LED sollen 100mA fliesen. An die Basis kommt der
Infrarot-Ausgang eines ein PicAxe (38kHz / 5 Volt).
Für die Berechnung von R1 habe ich eine LED-Durchlassspannung von 1,5
Volt verwendet.
Uges = 4,5
U(R1) = U(ges) - U(Led) = 3V
R1 = U(R1) / 100mA = 30 Ohm
Falls das bisher stimmen sollte, habe ich das Problem, dass an R1 0,3
Watt verbraten werden.
R2 habe ich folgendermaßen berechnet:
Der hFE Wert bei dem angegebenen Transistor liegt bei 20.
Ic = 100mA
Ib = Ic / 20 = 0,005mA
Rb = (Ub - 0,7) / Ib = 860 Ohm
Ich danke schon mal im Vorraus.
Deine Rechnung stimmt so weit aber bedenke den Unterschied
zwischen Theorie und Praxis. Die Angabe der Verstärkung ist
das was der Transistor auf jeden Fall schafft aber nicht der
tatsächliche Wert. Um unangenehme Erfahrungen zu vermeiden,
nicht gleich auf das Leistungsmaximum der Diode gehen,da bist
du nicht mehr weit weg. Das aber nur als hinweis, wie gesagt
Berechnung so weit i.O.
Rusty schrieb:> 'vorraus' ist FALSCH geschrieben.> Das schreibt man mir einem 'r' und nicht mit zwei.
"mir"?
Wer andere verbessert, sollte selber auf höchste Vollkommenheit achten
;)
Hallo,
im Datenblatt der LED steht dass sie maximal 100 mA Dauerstrom verträgt,
hier wäre die Frage ob du sie wirklich dauerhaft leuchten lassen oder ob
du sie pulsen willst. Im ersten Fall würde ich unter 100 mA gehen um
etwas Reserve zu haben und die Lebensdauer zu verlängern. Ansonsten ist
die Berechnung so soweit richtig.
Das UCE vergessen wurde, ist nicht so schlimm: dafür wurde die
Flusspannung mit 1,5 V reichlich hoch angesetzt. In der Summe kommt das
dann etwa hin.
Für ein 38 kHz IR Signal wird das Signal wohl moduliert sein. Für mehr
Signalstärke könnte man damit auch mehr als 100 mA nutzen. Dauerhaft 100
mA bei den IR LEDs setzen schon schon etwas Kühlung über die Anschlüsse
voraus.
Rusty schrieb:> @Dirk J.>> 'mir' ist ein Tippfehler, so etwas kann passieren> 'vorraus' ist ein Rechtschreibfehler welcher die schulische Leistung> zeigt.
Aha, auf gut deutsch: Die Fehler der anderen sind immer
schlimmer als die eigenen. :-)
Gruss
Harald
PS: Wir sollten dieses Forum in
www.korrektes Deutsch.de umbennen.
Rusty schrieb:> 'mir' ist ein Tippfehler, so etwas kann passieren> 'vorraus' ist ein Rechtschreibfehler welcher die schulische Leistung> zeigt.
Drei Zeilen, vier Fehler.
Ulrich schrieb:> Für ein 38 kHz IR Signal wird das Signal wohl moduliert sein. Für mehr> Signalstärke könnte man damit auch mehr als 100 mA nutzen. Dauerhaft 100> mA bei den IR LEDs setzen schon schon etwas Kühlung über die Anschlüsse> voraus.
Wenn IR-Sender und -Empfänger nicht optimal ausgerichtet sind, muss man
meiner Erfahrung nach wesentlich mehr "Saft" gepulst auf die IR-LED
geben. Mein aktuelles Setup: Hochlastwiderstand 15 Ohm, 7,5V, FET. Dann
spielt es auch keine so große Rolle, wohin die IR-LED zeigt.
Der Hochlastwiderstand hat den Vorteil, daß man bequem den Finger
auflegen kann. Wenn der Hochlastwiderstand warm wird, hat man einen
Fehler im Programm ;-) Eine Art Thermo-Debugger.
Zuviel Hitze an einem 1/4W Widerstand führt bei Programmabsturz zum
ungünstigen Zeitpunkt zu Rauchentwicklung ;-) Mutmasslich sind die
IR-LEDs stabiler, trotz ungnädiger Behandlung scheinen diese nicht
besonders gelitten zu haben.
Insofern: Das Setup ist zum Test/Entwicklung m. A. nach geeignet. Wenn
es dann stabil funktioniert, und es Probleme mit Reichweite/Ausrichtung
gibt, dann kannst Du immer noch nachlegen.
Wie stark Dein System im Vergleich zu einer IR-Fernbedienung "leuchtet",
kannst Du mit einer Digitalkamera visualisieren.
Roland H. schrieb:> Der Hochlastwiderstand hat den Vorteil, daß man bequem den Finger> auflegen kann. Wenn der Hochlastwiderstand warm wird, hat man einen> Fehler im Programm ;-) Eine Art Thermo-Debugger.
Das würde ich so nicht sagen. Für Hochlastwiderstände sind
Temperaturen von 350° bei Ausnutzung der Kenndaten nach
Datenblatt durchaus noch normal, während Halbleiter schon
bei wesentlich niedrigeren Temperaturen aufgeben.
Gruss
Harald
PS: Wenn bei LEDs die Farbe von rot in weiss übergeht, sollte
man den Strom reduzieren. Das gleiche gilt für LEWs
(lichtemittierende Widerstände)! :-)
Harald Wilhelms schrieb:>> Der Hochlastwiderstand hat den Vorteil, daß man bequem den Finger>> auflegen kann. Wenn der Hochlastwiderstand warm wird, hat man einen>> Fehler im Programm ;-) Eine Art Thermo-Debugger.>> Das würde ich so nicht sagen. Für Hochlastwiderstände sind> Temperaturen von 350° bei Ausnutzung der Kenndaten nach> Datenblatt durchaus noch normal, während Halbleiter schon> bei wesentlich niedrigeren Temperaturen aufgeben.
Kann ich im allgemeinen nicht beurteilen. Z. B. bei IR RC-5, 38 kHz, bi
phase wird der Widerstand - bei korrekter Programmierung (= korrektes
Pulsen) - nicht warm (gefühlt). Die Bauteile hatte ich so gewählt, dass
diese bei gepulstem Betrieb passen. Kaputt ging der 1/4W Widerstand. Die
hat der TE in seiner Rechnung knapp überschritten. Er beschreibt es ja
auch als Problem.
Mir ging es eigentlich nur um folgendes: Wenn man die Sendeleistung im
allgemeinen oder mit dem von mir beschriebenen Verfahren steigert, dann
sollte man auf bei einem Absturz auf diese Komponenten aufpassen.
Harald Wilhelms schrieb:> PS: Wenn bei LEDs die Farbe von rot in weiss übergeht, sollte> man den Strom reduzieren. Das gleiche gilt für LEWs> (lichtemittierende Widerstände)! :-)
Ja, ich hab mich auch schon gewundert, warum grüne LEDs plötzlich gelb
leuchten und dann gar nicht mehr :-)