Gast
#2438413
Hi Leute, vorab: ich suche keine Ferndiagnose (bin aber für jeden Tipp/Hinweis dankbar!). Jedoch möchte ich gerne eine kleine Einleitung geben, damit die Frage besser eingeordnet werden kann. Ich habe einen Hochsetzsteller entwicklet (unter Aufsicht meines Betreuers), der ausgangsseitig eine konstante Spannung von 200 V liefert (ein Chopper ist als Last geschaltet, der die Ausgangsspannung stabilisiert). Eingangsseitig wird er von einem ungesteuerten (dreiphasigen) Gleichrichter gespeist. Das Dreiphasensignal wird von einem Stelltrafo geliefert, da die Schaltung erstmal mit kleinen Signalen auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden soll. Bei kleinen Signalen (bis zu 20 V) war alles bestens. Die Schaltung funktioniert super. Die Spannung vom Trafo war bei ca. 40-50 V, die Ausgangsspannung wie gesagt bei 170 V. Die Schaltung fiel plötzlich aus und funktioniert seitdem nicht mehr. Ein erster Check besagt, dass der IGBT Treiber einwandfrei, der IGBT aber scheinbar dauerhaft eingeschaltet ist. Die Hauptkomponenten im System (Dioden Gleichrichter, Boost diode, IGBT) können alle jedoch Spannungen bis 1.2 kV aushalten. Die Dioden können rms und mean Ströme von 35 und 30 A verkraften, der IGBT sogar bis zu 90 A :D Die Wahl der Bauteile ist extra so, weil das System mit einer Ausgangsspannung bis zu 700 V arbeiten soll. Und hier nun die finale Frage: Wenn ich einen IGBT (oder Diode) schrotte, sind die dann dauerhaft leitend? Ich dachte bisher immer, dass die einfach eine offene Verbindung darstellen. Vielen Dank