Leistungsberechnung zwischen Wechsel- und Gleichstrom

Gast #2442096
Lesenswert?

Jein.

Das funktioniert solange, wie du den Effektivwert der Wechselspannung 
(230V) mit dem Effektivwert des Stromes multiplizierst bei rein ohmschen 
Verbrauchern.
Da du von einer Lampe sprichst, sollte es ein ohmscher Verbraucher sein.

Als Anmerkung: ein normales Multimeter misst Effektivwerte.
#2442273
Lesenswert?

RonnyRoster schrieb:
> Jein.
>
> Das funktioniert solange, wie du den Effektivwert der Wechselspannung
> (230V) mit dem Effektivwert des Stromes multiplizierst bei rein ohmschen
> Verbrauchern.
> Da du von einer Lampe sprichst, sollte es ein ohmscher Verbraucher sein.

Schon eine normale Glühlampe ist infolge ihrer nichtlinearen Strom/
Spannungsquelle kein ohmscher Verbraucher mehr. Als ohmsche Verbraucher
kann man infolge ihrer Trägheit wohl nur Heizungen sehen.
Gruss
Harald
#2442291
Lesenswert?

Peter II schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Schon eine normale Glühlampe ist infolge ihrer nichtlinearen Strom/
>> Spannungsquelle kein ohmscher Verbraucher mehr.
>
> da ist vermutlich die Induktivität das Glühfades entscheidender. Aber
> die Abweichung vom Ohmscher Verbraucher liegt bestimmt unter 0,1%

Nun, zumindest bei leistungsschwachen Glühlampen sieht man mit
Photodioden ein deutliches 100z-Flackern, welches sicherlich
deutlich über 0,1% liegt.
Gruss
Harald
#2442311
Lesenswert?

Also fürs erste ist die Berechnung bei beiden Arten gleich!

P = u(t)*i(t)

So berechnet sich die Momentanleistung immer. Bei Gleichstrom sind die 
Größen zeitinvariant, also zeitunabhängig und daher kann man da

P = U*I

rechnen.
Bei Wechselstrom musst du im die Mittlere Leistung zu erhalten die 
Momentanleistung üder eine Periode integrieren und dann wieder durch die 
Periodendauer teilen

P = 1/T * Integral über u(t)*i(t) nach dt in den grenzen von 0 bis T

Bei der Leistung im Wechselstromkreis musst du dazu noch unterscheiden
zwischen Wirkleistung P, Scheinleistung S und Blindleistung Q.

Nach ein wenig umformen der Momentanleistung bei Sinusschwingungen kommt 
man auf
P = U*I*cos(phi) wobei U,I Effektivwerte sind und phi ist der 
Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung.

Und normale Multimeter messen NIE den Effektivwert. Das können nur gute 
Multimeter mit True RMS == Effektivwert.
Gast #2443223
Lesenswert?

citb schrieb:
> Stephan Meter schrieb:
>> Und normale Multimeter messen NIE den Effektivwert. Das können nur gute
>> Multimeter mit True RMS == Effektivwert.
>
> Falsch. Bei sinusfoermigen Messwerten schon. Nur, wenn andere
> Kurvenformen vorliegen, braucht man True RMS.
>
> citb

Das stimmt so auch nicht 100% du kannst mit einem normalen multimeter 
Dreieck Spannung messen muss nur mit Faktor arbeiten
Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.