> Jetzt würde ich gerne mal alles komplett selber bauen
> Platine usw. mit dem TDA8560@.
Achte beim Platinenlayout darauf, daß Verstärker gerne schwingen, wenn
das Layout ungünstig ist.
Diese Leiterplatte beispielsweise ist NICHT gut
http://egor.org.ua/2009/09/hi-fi-usilitel-dlya-pk-za-10-s-bp/
die hier ist deutlich besser
http://www.svetelektro.com/upload/skenovat0002.jpg
> Im Datasheet ist ja eine Grundschaltung mit drin taugt die was?
Die funktioniert, ja.
> Was mich jetzt noch interessiert ist warum manche Leute mehrere
> Elkos benutzen?Und wie diese verschaltet werden.
Der gestrichelte 2200uF Elko muss dazu, wenn im Netzteil nicht
schon einer drin ist, oder wenn das Netzteil weit weg ist (z.B.
Steckernetzteil mit 1m Kabel).
> Wie stark sollte das Module gekühlt werden.
Ausreichend :-)
Falls es nicht ausreicht, schaltet er sich ab.
Eigentlich kann der Chip 60W verbraten, bräuchte dafür aber einen
Kühlkörper von 0.3K/W. Niemand montiert so grosse Kühlkörper, weil Musik
nie dauerhaft so viel Leistung fordert. Aber kurzzeitig kann schon mal
was abverlangt werden, also ist es sinnvoll, den IC nicht nur auf ein
dünnes Blech, sondern aus ein massiveres Aluteil zu schrauben, einen
echten Kühlkörper.
Ein SK02 Alurippenkühlkörper mit 75mm Länge wird die meiste Musik
aushalten, vor allem wenn du dem IC gar nicht mit 2 Ohm belastest,
sondern nur mit 4 Ohm für maximal 20 Watt (dann reichen auch 37.5mm
Länge).
> Kann man noch was an der Grundschaltung verbessern?
Anti-Plopp wie im Datenblatt gezeigt.
> Ich würde gerne die Lautstärke einstellen können per Poti ist das
> möglich?
Sicher. Ein (Stereo-)Poti von 10k oder 22k am Eingang, das erspart auch
den in manchen Schaltungen eingezeichneten 47k Widerstand.
Eingang---+
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Poti<--470nF--IC
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Masse