Konstantstromquelle und Astabile Kippstufe?

Gast #2446245
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Hi,

ich hab hier einen Schaltungsteil der eine Astabile Kippstufe und eine 
Konstantstromquelle zeigt.

Ich versteh die Funktionsweiße allerdings nicht so ganz.

Zur Astabilen Kippstufe:

K1.1 ist ja nur ein Spannungskomperator mit voller Hysterese.
R2 und R3 stellt einen einfachen Spannungsteiler da, der auch noch als 
Pulldown verwendet wird?
R5, R6 und C1 bilden mit C1 einen Integrierer.
Der Widerstand R5 bestimmt die Flankensteilheit? und die Frequenz, wobei 
ich nicht verstehe, warum der die Frequenz bestimmt?
Über R4 wird der Ausgang von K1.2 auf K1.1 mitgekoppelt.


Zur Konstantstromquelle aus R9, R10, K2, K3, K5 und R14.

K2 und K3 hätte ich eher als Differenzverstärker gesehen, dessen Signal 
von dem inventierenden Verstärker K4.1 nochmal verstärkt und inventiert 
wird.
Die eigentliche Konstantstromquelle ist für mich eigentlich nur K5, R14, 
P1 und R13, was für eine Aufgabe hat K2 und K3, R8 und R7 ?


Gruß Max
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Gast #2446416
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Max K. schrieb:
> Wieso ist es eigentlich mit der oberen Schaltung möglich eine Sinus
> Approximation zu machen?

Die Übertragungsfunktion eines bipolaren Differenzverstärkers ist eine 
tanh-Funktion und die ist bei geeigneter Dimensionierung (Aussteuerung) 
eine brauchbare Näherung für einen Sinus.
Gast #2446462
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K1.1 ist ein Komparator, der das Ausgangssignal des Integrators K1.2 
(eine Dreieckspannung) sieht und bei bestimmten Pegeln umschaltet. R7 
und R8 bestimmen die Aussteuerung des Diff (Sinusformer)und K4.1 
verstärkt die Sinusspannung.
Gast #2446598
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Danke für eure Antworten, also

an MP2 legt man bespielsweiße eine Spannung von 5V an.
Über R4, R1, R5 und R6 fließt ein Strom der den Kondensator lädt. Mit R5 
kann ich den Strom beeinflussen und somit die Zeit mit der der 
Kondensator lädt.
Hab ich da nicht eher eine Ladekurve am Ausgang?

Um einen Takt zu erzeugen, müsste der Kondensator ja eigentlich wieder 
entladen werden, der Komperator hat aber seinen inventierenden Eingang 
auf Masse, dann würde der Ausgang ja ab nem gewissen Pegel auf seiner 
maximalen Spannung verbleiben.

Das würde aber dazu führen, dass der Komperator garnet mehr auf Low 
kippen kann.

Ich glaub, ich hab nen massiven Denkfehler drinne?
Gast #2446709
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Ich habs mal simuliert.

Neuer Versuch:

Ich kann also annehmen, dass der K1.2 am Ausgang ein High Signal hat.
Dann wird über den Widerstand R4, R1, R5 und R6 der Kondensator 
aufgeladen.
Wenn er aufgeladen ist, liefert der K1.2 ein Low Signal, das wiederum 
dafür sorgt, dass der Kondensator C1 über R6, R5, R2 und R3 entladen 
wird?

Dann geht der Ausgang von K1.2 wieder auf High und der Kondensator wird 
wieder geladen?

Die Dreiecksspannung hab ich, da der Kondensator über eine gleichmäßige 
Spannung geladen wird?


Gruß Max
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