Wir suchen zurzeit einen Microcontroller, der analoge Signale einlesen und an ein Sende-Modul weiterleiten kann. Leider haben wir nicht sehr viel Erfahrung was Microntroller Technik betrifft und wissen nicht genau wie wir das realisieren können. In der Suchfunktion haben wir nichts dergleichen gefunden, darum hoffen wir, dass Ihr uns mit dieser Sache weiterhelfen könnt. MFG Karl Uwe
Gast
#2448969
Gast
#2449723
schaut euch mal auf der PICAXE Seite um. Gut für den Einstieg und Analogverarbeitung ist auch kein Problem. http://www.picaxe.com/ KLaus
Gast
#2449837
Karl Uwe schrieb: > Wir suchen zurzeit einen Microcontroller, der analoge Signale einlesen > und an ein Sende-Modul weiterleiten kann. Das kann eigentlich jeder µC mit einem integrierten Analog-Digital-Wandler und einer passenden Schnittstelle/Pins zur Steuerung eines Sendemoduls. Ein Sendemodul wird allerdings nicht reichen, da auf der Gegenseite auch ein passender Empfänger lauschen muß. Für bidirektionale Übertragung bieten sich dann komplette Transceivermodule an.
Gast
#2449872
wie immer der gleiche Fehler am Anfang, -> ihr sucht etwas ohne zu wissen was ihr eigentlich wollt. erste Frage: was für analoge signale -> signalart, messfrequenz, wertebereich, auflösung, anzahl zweite Frage: wie sollen die daten weitergereicht werden -> (Datenformat, Zeitliche Bedingungen, Protokoll, physikalische anbindung). Da ist es irrelevant das es sich im ein Sende-Modul handeln soll. dritte Frage: was soll der Controller denn genau machen? Erst wenn ihr die 3 Fragen beantworten könnt seid ihr eurem Ziel schon einen Schritt näher gekommen. Wenn ihr es nicht beantworten könnt fragt euren Lehrer nach einer genaueren Aufgabenstellung. Dieses "fragen lernen" ist bei einer Entwicklung ein äusserst wichtiger Punkt. Und dann gehts weiter mit Fragen, z.B. muss (jetzt kommt das Sendemodul erst in Betracht) eine angeschlossene Komponente initialisiert/gestartet werden damit das gesamtsystem funktionieren kann? Wenn ja -> wie?
Direkt vom Hersteller: TI und STM haben Kits im Angebot, z. B. http://www.ti.com/tool/ez430-rf2500 bzw. http://www.st.com/internet/evalboard/product/251361.jsp. Vom Integrator: Dresden Elektronik hat atmegas und ARMs auf einem Modul. Allerdings in 1,27mm, also vermutlich nicht geeignet. Verschiedene Hersteller: Was immer geht, sind normale µC mit RFM. Kommt i. d. R. nicht aus einer Hand, ist also schwieriger. Vielleicht das Pollin-Funkboard. Oder so: http://jeelabs.com/products/jeenode Ein ähnlicher Ansatz ginge mit nRF, siehe Beitrag "Daten von 5-6 Meßstellen per Funk übertragen?". IR: Was auch immer geht, ist ein normaler µC mit einer IR-LED. Der Empfänger mit einem TSOP. Wenn man RC-5 wählt, dann hat man mit einer normalen RC-5 TV-Fernbedienung schon mal einen Sender, der funktioniert. Das ist viel wert. Vorteil ist beim Debuggen, dass man hier mit Bordmitteln eines µCs die Signale "roh" aufzeichnen kann. Auch viel wert. Siehe auch IRMP. Das ist vermutlich auch die günstigste Variante. Zudem ohne Löten, und es passt "direkt" auf ein Steckbrett. Ich würde für ein Schulprojekt etwas "aus einer Hand" nehmen, also eher ein Kit wie in der ersten Option. Oder halt ganz "einfach", wie in der letzten.
Gast
#2454588
Hallo Karl Uwe, vielleicht beschreibst du mal eben was und auf welchem Band und welche Anschlüsse euer Mikrocontroller haben soll. Hier die Webseite vom AATIS dort sind einige Bausätze drauf. http://www.aatis.de/content/baus%C3%A4tze/lieferbar/men%C3%BCseite Wenn er dabei ist kein Problem. Wenn ihr etwas spezielles sucht fragt mal beim www.darc.de nach. Im Verlag gibt es noch weiter Mikrocontroller.
xyz schrieb: > bla Mit so viel Fachchinesisch kannst du bei Anfängern natürlich viel Eindruck schinden, aber helfen tust du uns nur bedingt. Ich muss mich noch korrigieren: Der µC soll digitale Signale einlesen und am besten schon ein integriertes Sendemodul besitzen (am besten Bluetooth, da mein Notebook selbiges empfangen kann). Was eventuell noch zu ergänzen ist: Der µC ist Teil unseres Projekts, bei dem wir ein Skateboard mit digitalen Tastern und einem µC versehen werden. Die eingelesenen Signale werden an das Notebook gesendet und dort verarbeitet (Ausgabe des entsprechenden Kunststücks das auf dem Skateboard ausgeführt wurde). Was für spezielle Werte dieser µC haben soll ist für uns uninteressant, solange Bluetooth inbegriffen. Die Programmiersprache ist irrelevant, da das Programm auf dem Notebook nicht sonderlich umfangreich wird und wir uns in diesem Sinne mit Lektüren weiterhelfen werden. Vielen Dank an alle die bisher geantwortet haben, Ihr wart eine große Hilfe! MFG Karl Uwe
Gast
#2458266
Karl Uwe schrieb: > Mit so viel Fachchinesisch kannst du bei Anfängern natürlich viel > Eindruck schinden, aber helfen tust du uns nur bedingt. Er hat schon viel wahres erzählt, dabei aber noch wichtige Fragen vergessen: - Was könnt ihr schon? ->Programmiersprache? ->Elektronikkenntnisse? - Wieviel Zeit habt ihr? Was müsst ihr in dieser Zeit schaffen? Karl Uwe schrieb: > Was für spezielle Werte dieser µC haben soll ist für uns uninteressant, es ist sehr wohl interessant. Der µC muss die Daten so verarbeiten können wie ihr es wollt. Also nochmal Frage 2 von xyz. Karl Uwe schrieb: > Die Programmiersprache ist irrelevant Nicht wenn man die erst lernen muss. Karl Uwe schrieb: > ... Bluetooth ... dazu fällt mir SPP ein
Wie waers damit: http://www.arduino.cc/en/Main/ArduinoBoardBluetooth Ich kenne das Board zwar persoenlich nicht, aber wenn es von der Arduino-IDE unterstuetzt wird, kann man mit der dort eigenen C-artigen-Sprache auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse relativ einfach draufloscoden.
Gast
#2458446
Wie kann man denn mit "digitalen Tastern" ermitteln, welches Kunststück auf dem Skateboard ausgeführt wurde ? Ich denke da eher an Beschleunigunssensoren und eine reichlich komplizierte Software.
Gast
#2458488
Jungs, was Ihr da vorhabt ist alles andere als einfach. Beantwortet mal die Fragen von xyz für euch. Dann werdet Ihr sehen, dass genau diese Fragen zu dem führen, Was Ihr sucht. Digitale Taster sollten Euer Problem nicht lösen können. Wenn ich Kids hier am Busbahnhof so sehe und wie die Ihr Skateboard mit Sprüngen, Schreddern und so über die Treppen, Rampen und Geländer jagen ... Da fällt mir spontan mein Wii Copter und die verbauten 3 Achs Gyro aus dem Nunchuk bzw. dem Motion Plus ein. Damit könntet Ihr dann die Bewegung des Skateboard im Raum auswerten --> Die Daten per SPP über ein BT-222 Bluetoothmodul an euer Notebook und dann da über einen Datenlogger die Bewegungen der 3 Gyro loggen. Nach einer bestimmten Anzahl Daten dann die Kurven der 3 Achsen im Raum mit Referenzdaten aus früheren, bekannten Tricks vergleichen und daraus dann eine statische Auswertung, wie genau die neuen Daten mit den hinterlegten Referenzdaten zusammenpassen. Aus dem Prozentsatz der Übereinstimmung könntet Ihr dann mit einer Datenbank in der die Tricks hinterlegt sind, sagen: O.K. Dass war nun ein Doppeltrippelrittberger mit Fußhoch und Hand am Ohr. (Nur so als Beispiel) Auf dem Controller müsstet Ihr die Gyro (Oder Taster wenn euch da eine Möglichkeit einfällt) auswerten und die Daten aufbereiten um die zu senden. Dafür solltet Ihr C oder Bascom lernen (oder schon können) um die Seite auf dem Board zu behandeln. Auf dem Notebook steht es euch frei, in welcher Sprache Ihr die Sache programmiert. Aber wenn Ihr schon bei C für den Controller im Board seid, dann wäre doch Bloodsched C++ (Die IDE ist kostenlos im Netz zu haben) auf dem Notebook eine Alternative. Der Einfachheit halber würde ich persönlich ein Arduino Board nehmen und ein BT-222 Bluetooth Modul. Da kommen die Daten als serieller Datenstrom über Bluetooth und das Modul ist günstig zu bekommen. Sollte euch die Sache mit Gyro interessieren, dann schaut mal bei Google mit Wii Copter auf die div. Seiten. Da gibt es fertige Bibliotheken für die Auswertung der Gyro aus Motion Plus und Nunchuck. So ... Nun viel Spaß beim Basteln.
Die Berliner Firma Virtenio hat solche Funk-Sensorknoten im Angebot. Soviel wie ich weiß, läuft da Java drauf und das nicht schlecht. Ich selber bin kein Java-Fan, aber ich glaube, solch ein Vorhaben ist recht schnell und einfach realisiert. Es gibt auch ne Menge Beispiele dazu. Ich habe die Leute mal auf einer Messe getroffen und ich war doch recht beeindruckt. Kleine Firma = Mit denen kann man reden. Ein Versuch wäre es wert. Gruß Silvio Vielleicht mache ich nochmal ein Thread zum Thema Java auf Mikrocontroller auf. Da gehen die Meinungen bekanntlich stark auseinander.
Gast
#2468980
Habe mal ein wenig bei Virtenio gestöbert. Kann ich damit ADCs verwenden, um damit die analogen Signale zu sampeln? Funkeinheit ist ja auf den Modulen drauf. Wenn ich dann die analogen Signale digial machen kann, dann kann man das Schulprojekt realisieren denke ich. Was meint ihr?
karli schrieb: > Habe mal ein wenig bei Virtenio gestöbert. Passen die Module ins Budget? Wie hoch ist das überhaupt?
karli schrieb: > Kann ich damit ADCs > verwenden, um damit die analogen Signale zu sampeln? Ich schätze mal schon, da die allermeisten Controller von hause aus mehrere ADC-Eingänge besitzen. Ich Zweifel einfach anrufen und fragen. Wie gesagt, die Leute sind nett und aufgeschlossen. So war jedenfalls mein Messeeindruck. Wenn du Preise hast, kannst du die ruhig mal posten... Grüße Silvio
Gast
#2469617
Karli wrote
>Habe mal ein wenig bei Virtenio gestöbert.
Hm, soweit ich gesehen habe verwendet der Preon32 einen IEEE 802.15.4
Funkchip (@Silvio: danke fuer den interessanten Link).
Weiter oben im Thread war die Rede davon, dass es Bluetooth sein muss,
da es hostseitig im Laptop bereits vorhanden ist.
802.15.4 und BT sind zwei verschiedene Standards, die sich nicht
verstehen.
Gast
#2469635
Es gab mal ein Schul-Projekt, welches die Anfänge für Schüler dokumentiert hat. Siehe: http://home.arcor.de/wosm/AtmegaProjekt/index.htm B.
Gast
#2469638
Es gibt auch ein fertiges Entwicklungsboard von Pollin, welches für Funkmodule vorbereitet ist. Einfach mal mit dem Stichwort AVR bei Pollin suchen. B.
Gast
#2470304
@uracolix Danke für den Hinweis. 802.15.4 ist nicht in einem Laptop drin. Da müsste man dann wohl 2 Module verwenden, also quasi einen Empfänger, der die Daten dann in den Laptop rein bringt. Das ist nun halt die Frage. Die ganze Technik zu verstehen ist nicht gerade einfach. Jede Erleichterung, die wir bekommen können, ist uns recht. C zu programmieren ist nun auch nicht das, was ich am liebsten mache. Wenn ich mir so die Beispiele beim Virtenio Modul ansehen, dann sieht das für mich deutlich leichter aus, als das, was ich sonst so hier im Forum lese. Was meint ihr dazu? Bin ein wenig ratlos.
Weiter oben war ja schon mal die Rede von Arduino mit BT Shield. Mit diesem System bekommst du rasch den Einstieg hin, das System ist auf Anfaenger, Kuenstler und Teletubbies ausgerichtet, entsprechend einfach ist die IDE zu bedienen und die Sprache ist leicht zu lernen (C/C++ aehnlich), siehe auch http://www.arduino.cc/playground/Learning/Tutorial01. Vielleicht kann der XmasMan dir sowas postum unter die Blaufichte legen.
Karl Uwe schrieb: > xyz schrieb: >> bla > > Mit so viel Fachchinesisch kannst du bei Anfängern natürlich viel > Eindruck schinden, aber helfen tust du uns nur bedingt. Das ist ja wohl die absolute Frechheit. Da wird wie immer gefragt ohne sich die geringste Mühe zu machen selbst etwas Hirn zu investieren, der TO bekommt ein Haufen konkrete Infos, Links und weitere Fragen, und statt dass der TO sich bedankt und sich auf den Hintern setzt um die Fragen zu beantworten dann so eine unverschämte Antwort. Lieber Karl Uwe, du bist wohl auch so ein toller Hecht, der seinen Eltern das Weihnachtsgeschenk an den Kopf wirft, nur weil das geschenkte Handy nur ein neuestes Samsung aber kein I-Phone ist. Immerhin bestätigst du gerade eindrucksvoll gängige Klischees über die Jugend von Heute. Viel Erfolg weiterhin, mit Frechheit soll ma ja weit kommen.
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