Pt100 Reihenschaltung

#2458370
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Andrew Taylor schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Zumindest kannst Du dann keine Vierdrahtauswertung mehr machen.
>
> Nonsens.
>
> Kann er genau 4Draht auswerten wie sonst auch - sofern sein Messystem
> das kann.

Wenn er die Reihenschaltung benutzen will, um Mittelwerte zu bekommen
und Leitungen zu sparen geht das nicht. Vierdrahtwiderstände kann man
nicht in Reihe schalten. Wenn er einerseits die 1mA ans Meßobjekt führen
will und dann zwischen den einzelnen PT100 zyklisch umschaltet, geht das
natürlich schon. Um die Eigenerwärmung der Fühler zu verringern,
schaltet man aber eher alle vier Drähte um.
Gruss
Harald
Gast #2458390
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>Ist es möglich mehrere Pt100 Sensoren seriel zu verschalten

Radio Eriwan sagt: Im Prinzip ja.
Man kann ziemlich alles seriell verschalten.

Über die Funktionalität oder den praktischen Nutzen wurde ja nichts 
erfragt.
Gast #2458801
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Die Reihenschaltung ist nicht so abwegig. Man braucht bei 3 Sensoren 
auch keine 12 Leitungen um die einzelnen Sensoren 4-Draht mäßig 
auszuwerten - die Strom Zuführung braucht man nur einmal.

Für die ratiometrische Messung direkt an einem hochauflösenden AD, ist 
die Reihenschaltung durchaus sinnvoll. Man braucht aber wenigstebs 1 
Leitung mehr als oben eingezeichnet.
Gast #2458874
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>Die Reihenschaltung ist nicht so abwegig.

Doch, eigentlich schon, weil die Zuleitungswiderstände der 
PT100-Elemente in der Reihenschaltung die Messung völlig versauen 
können. Mit einer Vier-Leiter-Messung über die gesamte Reihenschaltung 
bekommt man den Fehler ja nur heraus, wenn die drei PT100-Elemente alle 
ganz nahe beieinander angeordnet sind, mit kürzesten 
Verbindungsleitungen.
Gast #2459299
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pti schrieb:
> Mit einer Vier-Leiter-Messung über die gesamte Reihenschaltung
> bekommt man den Fehler ja nur heraus, wenn die drei PT100-Elemente alle
> ganz nahe beieinander angeordnet sind, mit kürzesten
> Verbindungsleitungen.

Und wo läßt du dabei den Widerstand der Verbindungsstellen?
#2459317
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PTx schrieb:
> pti schrieb:
>> Mit einer Vier-Leiter-Messung über die gesamte Reihenschaltung
>> bekommt man den Fehler ja nur heraus, wenn die drei PT100-Elemente alle
>> ganz nahe beieinander angeordnet sind, mit kürzesten
>> Verbindungsleitungen.
>
> Und wo läßt du dabei den Widerstand der Verbindungsstellen?

Naja, 0,4 Ohm entsprechen 1 Grad. Wenn man nur auf 1 Grad genau
messen will, könnte das passen.
Gruss
Harald
Gast #2459441
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>> Mit einer Vier-Leiter-Messung über die gesamte Reihenschaltung
>> bekommt man den Fehler ja nur heraus, wenn die drei PT100-Elemente alle
>> ganz nahe beieinander angeordnet sind, mit kürzesten
>> Verbindungsleitungen.

>Und wo läßt du dabei den Widerstand der Verbindungsstellen?

Ich hatte ja bereits zum Ausdruck gebracht, daß ich diese 
Reihenschaltung unsinnig finde..
Gast #2483823
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>das Interesse habe ich noch nicht verloren. Ich komme einfach bei so
>vielen unterschidlichen Meinungen nicht auf einen Nenner.

Dann erzähl uns doch mal, warum du das überhaupt machen willst und wie 
das ganz konkret aussieht.
Persönliche Seite #2483835
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Natürlich geht eine Vierleitermessung an mehreren in Reihe geschalteten 
Widerständen, undzwar mit der gleichen Genauigkeit, wie bei einem 
einzelnen Widerstand. Nur scheinen die Leiterwiderstände höher, als 
sonst, weil da noch ein PT100 oder so zwischen hängt. Man braucht 
insgesammt 2 Leitungen für die Stromschleife und 2 Leitungen räumlich 
nahe an jedem Widerstand. Letztere gehen an einen Instrumentenverstärker 
oder gleich einen ADC.
Gast #2483848
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>Nur scheinen die Leiterwiderstände höher, als sonst, weil da noch ein
>PT100 oder so zwischen hängt.

Das "oder so" ist doch gerade die Frage! Wir wissen von der konkreten 
Anwendung rein garnichts. Und raten tue ich lieber bei Dalli Dalli...
Gast #2484036
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Moin,

wie lösen wir nun das Problem ... eine Zusammenfassung:

1. Man nehme eine beliebige Anzahl Pt100, die für die Beschaltung mit 
vier Leitern vorgesehen sind, in Reihe. Also wie ganz oben angedacht 
drei.

2. Man nehme eine Konstantstromquelle mit in die Reihenschatung auf. 1mA 
gepulst ist i.O. Eine wirklich konstante ist aber relativ teuer.

3. Die jeweiligen beiden übrigen Drähte führt man nun an eine Multimeter 
mit Messstellenumschalter, bei dem jeweils beide Adern geschaltet 
werden. Die Messung erfolgt zyklisch.

---> bei Vierleiterschaltung sind die Leitungswiderstände im 
Konstantstromkreis schon einmal ziemlich egal.

--> bei einem hinreichend hohen Eingangswiderstand des Multimeters 
(1GOhm) spielen auch die Widestände des zweiten Leitungspaares so gut 
wie gar keine Rolle.


Gruß
Cheffe

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