Gast
#2466111
Hallo, ich hab mal eine grundsätzliche (wahrscheinlich ziemlich doofe, sorry) Verständnisfrage zu Takt und Flipflop-Laufzeit im FPGA. Angenommen, ich habe ein Signal, das mit der steigenden Taktflanke geschrieben und gelesen wird:
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Dann würde ich erwarten, daß - "mySignal" als FlipFlop realisiert wird, - dieses FlipFlop mit der steigende Flanke von CLK getriggert wird, - der Ausgang dieses Flipflop den Eingangswert zum Zeitpunkt "Taktflanke + Gatterlaufzeit" annimmt, - die Gatterlaufzeit des Flipflops wahrscheinlich sehr klein ist. Wenn ich nun dieses Signal mit der gleichen Taktflanke lese, laufe ich dann nicht Gefahr, daß das Einlesen des Flipflop-Ausgangs durch die nachfolgende Logik noch nicht 100%ig abgeschlossen ist, wenn sich der Flipflop-Ausgang aufgrund der aktuellen Taktflanke ändert? Oder ist der Takt (bzw. die Einlese-Zeit) so schnell, daß das sicher ausgeschlossen werden kann? Oder sehe ich da etwas grundsätzlich falsch? (So rein vom Gefühl her hätte ich gedacht, daß es sinnvoller ist z.B. immer nur mit steigenden Takt zu lesen und immer nur mit fallender Flanke zu schreiben.) Danke, Dosmo