Hi,
ich benutze WINAVR
wie managt ihr Eure "release"-Stände beim Programmieren.
ich möchte mir "Meilensteine" merken, bei größeren Veränderungen
wieder zu diesen zurückkehren könne und mehrere Entwicklungsäste
aufmachen können
gibt es empfehlungen ( ausser Dateinamen per Notizblock festhalten :-)
?
Grüße,
Stefan
Ich verwende Subversion, das ist weit verbreitet und scheint sich als
CVS-Nachfolger durchzusetzen. Die Bedienung per Kommandozeile ist sehr
einfach, es gibt aber auch grafische Oberflächen und Plugins für viele
Editoren.
Ich loese das pragmatisch mit zip-Archiven jeweils mit Datum und/oder
Versionsnummer im Dateinamen. Dann bei "Arbeitsbeginn", vor jeder
groesseren Aenderung und am "Feierabend" ein zip-Archiv mit allen
Quellen/makefile etc. erstellen und direkt auf den Server/Wechselmedium
sichern. Dies ist aber spaetestens dann, wenn man nicht alleine an einem
Projekt entwickelt zu simpel und fehleranfaellig. Besser ein
"richtiges" CVS (opencvs, sourcesafe etc.).
Ich kann Dir ebenfalls Subversion empfehlen, welches ich privat wie
beruflich verwende.
Am besten TortoiseSVN, es ist Subversion mit grafischen Einbindung in
Explorer, was die Arbeit unheimlich erleichtert.
Schneller Zugriff auf ältere Versionen, Vergleich der Sourcecodes mit
älteren, uvm. (unbedingt Doku lesen) machen diesen Tool
mit der Zeit unverzichtbar.
Gruss
Adalbert
Hi,
danke, ich habe schon mal einen Blick auf die Doku geworfen - das
scheint genau das zu sein was ich suche - und TortoiseSVN bringt dann
noch ne gui dazu - was will man mehr ;-)
Ich glaube ich Probier das gleich mal heute abend aus.
Grüße
Stefan
b.d.w.:
was ist denn an der Frage off-topic? Im Gegenteil, endlich mal eine
Frage, die eigendlich jeden überhalb des Anfänger-Levels interessieren
sollte und bei der es nicht nur um Hausaufgaben-Betreuung geht ...
Viele Grüße, Stefan
"Besser ein "richtiges" CVS (opencvs, sourcesafe etc.)"
Besser nicht. Die beiden genannten System sind einfach zu alt und mit
schweren methodischen Schwächen behaftet.
Da andere Systeme (wie das genannte Subversion) auch nicht schwerer zu
erlernen sind, lass bloss die Finger von den beiden.
Bei kleinen Sachen fällt das noch nicht auf, aber wenn das mal grösser
wird, dann steht man da und muss vieles von Hand gerade ziehen.
@ Stefan
naja - off topic in so weit, als das es mit gcc eigentlich nicht
wirklich zu tun hat - ausser das man seinen source damit managt ...
.. grins .. Hausaufgabenbetreuung ... ich erinnere mich noch wie ich
vor 20 Jahren mit einem Handbuch zu 6800 Assembler mir versucht habe
das ganze beizubringen - es gibt heute viel zu viel fertig ... die
jugend ist heute gar nicht mehr richtig gezwungen das hirn selbst zu
bemühen ...
Was man damals auf nem 64er oder nem zx 81 alles trixen musste ...
Grüße,
Stefan
Ich lege einfach bei jeder Produktionsversion ein Unterverzeichnis an
und kopiere da sämtliche Sourcetexte und das fertige Hex-File rein.
Zusätzlich zippe ich alles, falls mal doch jemand in diesem
Unterverzeichnis editiert (Das Solaris-Netzwerk gestattet leider kein
Setzen auf Read-Only unter Windows).
Die Unterverzeichnisse benenne ich mit Datum und Versionsnummer, da ist
das Wiederfinden ein Kinderspiel. Zwischenversionen beim Entwickeln
nenne ich V1, V2 usw. und lösche sie dann am Ende.
Ein zusätzliches Readme mit den Unterschieden zur Vorgängerversion
macht die ganze Sache komplett.
Und auch Kundenspezifische Versionen, die nicht mehr weitergeführt
werden, sind kein Problem.
Die Profis bei uns arbeiten mit CVS, aber das taugt nichts.
Es steht zwar alles irgendwo drin, aber es ist unmöglich einen
Versionsstand von einem bestimmten Datum wieder zu erzeugen.
Man kriegt dann nur die Dateien, die an diesem Tag geändert wurden,
aber nicht den Stand sämtlicher anderen Dateien.
Es bestand mal die Notwendigkeit eine Kundenversion wiederherzustellen,
wobei nur noch das Brenndatum des EPROMs bekannt war. Die UNIX-Profis
habens tagelang versucht und mußten aufgeben.
Sie haben dann irgendeine Version genommen und die Anpassungen nochmal
neu geschrieben.
Von CVS kann ich daher nur dringend abraten.
Das Subversion muß ich mir mal ansehen, vielleicht ist das auch was für
unsere Profis.
Peter
> Die Profis bei uns arbeiten mit CVS, aber das taugt nichts.> Es steht zwar alles irgendwo drin, aber es ist unmöglich einen> Versionsstand von einem bestimmten Datum wieder zu erzeugen.
Das hast du schon einmal behauptet, und ich habe dir schon einmal
gesagt dass es falsch ist. Die Option -D tut genau das. Außerdem gibt
es Tags mit denen man bestimmte Versionsstände markieren kann und soll,
wenn man ein Release macht.
Mit deinem Verzeichnis-Verfahren tust du genau das was ein
Versionsmanagement auch macht, nur fehleranfälliger, unübersichtlicher
und langsamer.
Hi,
vielen Dank für dne Tipp mit Subversion udn TortoisSVN - ich benutze
es mittlerweile.
vorallem die Shellintegration von TortoiseSVN ist genial.
Das erspart wirklich das Selbstversioniern - und mann kann schön einen
Komentar "mitabspeichern" damit man hinterher noch weis Welchen
Meilenstein man Erreicht hat ...
Grüße,
Stefan