Labornetzteil -30 bis +30 Volt (2 Ampere)

OP #2479270
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Was das Angebot an Labornetzteilen betrifft bin ich etwas enttäuscht. 
Geschaut habe ich mal bei der Hirschauer Apotheke und bei ELV. Ich suche 
ein Netzteil, das ich von -20 bis +20 Volt stufenlos einstellen kann. 2 
Ampere reichen.

Gedanklich würde ich zwei NF-Verstärker a 30Watt an 4 Ohm nehmen, die in 
Brückenschaltung zusammensetzen, im Eingangsbereich den Kondensator 
rausnehmen und dann mit einem Poti von etwas Minus bis etwas Plus 
durchregeln. Genau 0 Volt zu treffen und die zu halten ist vielleicht 
nicht ganz trivial, aber so schlimm kann es nicht sein. Das ganze in ein 
Gehäuse, ein symmetrisches Netzteil und ein Voltmeter dazu, fertisch.

Habe ich einen Denkfehler?
Gast #2479477
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So etwas gibt es schon, ist nur relativ teuer, weil man es eher selten 
braucht. Ich hab mal 2 so ähnliche Geräte benutzt (mehr Leistung), da 
war dann die Hauptfunktion mehr als Leistungsverstärker fürs Labor - als 
reines Netzteil war aber auch möglich.

Wenn man so etwas bauen will, dann eher 1 Verstärker mit Dualer 
Spannungsversorgung. Zu einem Labornetzteil fehlt dann aber noch ein 
einstellbarer Strom, und die Audioverstärker sind nicht alle so tolerant 
bei einer beliebigen Last. Ein gues Netzteil sollte da besser sein - es 
gibt da aber auch negative ausnahmen.

Mit einfach nur umpolen ist es nicht unbedingt getan, denn gelegentlich 
braucht man auch einen echten 4 Quadranten-betrieb, und nur wenige 
Netzteile sind als als Senke vorgesehen.
Gast #2479507
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Immer dieser Hype um Labornetzteile!

Die meisten Leute brauchen eh nur 3,3V 5,0V, 12,0V, 13,8V

Wann um himmels Willen braucht man mal eine krumme Spannung von 
beispielsweise exakt 28,71V bei 2A?
Gast #2479602
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Nicht zu vergessen ist natürlich die Möglichkeit, die Spannung unter 
Beobachtung des Stromes langsam hoch zu fahren.

Wenn man allerding bedenkt, dass man schon für unter 20 Euronen ein 
halbwegs brauchbares Netzteil bekommt, ist der Hype natürlich manchmal 
etwas übertrieben. Es sei denn, man kauft sich das folgende Netzteil:

http://www.ebay.de/itm/Regelbares-Labornetzgerat-Labornetzteil-30V-5A-/270618961539?pt=Netzger%C3%A4te&hash=item3f0225a683

Da lohnt der Selbstbau dann wieder... ;-}

Prost Neujahr

gk
Gast #2479624
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gk schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 270618961539
>
> Da lohnt der Selbstbau dann wieder... ;-}

das ist jawohl fast schon Betrug UVP 129 und wenn man sich die alten 
Auktionen anschaut alles für ca 80 € wech und dann für 1250 € reinsetzen 
!

so was hatte ich an anderer Stelle aber auch schon gesehen - wundert 
mich eh das man bei ebay innerhalb einer laufenden Auktion den Preis 
nach oben anpassen kann ;-)

guten rutsch

Chris
Gast #2479734
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Daß bei ausverkauften Artikeln der Preis auf utopische Beträge 
hochgesetzt wird, um Kosten für Löschen und Neueinstellen eines Angebots 
auf Ebay zu sparen, sollte aber allgemein bekannt sein. Ist bei Ebay 
zigtausendmal anzutreffen.
#2480998
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Andy G. schrieb:
> Was das Angebot an Labornetzteilen betrifft bin ich etwas enttäuscht.
> Geschaut habe ich mal bei der Hirschauer Apotheke und bei ELV. Ich suche
> ein Netzteil, das ich von -20 bis +20 Volt stufenlos einstellen kann. 2
> Ampere reichen.
>
> Gedanklich würde ich zwei NF-Verstärker a 30Watt an 4 Ohm nehmen, die in
> Brückenschaltung zusammensetzen, im Eingangsbereich den Kondensator
> rausnehmen und dann mit einem Poti von etwas Minus bis etwas Plus
> durchregeln.

ENDLICH mal jemand der ein Labornetzgerät mit den richtigen 
Anforderungen haben will .)

Nun, sowas benötigt man oft, und daher haben Firmen sie Gossen, HP 
Agilent und Kepco so was gebaut.



Da lohnt der Selbstbau fast nicht mehr .-)

Ich selber habe HP und Gossen für sowas im Eisnatz, kann ich Dir 
empfehlen.
Gast #2481282
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> Ich suche ein Netzteil, das ich von -20 bis +20 Volt
> stufenlos einstellen kann. 2 Ampere reichen.

Ein LM675 an +24VC/-24V könnte reichen, Problem wird der
Kühlkörper, 2A@20V schafft der nur bei Wasserkühlung.

Da du aber offenabr sowieso nicht weisst, ob du nun 3A
oder 2A haben willst, ist es vermtulich sowieso nur ein
hingelogene Zahl und 1.2A reicht auch, was dann mit
einem normalen ´Kühlkörper geht.
Gast #2481489
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Hallo,

ich habe mir den Spaß gemacht und telefonisch nachgefragt.

Der Artikel ist fast ausverkauft und der Verkäufer will die letzten 
"zurückhalten".

Weitere Modelle sind "nachbestellt". Wenn sich dann doch eine "NT 
verkaufen lässt, freut sich der Verkäufer".

Also das hätte ich nicht gedacht.


Kein Kommentar schrieb:
> Daß bei ausverkauften Artikeln der Preis auf utopische Beträge
> hochgesetzt wird, um Kosten für Löschen und Neueinstellen eines Angebots
> auf Ebay zu sparen, sollte aber allgemein bekannt sein. Ist bei Ebay
> zigtausendmal anzutreffen.
Gast #2481671
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Nochmal zur Ausgangsfrage.

Die Verwendung eines NF-Verstärkers mag zwar neheliegend sein, aber ein 
NF-Verstärker ist nunmal auf die Verstärkung von 
Wechselsspannungssignalen hin optimiert und zwar an einer definierten 
Last. Der muss an DC nicht unbedingt bei allen Lastfällen stabil sein. 
Durch das Weglassen von Eingangs- und Ausgangskondensator wird da noch 
lange kein DC-Verstärker draus, wenn das schaltungsbedingt überhaupt 
zulässig ist (DC-Schutz am Ausgang, Ruhestromstabilisierung...).

Auch bei der Leistungsangabe wäre ich vorsichtig, selbst wenn die 
Sinusleistung angegeben ist. Und Abführen muss man die Wärme natürch 
auch noch irgendwie. Meistens fehlt auch eine Strombegrenzung.

Trotzdem wäre es interesant zu erfahren, ob das schon mal jemand 
probiert hat und welche Schwierigkeiten es dabei gab.

Anbei mal ein Beispiel wie so etwas als Fertiggerät aussieht:

http://www.amplifier.cd/Test_Equipment/other/Kepco_BOP.html

Gibt es ab und zu, eher selten, mal am Strand.

gk

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