Hallo, kennt jemand ein Linux-Kernel für STM32F4? Geht das überhaupt? Guten Rutsch, Moritz
Nein. Nein. Ein richtiges Linux braucht eine MMU, und die Cortex M-Kerne haben keine. Du musst höher einsteigen. Die Cortex A Reihe ist geeignet. Es gäbe die Möglichkeit, ucLinux zu portieren, was keine MMU braucht. Das geht aber nur mit einem STM32F4 Chip mit externem Speicherinterface (also ein 144- oder 176-Pinner) und externem RAM und Flash. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt genügend kleine RT-Kernels, die für diese Prozessoren besser geeignet sind und dafür keine Unmengen externen Speicher brauchen. fchk
>Ein richtiges Linux braucht eine MMU, und die Cortex M-Kerne haben keine. Du musst höher einsteigen. Die Cortex A Reihe ist geeignet. Falsch, ein Cortex-M4 zb. kann eine MMU haben, mein STM32-F4 hat z.b. eine. (ich schreibe das nur weil mich die Antwort aus dem Konzept gebracht hatte und ich paar Wochen gedacht habe, dass die CPU keine MMU enthält) Und der Rest der Antwort von oben stimme ich zu.
Gast
#2965227
Robert W. schrieb: >>Ein richtiges Linux braucht eine MMU, und die Cortex M-Kerne haben > keine. Du musst höher einsteigen. Die Cortex A Reihe ist geeignet. > > Falsch, ein Cortex-M4 zb. kann eine MMU haben, mein STM32-F4 hat z.b. > eine. > (ich schreibe das nur weil mich die Antwort aus dem Konzept gebracht > hatte und ich paar Wochen gedacht habe, dass die CPU keine MMU enthält) > > Und der Rest der Antwort von oben stimme ich zu. Nein, der STM32F4 hat eine MPU (Memory Protection Unit), keine MMU. Bei einer MPU gibt es keine Speichervirtualisierung.
Gast
#2970084
Mit linux-next wird/ist cortex-m3 vom kernel unterstützt... muss erst schaun ob im aktuellen RC1 die patches schon reingeflossen sind... wenn ja, ist bis auf die fpu alles nutzbar... 73
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