Blutdruckmeßgerät - Drucksensor defekt?

OP #2480811
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kennt sich hier jemand mit Drucksensoren aus? Ich habe hier ein defektes 
Handgelenk-Blutdruckmeßgerät [Sanitas SBM 07] , welches wie folgt defekt 
ist:

Es baut sich beim Einschalten ein gewisser Druck auf (gefühlt in der 
Manschette, und auch laut Display-Anzeige), aber beim "Druck ablassen" 
rennt das Ding häufiger in einen Fehler E1 rein

ich hab jetzt den Drucksensor in Verdacht. Es ist so einer von 
Matsushita :
http://www.datasheetcatalog.net/de/datasheets_pdf/A/D/P/1/ADP1.shtml

Frage an die Experten: Wie wahrscheinlich ist es, daß so ein Drucksensor 
verstirbt? oder werden es eher die vorgeschalteten (Konstantstromquelle) 
oder nachgeschalteten (OpAmps, hier: LM324) Komponenten sein, welche 
hinüber gehen?

PS: Die Batterien sind frisch, daran dürfte es eigentlich nicht liegen 
...
#2481140
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Der Drucksensor wirds kaum sein.

Viel eher sind es die Gummiteile. Diese haben nur wenige Jahre 
Lebensdauer, dann sind sie verhärtet, klebrig oder haben Haarrisse.

So kann z.B. die Steckverbindung Schlauch-Drucksensor undicht geworden 
sein, das Strömgeräusch an dieser Stelle bringt die Auswertung 
durcheinander.
Oder Undichtigkeiten lassen den Druck so schnell absinken, dass die 
Auswerteelektronik nicht mehr mitkommt.
OP #2481187
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Peter R. schrieb:
> Oder Undichtigkeiten lassen den Druck so schnell absinken

hm, das wäre mal eine Idee ... Probleme beim Druck ablassen. Bei einem 
anderen Meßgerät hörte ich deutlich die "Stufen", wenn der Druck 
abgelasen wird. Möglicherweise ist ja das Druck-Ablass-Ventil etwas am 
zicken ...

Noch was: Laut Internet-Recherche werden ja die Strömungsgeräusche 
ausgewertet. Nun hab ich da nix mikrofonartiges entdeckt im Gerät, nur 
die Pumpe, das Ventil und halt den Druck-Sensor. Wird denn da der 
Drucksensor quasi als "Mikrofon" verwendet (Schall ist ja schließlich 
auch nur eine Luftdruck-Änderung) oder wie funktioniert das in den 
Dingern?
Gast #2481280
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> Noch was: Laut Internet-Recherche werden ja die Strömungsgeräusche
> ausgewertet. Nun hab ich da nix mikrofonartiges entdeckt im Gerät, nur
> die Pumpe, das Ventil und halt den Druck-Sensor.

Ohne dass ich genaueres wüsste, aber mich deucht, dass du ein sog.
oszillometrisches Gerät haben könntest, da ist kein Mikrofon drin,
da werden nur die die Druckschwankungen ausgewertet.
Das ist wohl bei den Handgelenk- und neueren Oberarmgeräten Standard.
OP #2484356
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Michael_ schrieb:
> Dann wechsele doch probehalber die Manschette!

naja, diese Meßgeräte sind "Wegwerf-Artikel", welche ca. 30 EUR kosten 
und bei Fehlfunktion normalerweise im Elektro-Schrott landen.

Vermutlich hast du derartige Meßgeräte noch nicht sooo genau gesehen 
oder angeschaut.  Die Druck-Manschette bei diesen Geräten ist immer 
individuell. Ich bezweifele, daß da überhaupt irgend ein Ersatzteil für 
zu bekommen ist (wenn es nicht grade eine dort drin verbaute 
elektronische "Standard-Komponente" ist)

Dein Tip ist also so nützlich wie "Wechsle die Gummi-Andruckrolle bei 
deinem Tintendrucker, wenn das Blatt durchrauscht". Der Drucker kostet 
auch nur 30 EUR, und eine Andruckrolle 40 EUR incl. Fracht.
Gast #2484467
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Man zieht den Schlauch ab und steckt ihn an das andere dran. Fertig!
Ich habe einige Bastelgeräte und wollte eines aktivieren. Aber eine neue 
Manschette kostet einzeln > 12 EUR.
Da ich ins Alter gekommen bin und etwas gegen zu hohen Blutdruck tun 
muß, habe ich dann ein neues für 18 EUR inkl. Versand besorgt. Übrigens 
Oberarm, denn die am Handgelenk sind unbrauchbar.
Du siehst, ich bin vom Fach.
Ich werde mir aber das Innenleben der alten Geräte anschauen, aus 
Interesse.
Was verstehst du unter der Manschette? Bei mir ist es das, was man sich 
um den Arm wickelt.

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