Langdraht vs antennen Koppeln

OP (Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2493091
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Hallo liebe UHF SRD Freunde

Ich stehe vor der Aufgabe in Zürich ein 868 MHz Funksystem für eine 
Autoliftsteuerung zu installieren.
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Mitgeliefert (nicht von mir, sondern hauptauftragnehmerseitig erworben )
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wurde:
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- ein  1 Kanal Empfänger aufrüstbar auf 4 Kanäle
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  http://www.telecoautomation.com/cataloghi_pdf/TvLinkTED/pag85.pdf
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- nebst 8,5 cm Draht Antenne
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- sowie eine L/4 Antenne mit mit 3,5m RG58 (ich habe noch einige Meter
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  RG58 hier)
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-Stück a 20 Handsender
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 http://www.telecoautomation.com/cataloghi_pdf/TvLinkTED/pag23.pdf

Die Herrausforderung:


9 m Schacht mit 2 Untergeschossen Stahlbeton

der Empfang soll in allen Geschossen und der Zufahrt  sowie der 
Aufzugkabine gewährleistet werden.

Der Empfänger kann 40  Channe_Code einlernen.
Das habe ich auf 10 mal #1 & #2, sowie 10 mal #1 & #3  aufgeteilt. Damit 
ist jedoch die Kapazitätsgrenze erreicht, aber ich könnte mit je 10 
Sendern den Lift in die Zufahrt, sowie eines der TG-Geschosse 
rufen/schicken.

Ich fürchte jedoch um die "Ausleuchtung" sowie umdie notwendie Reserve.

1. sind alle verfügbaren Kanäle belegt
2. kann bei verlust eines Handsenders dieser nicht explizit gelöscht 
werden sondern das ganze System muss neu eingelernt werden.

Redundanz schaffen wäre wünschenswert ist aber wahrscheinlich nicht 
kalkuliert.

Deshalb bleibt die Frage: Kann man mit einem Langdraht hier etwas 
"gewinnen", indem man auf die Abstimmung der Antenne verzichtete und 
stattdessen den Empfänger im Schacht montiert und den Langdraht einmal 
durch alle Geschosse zieht?

Ooder lassen sich solche Antennen koppeln? (nicht als Gruppe sondern als 
Einzelantennen)

Zu guter letzt:

Wie realisiere ich den Empfang wenn der Sender im PKW, in der Kabine den 
Lift steuern soll.

Klar ist mir 6 Einkanalempfänger lösen alle Probleme.
(3 in der Kabine und je einer pro geschoss aber das bekomme ich bestimmt 
nicht durch)


Für Tips dankend

Winne
OP (Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2493235
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Danke Jörg,

Ja das klingt plausibel. Mir sind Schlitzstrahler vom See-Radar her 
bekannt. Dies erfordert jedoch einiges an Präzisio und läuft auch eher 
auf wellenlängengekoppelte Gruppenantennen hinaus. Jedenfall nicht 
unerheblich der Aufwand, zumal im Beipakzettel die Kabellänge auf 8m 
begrenzt emfohlen wird.

grübel?

Namate
Moderator Persönliche Seite #2493244
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8 m RG 58 = 16 m richtiges Kabel :-)

Ich würde mit λ/2 langen Schlitzen experimentieren (dafür kannste ja
erst einmal das RG-58 verbasteln), nicht vergessen, den Verkürzungs-
faktor mit einzuberechnen (V = 0,66, wenn ich mich recht erinnere).

Es müsste ja genügen, die Schlitze jeweils in den Etagenbereichen
anzubringen.

Günstig wäre es, wenn du zumindest eine Schätzung des Empfangspegels
irgendwoher bekommen kannst.  Wenn der originale Empfänger das nicht
hergibt (hab' mir das PDF nicht angeguckt), vielleicht kannst du ja
einen passend programmierten RFM12-Modul oder dergleichen an das
Kabel knoten und damit RSSI-Werte ermitteln.
Gast #2493275
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Der richtige Name lautet : Leckwellenkabel  ;)
Hängt in vielen Tunneln an der Decke um Rundunk, aber vor allem 
Mobilfunkabdeckung sicherzustellen. Für 2,45 GHz Wlan gibts das auch, da 
liegt der Lochabstand in der Schirmung so bei ca 10 bis 15mm bei ca 5 mm 
Löchern. Dimensionen ähnlich RG213, aber mit Festmantel. Billigstes 
RG213 mit groben, einlagigem Kupferschirm ist meiner Erinnerung nach 
ähnlich schlecht im Schirmmaß.

Für Dich wäre wahrscheinlich das aus dem GSM Mobilfunkbereich am 
geeignetsten. Hersteller sind RFS oder Andrews.


viel Erfolg

Maik
OP (Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2820810
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Nachtrag


Ich habe dann einfach ca 5 m Schaltdrat 0,5mm zusätzlich am
Antennenfussunkt drangehängt und  seitlich der Kabine herabhängen
gelassen. Schon hatte ich sowohl oberhalb und unterhalb der Kabine
außerhalb des Schachtes, als auch innerhalb der Kabine guten Empfang.

Da die Zahl der der erforderlichen Fernsteuerungen die der möglichen
Code überstieg wurde kurzerhand ein weiterer Empfänger installiert,
dessen Relayausgänge mit denen der ersten Anlage paralegeschaltet 
wurden.

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