Gast
#2495597
Moin, ist meine maximale Reichweitenberechnung unter idealen Bedingungen so korrekt? Annahmen: - Direkte Sichtverbindung zwischen den Antennen - Frequenz ist 868 MHz - Empfindlichkeit des Empfängers: - 100 dBm - Sendeleistung: + 10 dBm - Sende- und Empfangsantenne sind jeweils ein Lambda/2-Dipol mit einem Gewinn von +2,15 dBi Maximal darf die Dämpfung zwischen Sende- und Empfangsantenne 114,3 dB betragen, damit gerade noch etwas ankommt. Freiraumdämpfung: F = (4 pi r * f / c) ^ 2 umgestellt nach Entfernung: r = c * sqrt(F) / 4 pi f Macht mit f = 868 MHz und F = 114,3 dB eine (theoretische) Reichweite von gut 14 Kilometern. Tatsächlich komme ich aber in der Praxis auf bestenfalls zwei oder drei Kilometer, und das bei einer direkten Sichtverbindung von einer erhöhten Bodenstation zu einem Quadrokopter. woran liegt's? Weil ich als elektromagnetische Welle unterwegs Moleküle treffe und diese hin- und herdrehen muss, oder in anderen Worten, weil die Annahme "Vakuum" auf unserem Planeten nicht stimmt? Kann man irgendwie diese Faktoren noch mit einbeziehen, gibt es da Faustformeln?