http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip
Das "Peter-Prinzip" umschreibt das Phänomen, dass in einer Hierarchie
jeder der dort eingebunden ist Gefahr läuft "bis zur Stufe seiner
eigenen Unfähigkeit" aufzusteigen. Ist sozusagen das Gegenteil von
"Schuster bleib bei deinen Leisten".
Prominentes bzw. auffälligstes Beispiel (derzeit) dafür ist unser alle
BP. Einer der im Amt überfordert ist und zur Lachnummer degeneriert.
Andere Beispiele wären Mitarbeiter die "hochgelobt" werden und damit
einen Platz einnehmen, den sie eigentlich nicht ausfüllen können. Oder
Abteilungsleiter, die es nicht schaffen, ein angenehmes Arbeitsklima zu
erzeugen, so dass der ganze Laden in Unproduktivität und gegenseitiges
Ausspielen/Zwist etc. verkommt.
Geleistet, d.h. die Arbeit erbracht, wird also eher von denen, die ihre
"Stufe der Inkompetenz" noch nicht erreicht haben.
Ist der Mensch dem Peter-Prinzip hilflos ausgeliefert bzw. anders
gefragt, ist es gerade die Hierarchie in Firmen, Institutionen,
öffentlichen Ämtern, die dieses Prinzip gradezu virulent in sich trägt?
Wer schützt uns also vor dem Peter-Prinzip? Mehr öffentliche Kontrolle?
Mehr Mitbestimmung?
Nachdenklicher schrieb:> Wer schützt uns also vor dem Peter-Prinzip?
Denk mal über folgendes nach: Was passiert, wenn man die Vollpfosten die
Arbeit machen lässt und die "fähigen" wegbefördert?
Nachdenklicher schrieb:> Wer schützt uns also vor dem Peter-Prinzip?
- Der Beförderungsstau.
- Leute werden nicht selten nach anderen Kriterien als Kompetenz
befördert.
A. K. (prx) schrieb:
>Nachdenklicher schrieb:>> Wer schützt uns also vor dem Peter-Prinzip?> - Der Beförderungsstau.> - Leute werden nicht selten nach anderen Kriterien als Kompetenz> befördert.
Das "Peter-Prinzip" besagt ja nicht, dass die Inkompetenten befördert
werden. Die würde man ja als solches vorher (vielleicht manchmal mit
etwas Glück) noch erkennen (können). Das können vorher also auf der
alten Hierarchiestufe durchaus fähige Leute gewesen sein. Nur heißt das
eben nicht, dass dieselben Menschen dann auch in ihrer neuen, höheren
Position genauso toll sind, bzw. dort können sie völlig fehl am Platz
sein. Wulff wäre für mich so ein Beispiel, an dem das jeder exemplarisch
nachvollziehen kann. Der Begriff "Peter-Prinzip" wurde übrigens in
diesem Zusammenhang gestern öffentlich diskutiert. ;)
Nachdenklicher schrieb:> Das "Peter-Prinzip" besagt ja nicht, dass die Inkompetenten befördert> werden.
Ok, knapper Ansatz zum Mitdenken ist offenbar gescheitert. Muss ich also
doch länger ausholen. ;-)
Wenn die kompetentesten Leute in Positionen befördert werden, in denen
sie sich als inkompetent erweisen, dann sinkt das Gesamtniveau der
Kompetenz. Wenn jedoch inkompetente Leute befördert werden, das ist das
mindestens neutral, mit etwas Glück landen sie sogar an einer Stelle, an
der sie was taugen. Beförderungskriterien wie Vitamin B lassen sich also
auf diese Weise auch als Gegenmittel zum Peter-Prinzip interpetieren.
A. K. (prx) schrieb:
> Wenn jedoch inkompetente Leute befördert werden, das ist das> mindestens neutral, mit etwas Glück landen sie sogar an einer Stelle, an> der sie was taugen.
Nur findet Beförderung ja selten "von unten" gesteuert statt, nämlich
dort wo die Kompetenz meistens noch am ehesten beurteilt werden kann
(durch die Mitarbeiter auf gleicher oder niederer Rangstufe) und welche
Führung wird einen der Führung selber bekanntermaßen "Inkompetenten" auf
wichtige Postitionen befördern? Wird schwerlich als Erfolg zu verkaufen
sein oder es müsste bewusst gelogen werden vor den Mitarbeitern oder der
Öffentlichkeit. So dumm ist der Zuhörer aber in der Regel nun auch
nicht, dasss das niemandem auffällt.
Dass nicht selten nach anderen Kriterien als Kompetenz befördert wird
ist auch klar, aber hier geht es ja um ein Extrem, sprich "völlig fehl
am Platz" und nicht ein bisschen mehr oder weniger kompetent (wer will
feine "Kompetenzunterschiede" auch immer so genau messen? Solche
Beurteilungen im Detail sind schließlich oft auch sehr subjektiv. Erst
das Totalversagen wird dann für alle offensichtlich .. womit mir wieder
das Beispiel Wulff einfällt, an dem man das Phänomen doch gut ausmachen
kann ; andere bekannte Beispiele in oder aus der Wirtschaft gibt es
natürlich auch (mir fällt gerade keines ein)).
Pico Oschi schrieb:> Deswegen hat man auch als alleinig Selbstaendiger eine Chance gegen die> grossen Firmen. Weil man flexibler ist und den Balast nicht mitschleppen> muss.
Sehr richtig.
Dazu kommt noch: üblicherweise macht der Selbstständige dann auch noch
genau das, was er am besten kann.
Chris D.
Chris D. schrieb:> Dazu kommt noch: üblicherweise macht der Selbstständige dann auch noch> genau das, was er am besten kann.
Wobei man freilich mit Selbstständigkeit keineswegs der Inkompetenz
entgeht, man ersetzt nur die Inkompetenz der eigenen Chefs durch die
Inkompetenz der Geschäftspartner. Und wenn man Pech hat, dann stellt man
fest, dass man in der Selbstständigkeit die Position der eigenen
Inkompetenz auch ganz ohne Beförderung erreicht hat ;-). Denn nicht
jeder Techniker tut sich mit den ganzen Verwaltungs- und Finanzkram
leicht, der ihm dann droht.
A. K. schrieb:> Chris D. schrieb:>>> Dazu kommt noch: üblicherweise macht der Selbstständige dann auch noch>> genau das, was er am besten kann.>> Wobei man freilich mit Selbstständigkeit keineswegs der Inkompetenz> entgeht, man ersetzt nur die Inkompetenz der eigenen Chefs durch die> Inkompetenz der Geschäftspartner.
Wobei man da ja durchaus eine Auswahl treffen kann.
Man muss nicht jeden Kunden annehmen :-)
Die Kompetenz unserer Kunden war jedenfalls bisher immer so groß, dass
sie unsere erkannt haben ;-)
> Und wenn man Pech hat, dann stellt man> fest, dass man in der Selbstständigkeit die Position der eigenen> Inkompetenz auch ganz ohne Beförderung erreicht hat ;-).
Hehe - dann bleibt man aber üblicherweise nicht lange selbstständig. Das
regelt dann recht schnell der Markt.
> Denn nicht jeder Techniker tut sich mit den ganzen Verwaltungs- und> Finanzkram leicht, der ihm dann droht.
Natürlich. Aber da kann man sich dann jemanden suchen, der sich damit
auskennt.
Aber Du hast Recht: zur Kompetenz gehört ganz klar auch zu erkennen, wo
man sie eben nicht hat und man besser andere fragt.
Das musste ich wirklich auch erst lernen: man kann nicht alles selbst
machen.
Chris D.
Zum Glück gibts das Internet, wo sich alle auslassen können, die keine
leitende Position oder Verantwortung haben, weil man es ihnen nicht
zutraut.
Typisch... hauptsache meckern... man kann es sich ja leisten, weil man
nie in die Lage versetzt sein muss, es selbst zu machen.
Das sind die gleichen Leuten, die sich aufregen, dass auf der Straße vor
ihrem Haus zu schnell gefahren wird, selber aber durch die nächste
Ortschaft mit 80 Sachen rasen.
1. Der Chef ist immer der Arsch
2. Wenn das Arbeitsklima schlecht ist, ist der Chef dran schuld und
nicht ich selbst, obwohl ich kein Wort mit meinen Kollegen rede.
3. Der Chef ist immer der Arsch
Nachdenklicher schrieb:> Oder> Abteilungsleiter, die es nicht schaffen, ein angenehmes Arbeitsklima zu> erzeugen, so dass der ganze Laden in Unproduktivität und gegenseitiges> Ausspielen/Zwist etc. verkommt.Nachdenklicher schrieb:>> .. 1. Der Chef ist immer der Arsch>> Da hast du wohl was missverstanden. Darum geht es beim "Peter-Prinzip"> nicht.
Ähhh... wie bitte ?
> Ähhh... wie bitte ?
Ähhh ... ja bitte!
Ich hatte ein Beispiel aus dem Forum bemüht, deswegen ist aber noch
lange nicht "der Chef immer der Arsch". Zumal DER Chef auch als der
aufgefasst werden kann, dem der Laden gehört und folglich nicht als
jemand angesehen werden muss, der nach dem "Peter-Prinzip" in der
Hierarchiestufe seinen Zenit erklommen hat, den er selber dann
intellektuell nicht ausfüllen kann. Das betrifft auch öffentliche Ämter,
wie ich am Beispiel von Christian Wulff bereits schrieb.
Du verstehst?! (hoffentlich)
Zuckerle (Gast) schrieb:
> Das "Peter-Prinzip" ist mir nicht bekannt.
War mir bisher auch nicht bekannt. Wurde gestern von Mathias Richling in
Bezug auf Herrn Wulff genannt. ;)
> Dafür kann ich mit dem "Napoleon-Syndrom" etwas mehr anfangen.
:)
Ing schrieb:> Nachdenklicher schrieb:>> Oder>> Abteilungsleiter, die es nicht schaffen, ein angenehmes Arbeitsklima zu>> erzeugen, so dass der ganze Laden in Unproduktivität und gegenseitiges>> Ausspielen/Zwist etc. verkommt.>> Nachdenklicher schrieb:>>> .. 1. Der Chef ist immer der Arsch>>>> Da hast du wohl was missverstanden. Darum geht es beim "Peter-Prinzip">> nicht.>> Ähhh... wie bitte ?
In 99% der Fälle wird das Peter-Prinzip genutzt um zum Ausdruck zu
bringen, dass man einen Vorgesetzten für unfähig hält. Es ist auch immer
sehr leicht über Führung zu reden, wenn das einzige was man
rumkomandiert ein PC ist.
Wie oft ist schon jemand selbstkritisch und sagt:
"Ich werde zu Recht nicht befördert, weil ich die Stufe meiner
Unfähigkeit schon erreicht habe."
Stefan H. (stefan_h16) schrieb:
> Wie oft ist schon jemand selbstkritisch und sagt:> "Ich werde zu Recht nicht befördert, weil ich die Stufe meiner> Unfähigkeit schon erreicht habe."
Es gibt z.B. viele Arbeitnehmer in bestimmten Jobs, die einfach sagen,
"den ganzen Tag hinterm Schreibtisch sitzen (wie mein Chef) ist nichts
für mich". Ist auch eine Form dem Peter-Prinzip zu entgehen ..
Nur mal so als Beispiel. Ein anderes Beispiel hat Chris D. (myfairtux)
genannt.
Nachdenklicher schrieb:> Ist der Mensch dem Peter-Prinzip hilflos ausgeliefert bzw. anders> gefragt, ist es gerade die Hierarchie in Firmen, Institutionen,> öffentlichen Ämtern, die dieses Prinzip gradezu virulent in sich trägt?
Es gibt ja, vom selben Autor, auch das Buch "Peter-Programm" als Hilfe,
wie man es vermeidet, selbst Opfer des Peter-Prinzps zu werden.
Paul Baumann schrieb:> Streite nie mit eine Idioten- er könnte morgen Dein Chef sein.>> MfG Paul
"Versuche Chef zu werden, damit du dich mit Idioten wie Paul, die
Minderwertigkeitskomplexe haben und die eigene soziale Inkompetenz nicht
erkennen, nicht mehr streiten musst."
Ing. schrob:
>"Versuche Chef zu werden, damit du dich mit Idioten wie Paul, die>Minderwertigkeitskomplexe haben und die eigene soziale Inkompetenz nicht>erkennen, nicht mehr streiten musst."
Alle Achtung! Du bist ja ein richtiges Herzchen zum Liebhaben und
Knuddeln....
:-))
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Alle Achtung! Du bist ja ein richtiges Herzchen zum Liebhaben und> Knuddeln....>> :-))> MfG Paul
Oh... Paul wird langsam unsicher...
Von diesem Peter-Prinzip würde ich nicht so viel halten.
Es sind nicht alle Vorgesetzte inkompetent und es heißt nicht dass ein
Schuster kein Chef sein kann: es hängt mehr von der Persönlichkeit ab ob
es einem tatsächlich liegt. Sieht euch die Sprüche von Frau Merkel an:
„Das Gute muss weiter gehen“, „Wachstum ist alles, Wachstum schafft
Arbeitsplätze“. Das kriegt jede Putzfrau hin, die übrigens genau die
gleiche Ausstrahlung wie Merkel hat. Das Beispiel mit Herrn Wulff passt
hier nicht so ganz rein weil Wulffs Misere ganz andere Ursachen hat:
Verkommenheit der Politik, Wulffs korrupter Lebensweg, Merkels Suche
nach „bequemen“ Präsidenten usw.
„Dort oben“ herrscht heute eine stabile Narrenfreiheit, z.B. findet man
anderswo nur selten so viele niedrige Instinkte und Kleinkindkomplexe
wie in der Politik. Ganz zu schweigen von Verantwortung. Es ist auch der
Grund warum viele Chefs heute Narrenfreiheit haben: Arbeitnehmer sind
heute durch Zeitarbeit ersetzbar, Firmen werden finanziell entlastet
usw. Viel Hirn braucht man dafür wirklich nicht wenn man schon eine
funktionierende Firma und einen Marktanteil hat.
Wie gesagt, es ist die Sache der Persönlichkeit, und selbst Wulff könnte
in seinem Interview wesentlich überzeugender wirken wenn er die passende
Person wäre. Das konnte unser Gaz-Gerd doch viel besser: mit Lächeln im
Gesicht und netten Worten hat er den größten Sozialabbau der Geschichte
vollzogen: Agenda 2010.
Hi, Nachdenklicher,
> Das "Peter-Prinzip"...
Lass Dir Deine Kritikfähigkeit nicht vernebeln von Symptomen, die auch
mehrere Ursachen haben können.
Beispielsweise kann er sich im Laufe seiner Karriere viele Feinde
gemacht haben, die ihn nun lähmen.
> Ist der Mensch dem Peter-Prinzip hilflos ausgeliefert
Natürlich nicht. Er kann immer noch die Firma wechseln.
Ciao
Wolfgang Horn
Gästchen schrieb:> Ganz zu schweigen von Verantwortung. Es ist auch der> Grund warum viele Chefs heute Narrenfreiheit haben: Arbeitnehmer sind> heute durch Zeitarbeit ersetzbar, Firmen werden finanziell entlastet> usw. Viel Hirn braucht man dafür wirklich nicht wenn man schon eine> funktionierende Firma und einen Marktanteil hat.
Wie ich schon sagte, es ist unglaublich einfach über Führung zu
schwadronieren wenn man keinerlei Führungsverantwortung hat. Oder bist
du schon selbstständig ?
Stefan H. schrieb:> Gästchen schrieb:>> Ganz zu schweigen von Verantwortung. Es ist auch der>> Grund warum viele Chefs heute Narrenfreiheit haben: Arbeitnehmer sind>> heute durch Zeitarbeit ersetzbar, Firmen werden finanziell entlastet>> usw. Viel Hirn braucht man dafür wirklich nicht wenn man schon eine>> funktionierende Firma und einen Marktanteil hat.>> Wie ich schon sagte, es ist unglaublich einfach über Führung zu> schwadronieren wenn man keinerlei Führungsverantwortung hat. Oder bist> du schon selbstständig ?
Vermutlich nicht.
Nur so ist so etwas
> Viel Hirn braucht man dafür wirklich nicht wenn man schon eine> funktionierende Firma und einen Marktanteil hat.
erklärbar. Oder, wie mein es mein Prof damals im technischen Bereich
formulierte:
"Ein gelöstes Problem ist immer einfach."
Ich denke, jeder kennt diese Leute: "Das hätte ich auch gekonnt. Das ist
nicht schwer. Das ist keine Leistung."
So etwas hörst Du nur von Leuten, die nie selbst etwas zur Marktreife
gebracht haben.
Die anderen wissen, wie schwer es ist.
Chris D.
Manche Leute halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man
totschlagen müsse. Andere sehen in ihm eine Kuh, die man ununterbrochen
melken könne. Nur wenige erkennen in ihm das Pferd, das den Karren
zieht.
Winston Churchill
man sollte vielleicht Unternehmer und Manager unterscheiden lernen.
Wer eine Idee zum Erfolg bringt, und vielleicht auch seine finanzielle
Existenz riskiert, der unterscheidet sich deutlich von dem angestellten
Verwalter, der für kurzfristige Renditesteigerung "Lebensgehälter" derer
erhält, denen er gerade den Bonus gekürzt hat. Nächstes Jahr macht er
das irgendwo anders und wie die aktuelle Firma morgen läuft, mit nicht
mehr ganz so hoch motivierten Leuten, das interessiert ihn nicht.
BTW.: ich arbeite in einer großen Firma, war selbst schon mal
Gründer/Inhaber einer 15-Mann Firma und meinem momentanen obersten Boss
gönne ich sein riessiges Privatvermögen, weil er es erarbeitet hat.
... schrieb:> man sollte vielleicht Unternehmer und Manager unterscheiden lernen.
Natürlich, jeder der halbwegs weiß wovon er spricht macht das auch so.
Ich glaube hier wird die Bedeutung des Peter-Prinzips vermischt mit
Vorbehalten gegen Chefs. Die Kernaussage des PP ist durchaus wahr und
sinnvoll: da Fähigkeit im gegenwärtigen Job meist eine wichtige
Vorraussetzung für die Beförderung ist, diktiert die Wahrscheinlichkeit,
dass die folgende Hierarchiestufe unfähiger besetzt ist. Aus einer
Population von fähigen werden Leute in eine neue Population gegeben, in
der andere Ansprüche herrschen. Logisch, dass sie im Durchschnitt
unfähiger sind. Und da aus dieser Population wieder die (Noch)Fähigen
wegbefördert werden, bleiben in jeder Hierarchiestufe, auch unten, die
Deppen hängen.
Mit ein Problem ist auch, dass man in vielen Firmen eben nur über die
Führungslaufbahn Karriere machen kann. Zwar wird oft behauptet, dass den
Arbeitgebern angeblich auch die Möglichkeit der Fachkarriere wichtig
sei. Aber das ist vielerorts eher noch ein Lippenbekenntnis, als dass es
schon wirklich etabliert wäre.
j. c. schrieb:> Was nicht schlecht ist, denn ein Routingsklave hat eben noch nichtmal> formal die Qualifikation als Führungskraft.
Er muss auch gar keine Leute führen können. Eine Fachkarriere beinhaltet
gerade das ja eben nicht.
>Prominentes bzw. auffälligstes Beispiel (derzeit) dafür ist unser alle>BP. Einer der im Amt überfordert ist und zur Lachnummer degeneriert.
Seh ich nicht so. Das ist nur ein weiterer Fall von Brot und Spiele (für
den Mob).
Er hat sich bei Freunden Geld geliehen? Ja und? Das Thema wurde schon
zwei Wochen in den Medien hochgeschaukelt, bevor man erfahren hat,
wofür. Für sein Haus. Ja und?
Das "Problem" liegt doch woanders. Der Pöbel und auch die Opposition
sind drauf reingefallen und beschäftigt. Alles Ablenkung. Mehr nicht.
Matthias Lipinsky (lippy) schrieb:
>> Prominentes bzw. auffälligstes Beispiel (derzeit) dafür ist unser alle>> BP. Einer der im Amt überfordert ist und zur Lachnummer degeneriert.> Seh ich nicht so. Das ist nur ein weiterer Fall von Brot und Spiele (für> den Mob).
Du meinst der BP würde sich als Ablenker fürs Volk zur Verfügung
stellen? Von was soll das Volk denn abgelenkt werden?
> Er hat sich bei Freunden Geld geliehen? Ja und?
Ja und? Ja und? Ja und wenn man die Öffentlichkeit UND das Parlament
darüber täuscht?
> Das Thema wurde schon> zwei Wochen in den Medien hochgeschaukelt, bevor man erfahren hat,> wofür. Für sein Haus. Ja und?
Ja und? Vielleicht solltest du dich mal mit Ursache und Wirkung in der
Angelegenheit beschäftigen.
> Das "Problem" liegt doch woanders. Der Pöbel und auch die Opposition> sind drauf reingefallen und beschäftigt.
Also doch auf einen Täuscher und Halbwahrheitenerzähler reingefallen?
> Alles Ablenkung. Mehr nicht.
Von was denn? Was ist denn ansonsten so "geheim", dass davon abgelenkt
werden sollte?
Chris D. schrieb
> Ich denke, jeder kennt diese Leute: "Das hätte ich auch gekonnt. Das ist> nicht schwer. Das ist keine Leistung."> So etwas hörst Du nur von Leuten, die nie selbst etwas zur Marktreife> gebracht haben.> Die anderen wissen, wie schwer es ist.
Die Anderen haben auch etwas Anstand und fachlich / menschl. im Kopf,
diese Leute mit nur ihren Sprüchen und Weisheiten verfolgen ganz andere
Ziele.
Sich selbst nur bestens verkaufen, nicht das was sie leisten, oder sich
eher den ganzen Tag im Geschäft etwas leisten.
Wobei das Wort Markreife etwas mit Vorsicht zu genießen wäre. Markt und
Reife verführt sehr schnell zu der Gewissheit, daß viele Produkte am
Markt reifen.
Nachdenklicher schrieb:>> Er hat sich bei Freunden Geld geliehen? Ja und?>> Ja und? Ja und? Ja und wenn man die Öffentlichkeit UND das Parlament> darüber täuscht?
Wenn ich mir mal ein paar Euro von einem Kollegen leihe, wenn ich meinen
Geldbeutel vergessen habe, melde ich das sofort meinem Abgeordneten.
Größere Kredite sowieso.
Ich weiß nicht warum sich die Menschen so über Wulff aufregen.
Den erstens hat er nichts gemacht, was nicht andere Politiker /
Mitmenschen andauerend machen. Hätte doch jeder gerne einen reichen
Freund, der einem gelegentlich ein bisschen aufhilft.
Zweitens ist das Amt des Bundespräsidenten, im Gegensatz zu den USA oder
Frankreich, in Deutschland völlig unbedeutend. Keinerlei politische
Macht ist damit verbunden. Von mir aus können wir dieses Amt von heute
auf morgen aus der Verfassung streichen und mit dem Kanzleramt zum
Bundesministerpräsident zusammenlegen. Wäre auch wieder haufenweise Geld
gespart.
Stefan H. schrieb:> Ich weiß nicht warum sich die Menschen so über Wulff aufregen.
Nicht Die Menschen regen sich auf, sonder diejenigen welchen schon seine
wahl stank. Mich lässt das völlig kalt. trotzdem ist er schon jetzt
töter als KTG.
> Den erstens hat er nichts gemacht, was nicht andere Politiker /> Mitmenschen andauerend machen. Hätte doch jeder gerne einen reichen> Freund, der einem gelegentlich ein bisschen aufhilft.
Richtig, aber es wird Bestechlichkeit und Vetternwirtschaft im früheren
Amt des Ministerpräsidenten unterstellt, was auch keiner weiter verfolgt
hätte wäre da nicht die Merkel als die jennige welche ihn ins Amt boxte
und welcher man mit seiner Demontage politischschaden kann in dem Man
ihr Umfeld entblöst als das was es ist, ein korrupter Haufen
Das sind ihre Gegner innerhalb und außerhalb der Unionsparteien zwar zu
großen teilen auch, besonders jene welche gerade rumkrakehlen, aber sie
kommen an die fette löwin nicht anders herran als ihre Vasallen und
Günstlinge zu demontieren
> Zweitens ist das Amt des Bundespräsidenten, im Gegensatz zu den USA oder> Frankreich, in Deutschland völlig unbedeutend.
Eben nicht es wurde mit Aabsicht diese Amt ohne politische Macht, aber
mit der macht der Moralischen Instanz installiert, um die politischen
Machthaber moralisch zu kontrollieren, hier hat es die Merkel verstanden
den Bock zum Gärtner zu machen.
Und das wollen ihr Gegner beweisen, in dem sie ihn als Lügner und
Hanswurst vorführen. KTG war die Generalprobe dafür. In diesen Kreisen
kennt man sich gut und weiss wer was auf dem Kerbholz hat. Nur ist man
sich im Regelfall einig es dem gemeinsamen Interessen unterzuordnen.
Nun hat aber die Merkel in letzter Zeit in ihrer Selbstherrlichkeit als
Emporkömmling aus dem Pöbel einigen Altmächtigen (Grauen Eminenzen) beim
Walzer heftigst den Elefanten gegeben. Und nun versuchen diese sie in
ihre Schranken zu weisen, oder sie los zu werden. Dazu verdrischt man
zunächst mal die Prügelknaben, bevor man den Prinzen, welcher sich für
den Kaiser hält meuchelt.
> Keinerlei politische> Macht ist damit verbunden. Von mir aus können wir dieses Amt von heute> auf morgen aus der Verfassung streichen und mit dem Kanzleramt zum> Bundesministerpräsident zusammenlegen. Wäre auch wieder haufenweise Geld> gespart.
... Und man hätte die Zustände der Weimarer Republik zurück. So blöd
sind nicht mal jene, welche auf dem Bauern-Opfer rumdreschen.
Namaste
Bei Wulff geht es doch schon lange nicht mehr darum, dass er sich von
Freunden Geld geliehen hat! Es geht darum, dass der BP folgende Dinge
getan hat:
-Geld nicht von irgendwelchen Freunden genommen, sondern welchen, denen
er behilflich sein kann. Reiche Unternehmer.
-Das Geschäft gezielt verheimlicht hat (über die Frau, die selbst mehr
oder weniger mittellos in die Ehe mit Geerkens gekommen sein soll)
-Das Parlament bewusst in die Irre geführt hat
-Von einer Bank, der er direkt zuvor einen gigantischen Verlust erspart
hat, einen extrem günstigen Kredit bekommen hat, den so niemand (schon
gar nicht ein Politiker mit seinem volatilen Anstellungsverhältnis)
bekommen hätte
-Wieder die Medien und die Öffentlichkeit täuschen wollte
-Mehrmals (!) versucht hat die Pressefreiheit einzuschränken, weil er
doch der BP sei.
-Aufklärung versprochen hat, um Mitleid gewinselt hat um nachher wieder
die Öffentlichkeit zu verarschen.
-Ein Businessupgrade wohl in seiner politischen Funktion bekommen hat,
und jetzt schon wieder mit faktisch unmöglichen Erklärungsversuchen das
Volk verarscht.
Wie bitte, kann jemand, der das moralische Gewissen der Nation
verkörpern und die Einhaltung guter politischer Praxis sichern soll,
unter diesen Umständen im Amt bleiben?
Klarer Fall vom Peterprinzip! Als Ministerpräsident schön im Klüngel
gesuhlt und dann auf eine Stelle befördert worden, für die das tödlich
war. q.e.d.
Winfried J. schrieb:> Eben nicht es wurde mit Aabsicht diese Amt ohne politische Macht, aber> mit der macht der Moralischen Instanz installiert, um die politischen> Machthaber moralisch zu kontrollieren
Kontrollieren würde ich das nicht nennen. Es ist die Erkenntnis
insbesondere aus den europäischen Monarchien, dass die Trennung in ein
überparteiliches repräsentatives Amt und ein separate Regierung sehr
sinnvoll ist.
Des Posten des Regierungschefs zieht unvermeidlich viel Gegnerschaft auf
sich, da mit diesem Amt konkrete Entscheidungen verbunden sind, die
nicht zu jedermanns Geschmack ausfallen können und die mehr oder weniger
entsprechend Parteilinien verlaufen.
Dieses Amt gleichzeitig auch mit der formalen Repräsentation des Staates
nach innen und aussen zu verknüpfen sorgt unweigerlich für einen
Zielkonflikt. Bürger wie Abgeordnete müssen dann gleichzeitig dieses Amt
einerseits als gemeinsame Staatsvertretung und andererseits als
verhassten Gegner betrachten, was nicht gut zusammengeht. In den USA
lässt sich das gut erkennen.
Daher halte ich auch die bei Problemen immer wieder mal aufkommende
Diskussion über die Abschaffung nicht für sinnvoll.
Stefan H. schrieb:> Wie ich schon sagte, es ist unglaublich einfach über Führung zu> schwadronieren wenn man keinerlei Führungsverantwortung hat. Oder bist> du schon selbstständig ?
Wie kommst du darauf dass ich keine Führungsverantwortung habe?
Musst du selbst ein Politiker werden um Politiker wie Guttenberg oder
Berlusconi zu verurteilen? Hier hat niemand geschrieben dass es in
Chefetagen einfach ist zu arbeiten. Andererseits werden viele nach oben
versetzt weil sie eben selbst nicht arbeiten können sondern nur noch
leiten und kontrollieren. Heute werden "dort oben" zu viele Fehler
toleriert.
Jetzt mal ein Beispiel aus dem realen Leben:
Ein Ingenieur/Entwickler (Elektro) muss können:
Höhere Mathematik, Physik, Mechanik, wissenschaftliches Vorgehen,
schnelles Verständnis der Systeme, schnelles Auffassungsvermögen, viele
unterschiedliche komplexe Tools bedienen und konfigurieren können,
Überblick über viele Bauteile haben, Kenntnisse in Schaltungstechnik,
Fremdsprachenkenntnisse, muss komplexe technische Probleme für
Außenstehende verständlich darstellen können,
Sein Abteilungsleiter:
Überblick über Projekte und Termine, Outlook und MS Projekt.
Machbarkeit der Projekte (kommt mit Berufserfahrung)
Gewisse menschliche Führungseigenschaften (kommt auch mit mehr
Erfahrung)
Mehr aber nicht. Kommunikation in der Chefetage.
Sein Bereichsleiter:
Überblick über Projekte und Finanzen.
Planung der Kosten und des Personalbedarfs.
Kommunikation auf Führungsebene, Vorschläge zur Kostenoptimierung.
Je weiter man geht desto mehr nimmt das tatsächliche Können ab und die
Arbeit wird mehr zum Geschwätz. Der beste Beispiel ist Wulff und
Guttenberg.
a.k.
nun da befinden wir uns in keinerlei Widerspruch,
vielleicht verstehen wir ja unter Kontrolle zwei verschiedene
Begrifflichkeiten, ich meinte die schwächere im Sinne von beobachten und
reklamieren von Unstimmigkeiten,
nicht die im Sinne von Durchsetzung der eigenen Anschaungen, denn das
bedeutete direkte politische Macht auszuüben.
Namaste
Stefan H. schrieb:> Ich weiß nicht warum sich die Menschen so über Wulff aufregen.> Den erstens hat er nichts gemacht, was nicht andere Politiker /> Mitmenschen andauerend machen. Hätte doch jeder gerne einen reichen> Freund, der einem gelegentlich ein bisschen aufhilft.> Zweitens ist das Amt des Bundespräsidenten, im Gegensatz zu den USA oder> Frankreich, in Deutschland völlig unbedeutend. Keinerlei politische> Macht ist damit verbunden. Von mir aus können wir dieses Amt von heute> auf morgen aus der Verfassung streichen und mit dem Kanzleramt zum> Bundesministerpräsident zusammenlegen. Wäre auch wieder haufenweise Geld> gespart.
Ich finde es einfach schockierend: du hast wohl gar nichts verstanden.
Erstens, was heißt er hat nichts gemacht was Andere nicht machen?
Wieviele Anzeiten gegen Wulff willst du noch tolerieren? Wieviele
Kriminelle im Bundestag sind für die in Ordnung? 10% 40% Selbst wenn es
Andere machen, sehe ich hier keinen Grund es zu akzeptieren; schließlich
soll "das da" unsere moralische Instanz sein, oder hast du das
vergessen?
Wenn jemand dem Anderen Geld gibt, so etwartet er dafür einen
Gegenleistung, oder glaubst du ersthaft Maschmeyer macht es aus Spaß?
Zweitens, das Amt des Bundespräsidenten ist nicht ganz ohne Bedeutung.
Der Bundespräsident könnte einfach seine Unterschrift zu einem Gesetz
verweigern. Weil Köhler als Präsident schon zu oft für Merkel zu
unbequem war, hat sich Merkel ihren Präsidenten "selbst gewählt", der
wohl alles unterschreibt, ganz egal um welche Schweinereien es sich
handelt.
Merkel ist übrigens dafür gekannt verfassungsfeindliche Gesetze
rauszubringen.
Gästchen schrieb:> Ich finde es einfach schockierend: du hast wohl gar nichts verstanden.> Erstens, was heißt er hat nichts gemacht was Andere nicht machen?> Wieviele Anzeiten gegen Wulff willst du noch tolerieren? Wieviele> Kriminelle im Bundestag sind für die in Ordnung? 10% 40% Selbst wenn es> Andere machen, sehe ich hier keinen Grund es zu akzeptieren; schließlich> soll "das da" unsere moralische Instanz sein, oder hast du das> vergessen?> Wenn jemand dem Anderen Geld gibt, so etwartet er dafür einen> Gegenleistung, oder glaubst du ersthaft Maschmeyer macht es aus Spaß?
Ich habe meine These wohl zu plakativ dargelegt, aber es gibt keinen
Grund sich so aufzuregen.
Ich halte auch unsere Politiker nicht für die kompetentesten und
ehrlichsten, aber vieles was zur Causa Wulff verbreitet wird, ist vorher
durch die "Bild" gelaufen. Und deren Einstellung zu Wahrheit ist auch
hinlänglich bekannt.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2499443:
>> Gästchen schrieb:>> Bist ein Dummschwätzer! Was ist den dem Wulf vorzwerfen, das er bei> einem Freund kostenlos übernachtet hat? Mann, langsam reicht es aber.
Wenn es alles ist was du vorzutragen hast, hast du dich gerade zu einem
Troll degradiert, was für dich wahrscheinlich nichts Neues ist, was?
Wenn du keine Fähigkeit besitzt zu erkennen welche Gefahr Wulffs
Korruption für uns und die Politik in D darstellt, und welche
Bedeutung/Aufgaben ein Bundespräsident als moralische Instanz hat, dann
steht dir erst nicht zu die Anderen als Dummschwätzer zu bezeichnen.
Die Latte ist für dich zu hoch, Zuckerle, lass es.
Stefan H. schrieb:> Ich habe meine These wohl zu plakativ dargelegt, aber es gibt keinen> Grund sich so aufzuregen.> Ich halte auch unsere Politiker nicht für die kompetentesten und> ehrlichsten, aber vieles was zur Causa Wulff verbreitet wird, ist vorher> durch die "Bild" gelaufen. Und deren Einstellung zu Wahrheit ist auch> hinlänglich bekannt.
Nun, wenn hier schon Anwälte eingeschaltet sind und eine Aufnahme auf
dem Anrufbeantworter gibt die Wulff nicht veröffentlichen will, und wenn
Wulff schon mehrfach öffentliche im TV gelogen hat, brauchen wir nicht
zu diskutieren wer hier der Lügner ist.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2499594:
> Redest mal wieder geistige Gülle !>> Weist du wie oft bei mir Anwälte eingeschaltet waren. Da hatten ganze> Kanzleien Vollbeschäftigung. Und gelogen wurde da, da ist dir das Blech> weggeflogen!
Die tägliche Suche des Zuckerle nach geistiger Überlegenheit... eines
muss man ihm lassen... er hat immer neue Geschichten und Sprüche auf
Lager. Dazu braucht man halt die Zeit eines Arbeitslosen. Ich find es
gut, da hab ich in meinen Pausen immer was zum schmunzeln.
P.S. Es war lange keine Story mehr vom Porsche und einem Knastaufenthalt
dabei. Wie wäre es, wenn du da mal wieder was bringst, vielleicht eine
Kombination aus beidem ? Bei deiner Intelligenz gepaart mit
unglaublicher Kreativität, Erfahrung und der Freizeit eines Arbeitslosen
sollte das doch kein Problem sein.
Danke. Schönes WE. Freue mich schon auf die Frühstückspause am Montag.
Entäusch mich nicht, Zuckerle !!!!!
Gästchen schrieb:> Hier hat niemand geschrieben dass es in Chefetagen einfach ist zu> arbeiten.
Eher schlimmer. Du hast behauptet, dass man im Prinzip jeden Idioten
dorthin setzen kann ("braucht kein Hirn").
Dem ist natürlich nicht so.
> Jetzt mal ein Beispiel aus dem realen Leben:>> Ein Ingenieur/Entwickler (Elektro) muss können:> Höhere Mathematik, Physik, Mechanik, wissenschaftliches Vorgehen,> schnelles Verständnis der Systeme, schnelles Auffassungsvermögen, viele> unterschiedliche komplexe Tools bedienen und konfigurieren können,> Überblick über viele Bauteile haben, Kenntnisse in Schaltungstechnik,
Soweit ok
> Fremdsprachenkenntnisse
Naja.
> muss komplexe technische Probleme für> Außenstehende verständlich darstellen können,
Der war gut - genau das können die allerwenigsten.
Aber das ist auch nicht ihr Job.
> Sein Abteilungsleiter:> Überblick über Projekte und Termine, Outlook und MS Projekt.> Machbarkeit der Projekte (kommt mit Berufserfahrung)> Gewisse menschliche Führungseigenschaften (kommt auch mit mehr> Erfahrung)
Und vom Talent. Organisieren und führen muss man können - so etwas kann
man nur sehr begrenzt lernen.
> Mehr aber nicht.
Siehst Du, genau das bestätigt, dass Du nie auf so einem Posten warst.
Nur weil da nicht acht Zeilen an Fähigkeiten stehen, heisst das nicht,
dass sein Job leichter oder weniger anspruchsvoll ist.
Wer das nämlich mal gemacht hat, der weiss, dass dieses für ein
Unternehmen wichtiger ist als das technische Wissen. Ich musste das auch
erst lernen, aber es ist exakt so:
Ein erfolgreicher Unternehmer ist ein guter Kaufmann und Organisator,
viel weniger ein technisch Versierter.
> Je weiter man geht desto mehr nimmt das tatsächliche Können ab
Es wird nur anderes, für ein Unternehmen mindestens ebenso wichtiges
Können gefordert.
> und die Arbeit wird mehr zum Geschwätz.
Das hat mit Geschwätz nichts zu tun. Man muss kommunizieren können - und
zwar auf Augenhöhe der Kunden.
Können die wenigsten Ingenieure bzw. MINT-Studenten.
(was in Ordnung ist, wenn man gerne Entwickler ist)
Mittlerweile nervt mich gerade aus dem MINT-Bereich dieses "Wir sind die
Besten, haben das härteste Studium - und alle, deren Arbeit wir nicht
verstehen und nie gemacht haben, können nix."
Und Ihr wollt mit dieser Einstellung von anderen ernst genommen
werden?
Ihr macht Euch so nur lächerlich.
Chris D. (selbst Dipl.-Inf.)
Elektroniker schrieb:> Wobei das Wort Markreife etwas mit Vorsicht zu genießen wäre. Markt und> Reife verführt sehr schnell zu der Gewissheit, daß viele Produkte am> Markt reifen.
Das kommt ganz auf das Unternehmen an :-)
Hier verlassen nur Produkte das Haus, wenn Sie ausgereift sind.
Deswegen nennen wir auch nie fixe Termine, an denen diese verfügbar
sind.
Das nimmt uns den Druck und den Kunden die Enttäuschung.
Wir haben dieses Vorgehen bisher nie bereut - und unsere Kunden wissen
mittlerweile sehr genau, warum sie zu uns kommen.
Chris D.
Chris D. schrieb:> Eher schlimmer. Du hast behauptet, dass man im Prinzip jeden Idioten> dorthin setzen kann ("braucht kein Hirn").>> Dem ist natürlich nicht so.
Wie verträgt sich das mit der Aussage eines sehr erfolgreichen
Investors?
"Ich investiere nur in Firmen die Notfalls auch von einem Volldioten
geleitet werden können. Weil genau das wird eines Tages passieren"
(W. Buffet)
;-)
Hallo Nachdenklicher,
ich will nochmal aus eigentliche Thema zurueckkommen:
> Das "Peter-Prinzip" umschreibt das Phänomen, dass in einer Hierarchie> jeder der dort eingebunden ist Gefahr läuft "bis zur Stufe seiner> eigenen Unfähigkeit" aufzusteigen. Ist sozusagen das Gegenteil von> "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Es gibt auch das "triple-r"-Prinzip, uber das wenig geschrieben wird
(ich kenne nur das Buch "Manipulieren, aber richtig!" dazu). Teilweise
decken sich die ANgaben, teilweise widersprechen sie sich mit dem
Peter-Prinzip.
Peter-Prinzip:
„Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter
besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“
Triple-R:
„Nach einer gewissen Zeit wird jede leitende Position von einem
Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“
Peter-Prinzip:
„Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der
Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“
Triple-R:
„Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die kompetent sind"
-----------------------
> Prominentes bzw. auffälligstes Beispiel (derzeit) dafür ist unser alle> BP. Einer der im Amt überfordert ist und zur Lachnummer degeneriert.
Das entspricht dem Triple-R ebenfalls.
> Andere Beispiele wären Mitarbeiter die "hochgelobt" werden und damit> einen Platz einnehmen, den sie eigentlich nicht ausfüllen können. Oder> Abteilungsleiter, die es nicht schaffen, ein angenehmes Arbeitsklima zu> erzeugen, so dass der ganze Laden in Unproduktivität und gegenseitiges> Ausspielen/Zwist etc. verkommt.
Aber die Frage ist eben, WER wird hochgelobt?
NICHT wer seine Arbeit gut macht. Den laesst man dort, wo er ist
(zweiter Triple-R-Lehrsatz)
Das o.a. Buch zieht die Konsequenz: Wenn Du nach oben willst, mache
Deine Arbeit NICHT gut, sonst bleibst Du wo Du bist!
> Ist der Mensch dem Peter-Prinzip hilflos ausgeliefert bzw. anders> gefragt, ist es gerade die Hierarchie in Firmen, Institutionen,> öffentlichen Ämtern, die dieses Prinzip gradezu virulent in sich trägt?
Wie Du siehs, ist das Peter-P. ebenso wie das 3r-P. ein Versuch der
Erklaerung von Beobachtungen.
Die Frage nach dem "Ausgeliefertsein" stellt sich ebensowenig wie zu
fragen, ob man der Gravitation ausgeliefert ist. Sie ist lediglich eine
Beschreibung eines (hier physikalischen) Phaenomens was urspruenglich
beobachtet wurde..... ;-)
> Wer schützt uns also vor dem Peter-Prinzip? Mehr öffentliche Kontrolle?> Mehr Mitbestimmung?
Schuetzen kann sich niemand davor.
DU musst wissen, was du tust. Beobachten der Vorgaenge in Deinem
Betrieb/Deinem Amt und agieren statt reagieren ist angesagt.
Gruss
Michael
> Das "Peter-Prinzip" umschreibt das Phänomen, dass in einer Hierarchie> jeder der dort eingebunden ist Gefahr läuft "bis zur Stufe seiner> eigenen Unfähigkeit" aufzusteigen. Ist sozusagen das Gegenteil von> "Schuster bleib bei deinen Leisten".
Um das Triple-R-Prinzip zusammenzufassen koennte man es so ausdruecken:
Je hoeher die Hierarchiestufe, umso geringer die Kompetenz!
Und das passt doch prima auf Deine Beispiele, oder?
Gruss
Michael
Zuckerle schrieb im Beitrag #2499594:
> Redest mal wieder geistige Gülle !> Weist du wie oft bei mir Anwälte eingeschaltet waren.
Zu einem angemessenen Verhalten im Forum gehört es auch sich mit
Dummköpfen und geistig ausgehöhlten Trollen nicht abzugeben, denn wenn
man es zu oft macht, wird man früher oder später auch als Dummkopf
angesehen.
Es heißt ja nicht umsonst: "Dont feed the trolls".
Daher wünsche ich Dir, lieber Zuckerle, schnelle Genesung.
Und Tschüß.
Stefan H. (stefan_h16) schrieb:
> Wenn ich mir mal ein paar Euro von einem Kollegen leihe, wenn ich meinen> Geldbeutel vergessen habe, melde ich das sofort meinem Abgeordneten.> Größere Kredite sowieso.
Ich weiß nicht was so eine Aussage mit der Sachlage um Wulff zu tun hat,
außer, dass Wulff im Gespräch mit Bettina Schausten der Öffentlichkeit
verkaufen wollte, dass 500.000 Euro sich von "Freunden" zu leiden so
ziemlich das Normalste ist im Staate Deutschland, was man sich
vorstellen kann. So kann man auch seine Staatsbürger und Mitmenschen
verarschen.
> Ich weiß nicht warum sich die Menschen so über Wulff aufregen.
Ich weiß es schon. ;)
> Den erstens hat er nichts gemacht, was nicht andere Politiker /> Mitmenschen andauerend machen.
Woher weißt du das eigentlich? Weil alle die diesen Staat verachten
(übrigens gerade teile der Eliten) dies so sehen? Ich halte das für
nicht zutreffend.
> Hätte doch jeder gerne einen reichen> Freund, der einem gelegentlich ein bisschen aufhilft.
Aber nicht im Amt eines Bundespräsidenten. Du vergisst anscheinend, dass
so ein Amt nicht dafür geschaffen wurde und ist, sich in Vorteilsannahme
zu verfangen oder den auch nur den Anschein darüber zu wecken.
> Zweitens ist das Amt des Bundespräsidenten, im Gegensatz zu den USA oder> Frankreich, in Deutschland völlig unbedeutend.
Da irrst du dich. Dem Amt wurde lediglich nach den Erfahrungen der
Weimarar Zeit die Macht entzogen, welche dem Kanzleramt gleichzeitig
zuteil wurde. Der Bundespräsident kann dennoch beispielsweise Gesetze
blockieren und auch den Bundestag auflösen.
> Keinerlei politische> Macht ist damit verbunden.
Es hat die "Macht" des Wortes. Das ist in einer Demokratie mit freien
Medien (Zeitung, Rundfunk, Fernsehen) durchaus sehr viel und er
repräsentiert unser Land nach außen. Eine "Witzfigur" in so einem Amt
macht sich da nicht gut.
> Von mir aus können wir dieses Amt von heute> auf morgen aus der Verfassung streichen und mit dem Kanzleramt zum> Bundesministerpräsident zusammenlegen. Wäre auch wieder haufenweise Geld> gespart.
Geld sparen lässt sich auf viel einfachere Weise. Schau mal was Herr
Niebel entgegen seiner ursprünglichen Aussage den Staat zu verschlanken
für neue Ämter (Ämter für die FDP-Freunde) ins Leben gerufen hat. Davon
könnte man das Bundespräsidialamt gut ernähren.
Davon abgesehen, auch noch alle Staatsempfänge der Kanzlerin aufzubürden
wird wohl kaum funktionieren, ohne dass sich die Frau mal irgendwann
einem Burnout wegholt. Merkel ist doch gleichzeitig der gefühlte
Außenminister. Noch mehr geht wohl nicht.
Unglaublich:
Null Textverständnis, aber über die große Politik referieren.
Das Peter-Prinzip besagt NICHT das nur inkompetente Mitarbeiter
befördert werden. Es werden die befördert die ihren Job gut machen. Wenn
sie dann mit den neuen Aufgaben überfordert sind, geht es nicht mehr
weiter nach oben.
Beispiel:
Gruppenleiter in der Entwicklung wird der der als Entwickler gute Arbeit
geleistet hat. Wenn er auch dort gute Ergebnisse abliefert, geht es
vielleicht weiter hoch und wenn nicht bleibt er dort wo er ist.
Es heißt also nicht, dass auf jeder Ebene zu jeder Zeit nur unfähige
Menschen sitzen.
Hi, Winfried (J. schrieb:)
> Öhm, um vom Regen in die Traufe zu gelangen?
Selbstverständlich!
Wenn Dir Deine Situation nicht gefällt, dann tue selber etwas!
Denn wer wartet, der erlebt eher eine Verschlechterung.
Ciao
Wolfgang Horn
Winfried J. schrieb:> @ chris> was produziert ihr?
Wenn Du uns meinst:
Zur Zeit hauptsächlich Prozessstraßensteuerungen und Sensoren für die
chemische Industrie (unseren Präzisionsdurchflussmesser hatte ich ja
schonmal angesprochen).
Wir produzieren aber auch einfachere (überwiegend elektronische) Sachen,
meist Kleinserien für spezielle Probleme (Konzentrationsbestimmer,
Geräte für Blinde usw.)
Unsere Forschung läuft im Bereich der Mikroreaktoren und Energiesysteme.
Interessiert mich halt :-)
Schönes Restwochenende!
Chris D.
Wolfgang Horn schrieb:> Hi, Winfried (J. schrieb:)
>>> Öhm, um vom Regen in die Traufe zu gelangen?> Selbstverständlich!> Wenn Dir Deine Situation nicht gefällt, dann tue selber etwas!> Denn wer wartet, der erlebt eher eine Verschlechterung.>> Ciao> Wolfgang Horn
längst erledigt: Selbständig in Austria
@ chris,
Danke, hört sich sehr interessant an.
Namaste
bac to topic
Nun ist es so weit Wulf wird jetzt offiziell im Presseklub als
zunehmende Belastung für M. diskutiert. Und sie erklärt gestern das sie
bereit ist zu sagen dass sie ihn sehr schätze. Besser kann man in
diplomatischer Weise seine Entäuschung nicht ausdrücken. Und das sie
erst mal durch's Jahr kommen wolle. Sie muß jetzt also schon auf Zeit
spielem.
Der Mann hat den Posten seiner grösten Inkompetenz sicher erreicht. Mehr
"Schaden" vermag er nicht mehr anszurichten, wenn man das so sehen will,
egal wie sehr er am Sessel klebt. Den Koch hat er bereits in den
Schatten gestellt. Ab nach Brüssel damit.
Namaste
Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) schrieb:
> Nun ist es so weit Wulf wird jetzt offiziell im Presseklub als> zunehmende Belastung für M. diskutiert. Und sie erklärt gestern das sie> bereit ist zu sagen dass sie ihn sehr schätze. Besser kann man in> diplomatischer Weise seine Entäuschung nicht ausdrücken. Und das sie> erst mal durch's Jahr kommen wolle. Sie muß jetzt also schon auf Zeit> spielem.
Habe den Presseclub gesehen fand die Kommentare von Frau Pohl und Günter
Bannas völlig zutreffend (die anderen auch). Im Gegensatz dazu mal
wieder einige fehlgeleitete Zuschauermeinungen, die wie schon bei
Guttenberg alles was an Schräglagen bekannt wurde einfach an sich
abtropfen lassen und unbedingt Fanboy spielen (müssen), nach dem Motto,
egal was ist, wir halten die Treue.
Merkel hätte dem Spuk sicher schon ein Ende gemacht, aber sie hat
bereits einen BP verloren und ein zweiter Verlust bereitet ihr wohl noch
mehr unbehagen wie ein angeschlagener BP. Wenn man aber die
Körperhaltung und auch die kühlen Kommentare zuletzt von Merkel richtig
bewertet ist die Angelegenheit auch für sie an der Grenze des
Erträglichen.
> Der Mann hat den Posten seiner grösten Inkompetenz sicher erreicht.
Der Mann hat das "Peter-Prinip" in Vollendung apostrophiert.
;-)
Sie steht mit dem Rücken zur wandter, als der Verursacher der Affäre.
Der könnte das gelassen aussitzen, wie Kohl dazumal. Sie muss erstmals
um ihr politschees überleben fürchten. Jetzt rächt sich das sie ihn
durchboxte, dem Moral und Anstand, wie in der Politik üblich, schnurz
sind. Sie muss zu ihm halten. Aber egal wie er wird ihr politisches
Ansehen schwer ruinieren. Uund genau das ist was mit dem berechtigten
wenn auch aus dieser Ecke in dies Richtung unüblichen Dauerfeur auf ihn
bezweckt wird.
sie soll die Querschläger abkriegen
Das beste für sie wäre er schleichte sich durch die
Hintertür(Gesunddheit..... H-kasper ö.ä.)
(Im Vatikan wäre das problem schon längst gelöst worden)
Nachdenklicher schrieb:> Der Mann hat das "Peter-Prinip" in Vollendung apostrophiert.
Wenn er sie mitreist, so wird es das "Wulff-Prinzip"
Namaste
Winfried J. schrieb:> ab in die Lobby nach Brüssel mit Ihm.
Das wäre dann aber im Widerspruch zum Peter-Prinzip, demzufolge jemand
im Stadium seiner Inkompetenz verharrt. ;-)
Manchmal scheint dieser Schritt freilich lohnend für alle zu sein.
Jedenfalls macht Öttinger dort einen besseren Eindruck als in seinem
vorherigen Job (mit seinem Englisch müssen ja nur die Kollegen und ggf.
die dortigen Journalisten auskommen).
Wie ich oben schon schrieb: Zu den Mechanismen, die dem Peter-Prinzip
teilweise den Boden entziehen, gehört eben grad die Beförderung der
Inkompetenten. Insofern also: Ein Toast auf Seilschaften und Vitamin B,
wir wären ohne sie schlimmer dran. ;-)
Sagen wir es so: Kooperatives Handeln gehört zu den sozialen
Grundverhaltensweisen der Menschheit, unabhängig von den an sie
geknüpften moralischen Vorstellungen.
Das Darwinsche erfolgsprinzip lautet diesbezüglich: "Wer aus den besten
Kontakten den besten persönlichen Nutzen zu ziehen weis, besitzt einen
Vorsprung in sozialen Auseinandersetzungen mit seinen Konkurrenten.
Hier hat er gepunktet und die M. sich ins Knie geschossen. Der Mann ist
der Saddam der Merkel, aber sie ist nicht Bush sondern sein Zäpfchen.
Namaste
Bitte, das Peter-Prinzip sagt ja nicht dass Unfähigkeit befördert wird.
Im Gegenteil! Jemand ist gut darin was er tut und wird befördert. Soweit
ja konsistent mit dem, was man gern hätte. Dumm ist daran nur, dass
jemand weiter befördert wird als er "sollte", von seinen Fähigkeiten
her. Da wird ein 1A Programmierer zum Teamleiter und stinkt dabei ab.
Weil er eben ein 1A Progger ist aber kein Führungstalent hat.
Da in Deutschland (keine Angst, in Österreich detto) es ein komplett
unbekanntes Konzept ist, die Leute irgendwie zu schulen (beispielsweise,
wenn man Techniker in eine Managementposition stopft, sie vielleicht 'n
paar Stunden Teamleitung und Finanzplanung reinzudrücken wär 'ne
Idee...) kann dabei auch nix Gutes rauskommen.
Und in der Position bleibt nun der Mensch bis er rausfliegt. Dabei wär
er ein prima Progger. Nur eben kein Teamleiter.
Lösen kann man das Problem eigentlich nur, wenn man die Firmenstrukturen
umbaut. Das "Hierarchiedenken" Marke "Oben buckeln, unten treten" muss
eingestellt werden und durch ein System ersetzt werden, in dem es eben
keine Treter und Buckler gibt. Solang selbst ein unentbehrlicher
Programmierer mit 30 Jahren Erfahrung in der Firma unter dem
pickelgesichtigen "Manager" frisch von der Uni steht und sich von diesem
alles gefallen lassen muss, so lang wird das nix.
Erfahrung, nicht Position, muss entlohnt und gewürdigt werden. Dann hat
auch keiner mehr ein Problem damit seinen Posten beizubehalten und
weiterhin "nur" Programmierer zu sein, weil er eben besser darin ist
Dinge zu tun als Leute dafür einzuteilen.
Da muss es dann auch möglich sein zum Chef zu pilgern und ihm klar zu
machen, dass man den Posten, auf den man befördert wurde, nicht
ausführen kann, ohne dass dies zur Katastrophe stilisiert wird. Hier hat
der Chef dann zu prüfen ob er den Mitarbeiter schulen will oder ob ein
anderer auf dem Posten besser geeignet wäre, ohne dabei den Mitarbeiter
mit dem enttäuschten Gesicht anzugiften und ihm das Gefühl zu geben
versagt zu haben. Er hat immerhin die Firma davor bewahrt, länger unter
einem Mitarbeiter der diese Arbeit nicht machen kann zu leiden, plus ein
guter Arbeiter geht wieder an die Arbeit (wäre er nämlich nicht gut
gewesen, hätte man ihn erst gar nicht befördert).
Solang sich das nicht ändert ist das Peter-Prinzip vorprogrammiert, weil
jeder danach strebt möglichst befördert zu werden, auf die Gefahr hin
dass er damit in eine Position kommt die er nicht erfüllen KANN.