Rohde und Schwarz

#2496563
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Hannes schrieb:
> Das finde ich ehr spannend. Mich interessiert ehr, on RS ein
> empfehlenswerter Arbeitgeber ist?

Wenn es stimmt, dass sie zu den Top 100 Arbeitgebern in Deutschland 
gehören (siehe Links), dann kann die Firma so schlecht wohl nicht sein.

http://www.deutschlands100.de/top-arbeitgeber/profil/trendemployer/keyfacts/Rohde_%26_Schwarz.html

http://www.universumglobal.com/IDEAL-Employer-Rankings/The-National-Editions/German-Student-Survey

Andererseits taucht mein Arbeitgeber in dem Universum Ranking auch in 
den Top 100 auf, was ich irgendwie nicht so recht nachvollziehen kann... 
vielleicht sollte man die Absolventen nach zwei, drei Jahren nochmal 
befragen, wenn sie wissen wo die Vor- und Nachteile der Firma 
tatsächlich liegen ;-)
Gast #2496777
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@Hannes
Also R&S gehört definitv zu den Toparbeitgebern. Meiner Meinung nach 
einer der besten Firmen die es gibt, von den erstklassigen Produkten 
brauch ich dir wahrscheinlich nichts erzählen. :-) Allerdings da rein zu 
kommen is nich so einfach, die können sich ihre Leute einfach aussuchen, 
war schon immer so wird auch immer so bleiben.
Falls du Absolvent bist und wenn du dich ohne Vorkontakte auf die Stelle 
bewirbst solltest du auf alle Fälle sehr gute bis gute Studienleistungen 
mitbringen und ein einschlägiges Praktikum/Werkstudent/Tutor vorweisen.
Allerdings kenn ich jemanden der mit nem sehr guten Notendurchschnitt 
nich mal ne Antwort bekam und jemanden der mit nem dreier Schnitt nur 
nen Anruf bekam und sie gemeint haben er könne sofort anfangen. Ohne 
Vorstellungsgespräch. Kein Witz.
Deine Chancen dürften sich allerdings extrem steigern falls du dort 
vorher schon mal ein Praktikum gemacht hast. Sehr gute Chancen auf 
Übernahme hat man dort wenn man zuerst ein Praktikum absolviert und dort 
anschließend die Bachelor/Masterarbeit macht. Ist der Normalfall.
Wenn du's geschafft hast reinzukommen ises definitv klasse, die Arbeit 
dort ist zwar anspruchsvoll aber extrem intressant und spannend, es 
herrscht dort auch eine sehr Internationale Atmosphäre. Kollegen sind 
super. Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. 
Fremdsprachen) gibts zur Genüge. Gehalt definitiv überdurchschnittlich, 
is halt ein Großkonzern :-)
Wie die Chancen allerdings für Berufserfahrene aussehen und worauf Wert 
gelegt wird hab ich kA. :-)
Gast #2497180
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Christian Berger schrieb:
> Da ist leider auch nicht ethisches dabei.

Dann kannst du den ganzen Bundestag gleich mit zumachen. Was meinst du, 
wie die ganzen Waffen in die so genannten Embargoländer kommen? 
Abgesehen davon, daß jeder Politiker seine Finger in jeder Kasse hat, 
die irgenwo rumsteht. Ist das ethisch? Oder die 125ste 
Gesundheitsreform, bei der wieder mal nichts anderes rausgekommen ist, 
als der Pharma- und Ärztelobby die Taschen noch weiter zu füllen. 
Ethisch? Die offensichtlich rein populistisch motivierte Atomwende 
unserer Bundesregierung, der ganze Finanzmoloch, Versicherungen, die 
erstmal grundsätzlich nichts bezahlen. Oder, auch sehr ethisch, der 
bayerische Ministerpräsident Seehofer, der gar nicht genug davon 
bekommen kann, seine christlichen Werte vor sich herzutragen und ganz 
nebenbei eine 26-jährige Krankenschwester aufgeblasen hat. Man könnte 
stundenlang weitermachen...
Gast #2498378
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Hi, Hannes,

> Ich überlege mich bei Rohde und Schwarz in München als
> Entwicklungingenieur HF zu bewerben. Hat jemand Erfahrung mit diesem
> Unternehmen? Gut zu wissen wäre: Betriebsklima, Aufstiegschachsen,
> Gehalt?

Betriebsklima: Zu meiner Zeit fast das beste der Welt ;-). Was aber 
nicht jeder so sieht. R&S ist inhabergeführt. Zu meiner Zeit führte 
Frieder Schwarz konsequent. Ihm war die Zukunft - und möglichst Wachstum 
- wohl wichtiger als alles andere in der Arbeit. Das bedeutet - so gut 
wie keine Spruchblasen, dafür Kontrolle dessen, was er angestossen hat.
Dieser Stil schlägt dann durch bis in die Lehrlingswerkstatt.

Aufstiegschancen? Natürlich, die Chance hat jeder. Da ist zum Beispiel 
ein Herr Fleischmann in ds Qualitätsmanagement eingetreten und nun 
Vorsitzender der Geschäftsführung.
Aber der Aufstieg muss auch verdient werden. Viele Fachkräfte wollen gar 
nicht ins Management. Darin sehe ich eine bedrohliche Entwicklung.
Der klassische "Aufstieg" bestand im Wechsel zu einem namhaften Kunden, 
die nahmen die Fach- und Führungskräfte gern.

Gehalt? Zu meiner Zeit unterdurchschnittlich. Weil die Bewerber sowieso 
kamen und R&S als Sprungbrett benutzten.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2498593
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War dort 22 Jahre und bin familiärbedingt dann umgezogen und AG-Wechsel.

Schönste und beste Zeit.


Allerdings: Harter Job, immer Vollgas und die nehmen keine 
Pflaumenschmeisser.

Die hohe Schlagzahl schlägt sich bei einigen auch gesundheitlich nieder.


Also, wenn Oberliga, dann genau überlegen.

MFG

Gerd EX MM und M
Gast #2498756
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Ich arbeite seit fast 15 Jahren bei R&S. Für HF-Entwickler gibt es eine
Menge spannende Probleme. Bis jetzt fühle ich mich nicht unterbezahlt,
habe aber auch schon viel Verantwortung übernommen (Team- und 
Projektleitung), die entsprechend entlohnt wird.

Beförderung ist transparent, da Führungstellen ausgeschrieben werden. 
Auswahlprozess mit Beteiligung des Betriebsrats. Mitarbeiter mit 
Potential werden gefördert. Aber man muss auch was leisten.
Gast #2499120
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Ich war vor einiger zeit dort im vorstellungsgespräch. Hab sehr gut auf 
die stelle gepasst und auch das gespräch war sehr gut. Kam aber ne 
absage ohne begründung. In meinem neuen job hab ich jemanden der dort 
gute kontakte hin hat und die arbeit dort soll wirklich sehr interessant 
sein. Allerdings einen entscheidenden nachteil: viel stress und maloche 
ohne ende.
Gast #2499141
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R&S ist das "gelobte Land" definitiv.
Aber wenn Du " Vorraus" mit 2 "R" schreibst, kannst Du das warscheinlich 
vergessen.
Wenn Du bei R&S anfangen möchtest, mußt Du auf jeden Fall 
"überdurchschnittlich" sein.

Ich kenne jemanden, der es geschafft hat, aber auch nur deswegen, weil 
seine EMV-Datenerfassungs-Software, die er geschrieben hat, ca 10 mal 
schneller war, als die von R&S selbst. Tja, jetzt darf er bei R&S 
Software schreiben....
Gast #2499269
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Hi,
Rohde und Schwarz ist ein sehr guter Arbeitgeber. Habe vor 4 Jahren die 
Entwicklung in München besucht und dabei festgestellt dass sie ein super 
Arbeitsklima dort haben. Außerdem bezahlen sie gut und sind eines der 
wenigen Unternehmen in Deutschland und in dieser Größenordnung, was zu 
100% Eigenfinanziert ist.

Gruß
Gast #2499287
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Das ist doch gerade der riesen Vorteil eines IGM bezahlten Jobs:

nicht etwa die Sekunde abrechnen, aber über Gleitzeitkonto auch wieder 
abbaun zu können und eine tolle work/life-Balance zu haben. Das tut 
letztendlich auch der Firma gut, auch wenn viele Zahlenspieler das nicht 
auf den ersten Blick sehen.


Klar, wenns was gibt wo man ranklotzen muss tut man das auch, aber man 
kann eben auch mal wieder abspannen.

Wer nur ranklotzen muss und nix dafür bekomnmt im nachhinein, der kann 
sich ja gleich selbstständig machen. Bei 50 oder gar 60h Wochen hat man 
als Selbstständiger selbst mit miesem Stundensatz mehr raus als bei 
unbezahlten Überstunden.


Würde sogar nur 25h machen wenns ginge (selbstverständlich mit 71% des 
35h Gehalts), aber ist halt nicht gewünscht in D, man landet sofort auf 
der Abschussliste wenn sowas nur mal ansprechen würde.

Und das obwohl warscheinlich trotzdem 90-95% der Arbeitsleistung einer 
35h Woche zustande kommen würden.
#2500329
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Ich sag ja nicht, dass R&S irgendwie besonders Böse ist, nur dass die 
auch Produkte haben, die die an Leute verkaufen, die die nicht haben 
sollten. Beispielsweise IMSI-Catcher. Als Staat, kannst Du, auch in 
Deutschland, einfach so an R&S herantreten und bekommst so was. R&S 
bepreist die Kisten dann auch noch so, dass legitime Nutzer (Bastler und 
Sicherheitsexperten) diese nicht kaufen können.

Aber wie schon gesagt, das ist nur ein kleiner Teil des 
Produktportfolios. Das bekommt man halt bei einem solchen 
Gemischtwarenladen.
Gast #2500497
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Hi, frankman,

> Aber wenn Du " Vorraus" mit 2 "R" schreibst, kannst Du das warscheinlich
> vergessen.
Eher nicht, falls seine HF-Kenntnisse und andere gewünschte Fähigkeiten 
überdurchschnittlich sind.

Dnn das unterscheidet den Bewerberauswahlprozess in einem Großkonzern 
eher von dem in einem inhabergeführten Unternehmen: Letzteres will den 
Erfolg im Markt wirklich, und da achtet man auf die Dinge, die dafür 
wirklich wichtig sind.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2500500
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Hi, Jens,

>> http://www.deutschlands100.de/top-arbeitgeber/prof...

> Wenn neben anderen auch Aldi, Lidl und Rhön Klinikum unter den Top100
> sind, frage ich mich ernsthaft, nach welchen Kriterien die Auswahl
> erfolgte.
"Best place of work" hat eine homepage mit Fragebogen. Da soll der 
Arbeitnehmer anklicken. Das wars.

Die Qualität der Fragen siehst Du selbst.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #2500526
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frankman schrieb:
> Wenn Du bei R&S anfangen möchtest, mußt Du auf jeden Fall
>
> "überdurchschnittlich" sein.
Also das schminken wir uns schon mal ab. Ich war selbst schon 
geschäftlich bei R&S in Ditzingen und München und habe dort- sowie auch 
in der Kommunikation mit den Beteiligten einiges an Durchschnitt 
vorgefunden, der mit der Rechtschreibung so seine Probleme hatte. Vom 
Englisch ganz zu schweigen. In Dietzingen gabe es einige, die 
Ost-stämmig nicht mal korrektes Hochdeutsch beherrschen und den Genitiv 
haben die Schwaben ja eh gefessen. Selbstredend vermeide ich Hinweise 
darauf, da man dort ein wenig sensibel ist, mit Kritik, wie ich 
feststellen musste.

R&S ist ein wenig auf dem Bosch-Tripp so nach dem Motto "wir sind die 
Besten". Ich kann hier nicht schreiben, womit sie sich konkret gebrüstet 
haben, aber in einem Punkt haben die Herren von der SIT die Vorstellung, 
sie seien die Einzigen in Deutschland, die das können, dabei kenne ich 
aus Kooperationen wenigsten zwei weitere Firmen, die den Aspekt 
ebenfalls beherrschen. Die trompeten es halt nur nicht so laut nach 
Aussen.
Gast #2500631
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Nun, eine Reihe von Firmen befassen sich mit HF, denn Datenübertragung 
geht heute immer mehr wireless, Platinen werden immer schneller getaktet 
und damit "analoglastiger", EMV immer problematischer. Du findest heute 
eigentlich in jder Firma, die etwas Anspruchsvolles baut, Bedarf an 
HF-Entwicklern und nicht alle sind so gross(-spurig) und alt(-modisch) 
wie R&S. Bei Siemens gibt es sicher insgesamt mehr Stellen für HF, als 
bei R&S, denke ich mal.
Gast #2540225
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R&S stellen fast nur noch über Leiharbeitsschiene ein 
(Personaldienstleister SEKAS) und suchen sich nach Entwicklern tot.

http://www.sekas.de/jobsb12003.html

Leider gibt es nämlich in Deutschland keine guten FPGA Entwickler im 
Bereich Signalverarbeitung und VHDL-Verfikation ...

... die zu den Bedingungen arbeiten wollen. :-)

Wer will schon in eine Personalzuschauffelfirma wechseln aus der man 
flux wieder verabschiedet wird, wenn der Bedarf wieder sinkt?

Beitrag "Rohde und Schwarz sucht verzeifelt Ingenieure."

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