"Wääge-Vorrichtung -Selberbauen"

Gast #2501650
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Hi,

hätte jmd vielleicht eine Idee, wie man eine statische Waage selber 
bauen könnte, mit Übertragung der Daten zum Computer?

Habe mir Drucksensoren angeschaut, aber die haben mal locker eine 
Hysterese von 10%, 1% wäre schön :-/

Also ein Teil steht immer auf der Waage und das Gewicht soll möglichst 
genau z.B. alle 10min abgelesen/übertragen werden.
Gast #2501686
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obwohl, sehe grad, wenn ich nur das Wort eingebe dann finde ich günstige 
Sensoren.
Da steht "zum Einbau in Waagen", dh finde auch keine richtigen 
Datenblätter, was man dann genau mit diesem Sensor anfangen kann und 
wie. Bzw bräuchte ich da eine Auswerteeinheit oder irgendwas wie ich 
weiss wie ich da weiter vorzugehen habe :-/
Gast #2501717
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>Wägezellen für die Industrie, das sieht verdammt teuer aus

Was hast du denn gedacht? 1% für 50Cent? Nimm ne Haushaltswaage
und papp da ne Webcam über die Anzeige. Das ist was für dein
Budget.
Gast #2502008
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Zuerst würde ich mir genau überlegen was ich brauche.

5kg * 1% sind 50g

1g bei 5kg sind 0,02%

Diese Aussagen widersprechen sich.

Messystems aufzubauen mit Fehler <1% ist nicht trivial.

Da kommen immer Probleme dazu die sich in ersten Tests nicht auswirken.

Z.B. Temperaturdrift, Nullpunktverschiebungen...

Deshalb machen Haushaltswaagen nach dem Einschalten auch einen 
Nullpunktabgleich. Wenn dein Objekt immer auf der Waage steht ist dies 
nicht machbar -> zusätzliche Probleme.

Beschreib mal deine Aufgabe genauer, eventuell hat dann jemand eine 
bessere Idee wie und was man messen muss.

MfG
JensM
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2502105
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Wenn die Waage statisch betrieben wird(gewicht immer drauf)dann kann die 
Masse als bekannt vorrausgestz und der Nullpunkt auf diese Masse 
abgeglichen werden. Dann waere nur die Massenänderung um diesen herum 
interresant. Nur die zu erwartende Abweichng muss bei der Genauigkeit 
und Hysterese berücksichtigt werde.

Meine Aufzugkabinen wiegen oft mehrere Tonnen trotzdem wiege ich die 
Zuladung mit ca 5 kg Genauigkeit mittels DMS allerdings sind auch die 
nicht billig. es kommt bei mir auch nur auf die 
Schwellwertüberschreitungen Volllast und Überlast an.
Aber die tara Last ist für die genauigkeit nicht entscheident sondern 
für die kontruktiven umsetzungen die genauigkeit wird erst durch die 
Messwerterfassung nach dem Taraabgleich bestimmt.

Eine ander Methode benutz induktive Abstansensoren(hochepfindlich) 
während die Plattform auf Federn mit definierter Kraft liegt

Namaste
Gast #2502128
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Ich hatte mal in einer Zeitschrift ein Projekt gesehen, in dem ein 
Baßlautsprecher zum wiegen verwendet wurde. Lautsprecher wird auf den 
Rücken gelegt, mit einer Lichtschranke wird die Membran auf Position 
gehalten und der Strom, der zum halten der Membran gebraucht wird ist 
der Indikator für's Gewicht.
Gast #2502135
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Rigi Taler schrieb:
> ...Automatisches Abschalten nach ca. 30 Sek. LOL

Offensichtlich muss man extra dazuschreiben, dass er sie ausschlachten 
soll. Eigentlich könnte man ja meinen, das wäre selbstverständlich, 
schließlich besitzt diese Waage beispielsweise auch die geforderte 
Übertragung zum Computer alle 10 Minuten nicht, außerdem soll laut 
Kommentaren der Anzeigewert relativ stark weglaufen, was sich zwar durch 
Auswahl einer beliebigen anderen Küchenwaage evtl. verbessern ließe, 
aber dennoch behoben gehört.
Gast #2502151
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Also,

ich habe einen biologischen Abbauprozess. Biomasse wird zu Biogas.

Ich möchte das Volumen des entstandenen Gases bestimmen.

Bislang habe ich die Bestimmung über das Prinzip "Gas verdrängt 
Flüssigkeit" gemessen, jedoch scheint der Messwert 10% systematisch zu 
niedrig.

Ein anderer Ansatz wäre den Überdruck zu messen im Behälter, jedoch sich 
Überdrücke usw. aufbauenzulassen ist nicht ganz ungefährlich...

Habe mir überlegt, das ich das Gasvolumen evtl über den Gewichtsverlust 
des Abbauprozesses bestimmen könnte, wenn ich Faktoren wie Temp, 
Umgebungsdruck, Molmassen, Wasserdampfpartialdruck usw berücksichtige.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2502171
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Klar das ist ein interresantes Problem, ich glaube der Rigi Taler ist da 
dein Mann.

Sicher hat ist der Tank nicht hundertprozentig starr da Liese sich mit 
Absandsensor oder DMS sicher ein wenig testen. Kostet ja nicht die Welt 
ansosnsten werden Silos weltweit gewogen. Ob da Gülle drinnen ist oder 
Hafer interessiert nicht.

;-)
Gast #2502177
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>  Gewichtsverlust

Ja wie hoch isser denn ?

Daß man die Details euch immer einzeln aus der Nase ziehen muß.

DENKT eigentlich niemals ein Fragender mit ?


>  10% systematisch zu niedrig.

Und wie genau brauchst du ihn ? (1% wurde gesagt)



Objekt auf Balkenwaage stellen. Austarieren.
Versuch machen. Am Ende neu tarieren.

Ganz ohne Elektronik und automatische Auslesung,
aber für die heutige Jugend wohl zu viel Arbeit,
und kein iPhone App Interface.

Für Zwischenwerte kann ja deine Gaserzeugung dienen,
das erfüllt sie heute ja scheinbar auch schon.
Gast #2502226
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Also bei der Annahme es werden 35 Nl Biogas produziert, dann wiegen bei, 
der Annahme 50:50, CO2 und Methan ca 94g die der Behälter über einen 
Zeitraum von 30 Tagen verliert, der Behälter dürfte schätzungsweise 2kg 
wiegen.

Vielleicht sollte ich das Ganze doch erstmal von Hand 
ausprobieren/wiegen über einen längeren Zeitraum , die ganzen 
theoretischen Berechnungen machen und schauen, ob das irgendwie mit der 
Realität übereinstimmt.
Jetzt weiss ich schonmal, dass es theoretisch realisierbar wäre mit 
Aufwand.

Ich hatte halt gestern diese Blitzidee und es dauert ein paar Tage bis 
ich wieder in der HS bin, konnte es nicht abwarten :-)

Das ist halt frustierend etwas, bei meiner 10% zu wenig Methode, ich bin 
mir sicher alles richtig berechnet und bedacht zu haben und sehr präzise 
mit anderen Geräten reproduzierbar kalibriert. Jedoch kommt bei einem 
Referenzstoff der "Vergast" wird halt immer um die 10% zu wenig raus.

Kennt ihr denn vielleicht noch eine andere gute Methode, wie ich das 
Gasvolumen bestimmen könnte, evtl über "Druck", jedoch ohne unbedingt 
einen gefährlichen Überdruck in so einem Gefäß aufzubauen?

Gruß

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