Hallo,
ich programmiere seit einiger Zeit mit einem selbstgebauten board
Atmegas.
Da ich mit meinem Steckbrett stark an die Grenzen gestoßen bin,
möchte ich mir das "myAVR Board light" kaufen, da ja bauteile wie LEDs
usw. schon dabei sind. (
http://shop.myavr.de/index.php?sp=article.sp.php&artID=200017 )
meint ihr, das sich das lohnt?(ich programmiere nicht alzu oft)
danke schon mal
Ja, das ist nicht schlecht. Für den Preis kann man jedenfalls nicht viel
falsch machen. Kauf dir noch eine passende Stiftleite dazu, dass Du
einen ISP anschließen kannst, ansonsten geht nur Programmierung über
Bootloader. Aber auch damit stößt man bald an seine
Grenzen......Immerhin lässt es sich gut weiterverwenden und ggf. auch
dauerhaft in Projekte einbauen.
>meint ihr, das sich das lohnt?(ich programmiere nicht alzu oft)
Bootloader ist drin, also wird kein ISP benötigt.
USB Anschluss vorhanden, für 15 Euro völlig ok.
Daumen hoch würde ich sagen.
Hab's auch. Geht ganz gut. Bin prinzipiell zufrieden.
Allerdings kann ich unter Linux (avrdude) keine Fuses brennen. Die gehen
nur unter Windows.
Muss dazu eben einmalig an einem Windows-Rechner die programmieren. Dann
arbeite ich an meinem Rechner weiter.
Im Preisbereich 15...20€ gibt es auch Arduino Boards mit Mega328 µC. Ist
im Vgl. zu MyAvr eine echte Alternative! Zumal Du es mit der Arduino-IDE
aber auch ganz "normal" in C,ASM,BASCOM etc. programmieren kannst.
visitor schrieb:> Im Preisbereich 15...20€ gibt es auch Arduino Boards mit Mega328 µC. Ist> im Vgl. zu MyAvr eine echte Alternative! Zumal Du es mit der Arduino-IDE> aber auch ganz "normal" in C,ASM,BASCOM etc. programmieren kannst.
Also ich finde den Uno nicht für weniger als 23 Euro. Und niemand
hindert den TE, die Arduino Library auf dem myAVR Light zu benutzen. Ich
finde es auch gut, das die Ports alle zusammen auf einem Verbinder
rauskommen. Das ist bei Uno/2009 doch recht lästig, denn mit einem
Huckepackboard kommt man weder an den Resettaster , noch an den ISP
Verbinder ran und muss immer wieder das Sandwichboard abstecken. Also
auch Daumen hoch für den light.
der seitenstecker ist nicht schlecht, aber leider haben alle punkte der
platine zu kleine löcher, das da nur ein dünner draht reinpasst und man
löten muß. könnte man hier eine Phostenlleiste einlöten, so das man auch
schnell mal eine verbindung stecken kann, würde ich es empfehlen. ich
habe dort eine reihe phostenbuchsten mit aufgelötet, aber das ist etwas
heikles löten, so das man mal schnell eine Leitung ŝtecken kann.
wenn du keinen isp brenner hast, kauf die einen zweiten atmega8 mit und
laß dir einen bootloader draufmachen. auf jeden fall den uc sockeln, ich
weis jetzt nicht ob der sockel dabei war.
bei ebay gibt es aber auch einige entwicklungsboards die eine menge
mitbringen, mega16, 8+siebensegmentanzeige , tastaturmatrix, rtc,
eeprom, Nullkraftsockel schnittstelle für lcd. piezo, v24, led reihe,
isp jtec usw, die kosten auch um ~30 euro, und man hat gleich sehr viel
dabei mit dem man spielen kann. (die ausstattung schwank, genau gucken,
stepmotorschnittstelle, heißt z.B.nicht das einer dabei ist ;)
wenn es bei einem mitgliefert wird, git das nicht für das andere)
Unterm strich vielleicht die günstigere lösung. aber drauf achten das
es wirklich für deinen zielprozessor geeignet ist. sprich oben drüber
steht ATmega16 aber er kann dann evt nur x51 prozessoren, meine frau
wollte mich mal damit überraschen, und so eins erwischt. liegt jetzt
hier rum, weil ich mich mit dem nicht beschäftigen möchte.
mal zwei auf die schnelle gefundenen:
http://www.ebay.de/itm/Development-Board-kit-for-Atmega16-ATMEL-AVR-mega16-/190607617534?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item2c61196dfehttp://www.ebay.de/itm/Development-designed-for-ATMEL-AVR-MEGA16-Test-board-/320698038072?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item4aab17b738
urs schrieb:> Allerdings kann ich unter Linux (avrdude) keine Fuses brennen. Die gehen> nur unter Windows.
Wie bitte ???
Da mußt Du irgend etwas falsch machen. Wo ist das Problem? Warum meinst
Du, das ginge nicht?
Gruß
Andreas
Ja - weil unter Linux die Fuses nicht programmiert werden.
Ich hab das avr plugin bei Eclipse. Das setzt mit ja die 3 Bytes als
Parameter beim Aufruf von Avrdude.
Gibt aber immer eine Fehlermeldung in der Art: (soweit ich mich
erinnere):
Programm erfolgreich:
Verify bei den Fuse Bytes: soll: 0xab: ist 0x00
Programm läuft bei einem neuen AVR, aber eben immer mit dem internen
Oszillator.
USB Prog wird als AVR911 (oder so ähnlich) angesprochen.
Kannst Du checken, was Eclipse da zu avrdude schickt?
Die richtigen Parameter sollten sein (vor -B spezifisch, wird bei Dir
anders sein):
avrdude -p t2313 -c usbasp -B 10 -U lfuse:w:0xa4:m -U hfuse:w:0x99:m
läuft bei mir sowohl unter Debian als auch Ubuntu einwandfrei.
Versuche es mal unter der Konsole.
Auslesen dann mit:
avrdude -p t2313 -c usbasp -B 10 -U lfuse:r:-:i
avrdude -p t2313 -c usbasp -B 10 -U hfuse:r:-:i
(Der Parameter -B 10 setzt den Takt etwas herunter.)
Gruß
Andreas
ja - werd ich machen. Bei mir läuft er wie gesagt im AVR911 Modus.
Zitat:
>ausgeliefert wird der Programmer mit der Firmware STK500 V2>als Alternative kann man sich auch die Firmware AVR911 910 109 drauf spielen
Für Windows wird ein kleines Tool (exe) mitgeliefert, um die Fuses zu
setzen.
Damit geht es.
Deshalb sage ich, es geht bei mir unter Windows. Ich sage nicht: bei mir
geht avrdude mit diesen Parametern und meinem usblight unter windows
(das hab ich noch nie versucht)
urs schrieb:> -B 10 ändert nichts.
das ist richtig. Bei mir habe ich allerdings manchmal Programmierfehler.
Deshalb setze ich den Takt beim Programmieren etwas herunter. Ist
einfach etwas sicherer. Bin halt konservativ. ;-)
Gruß
Andreas