Word clock variante 1 schrieb:
> Hi, danke für die antwort also ich benutze rote led's die benötigen 20
> mA.
Das sollte kein Problem sein.
> Tut mir leid wenn ich damit ein bisschen nerve. Aber ich versteh nicht
> genau was welches Bauteil von der schaltung genau macht.
Grob skizziert:
DER µC steuert einen Port auf einem der UDN29181 an. Dieser ist ein
sogenannter High-Side-Treiber, d.h. er zieht seinen Ausgang auf die am
UDN angelegte Spannung. Bei der WordClock sind das 15V, weil hier
mehrere LEDs in Reihe an einem Ausgang hängen. Du hast aber an jedem
Ausgang nur eine LED. Da reicht bei Deinen Anforderungen eine
Betriebsspannung am UDN von 5V. Der Ausgang hat eine um ca. 1,4V
verminderte Ausgangsspannung, d.h. es verbleiben dann 3,6V (bei der
WordClock sind es 13,6V).
An jedem UDN-Ausgang können nun bis zu drei LEDs angeschlossen werden,
nämlich so:
UDNoutX --+--> Vorwiderstand -> LED -> OUTR (vom MosFET für Rot)
|
+--> Vorwiderstand -> LED -> OUTG (vom MosFET für Grün)
|
+--> Vorwiderstand -> LED -> OUTB (vom MosFET für Blau)
Natürlich können alle 3 LEDs bei Dir rot sein, das ist den MosFETs egal.
Bei Dir sind halt alle 3 Vorwiderstände gleich. Die MosFETs ziehen nun
die Kathode der jeweiligen LED auf Masse runter, so dass ein Strom
fließt und damit die jeweilige LED leuchtet.
Der µC kann nun die 3 MosFETs über PWMR, PWMG und PWMB steuern, das
heisst, er kann entscheiden, ob die LEDs am roten, grünen und/oder
blauen "Kanal" leuchten sollen oder nicht. Die 3 Kanäle sind unabhängig
voneinander.
Wenn man nun jeweils eine PWM auf diesen drei Steuerkanälen benutzt,
kann man die 3 angeschlossenen LEDs "augenscheinlich" (für den
Betrachter) unabhängig voneinander steuern... man muss nur schnell genug
sein. Man nutzt also die Trägheit des Auges. Damit werden bei der
WordClock-Schaltung die Farben vorgegeben. Bei Dir könntest Du
bestimmen, welche der 3 LEDs zu einer bestimmten Zeit leuchten sollen.
Zusammengefasst:
Der jeweilige Ausgang UDNoutX bestimmt, ob eine Spannung an jeweils 3
LEDs anliegen soll, die drei PWMs bestimmen, welche der 3 LEDs leuchten
sollen. Liegt keine Spannung am UDN-Ausgang an, leuchten alle 3 LEDs
nicht - egal ob die MosFETs schalten oder nicht.
Somit kann die WordClock-Schaltung bei 32 UDN-Ausgängen insgesamt 32 x 3
= 96 LEDs ansteuern.